Ölheizung erneuern und in die Zukunft starten

„Brauche ich wirklich eine neue Heizung? Die alte läuft doch noch.” So oder ähnlich denken viele Hausbesitzer und heizen weiterhin tagtäglich Energie und Geld zum Fenster raus. Dabei sind die Investitionskosten für eine Heizungsmodernisierung überschaubar. Die laufenden Kosten sinken danach dauerhaft und man ist ideal gerüstet für die Zukunft, in der erneuerbare Energien eine immer wichtigere Rolle spielen.  

Welche Vorteile hat es bei Öl zu bleiben?

  • Die Ölheiztechnik entwickelt sich ständig weiter. 
  • Eine Ölheizung ist die ideale Basis für den Einsatz erneuerbarer Energien. Sie ist ein zuverlässiges Back-up und liefert immer dann Wärme, wenn die Erneuerbaren sich nicht erneuern können.
  • Mit Öl-Brennwerttechnik machen Sie einen großen – und sogar bezahlbaren – Schritt in Richtung Energiewende.
  • Mit Öl-Brennwerttechnik setzen Sie auf ein hocheffizientes, bewährtes und langlebiges Heizsystem.
  • Sie können Ihren Öltank mit all seinen Vorteilen weiter nutzen und bleiben unabhängig von Leitungen und Netzen. 
  • Sie können Ihren Energielieferanten und den Zeitpunkt der Heizölbestellung frei wählen.

Heizung erneuern oder Gebäude dämmen?

Hausbesitzer, die ihre Heizkosten dauerhaft senken möchten, haben prinzipiell zwei Möglichkeiten: Sie können effizientere Heiztechnik einbauen oder die Dämmung des Gebäudes verbessern. Am besten ist natürlich die Kombination beider Maßnahmen. Eine solche Komplettsanierung kann den Energiebedarf um bis zu 80 Prozent reduzieren, ist jedoch auch sehr teuer. Die meisten stehen also vor der Frage: Heizung oder Dämmung? 

Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick darüber, wie hoch die Kosten für unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden sind und welche Energieeinsparung sich damit erzielen lässt.

Eine Erneuerung der Heizung hat die beste Kosten-Nutzen-Bilanz

Eine neue Öl-Brennwertheizung kostet rund 10.150 Euro und spart im Schnitt 28 Prozent Energie. Mit der Einbindung weiterer Komponenten wie Solarthermie oder einem Holzkaminofen steigen die Investitionskosten ebenso wie die potenzielle Energieeinsparung, die bei bis zu 50 Prozent liegen kann. 

Über unzureichend gedämmte Dächer, Außenwände und Keller sowie alte Fenster kann sehr viel Wärme entweichen. Um jedoch durch Wärmeschutzmaßnahmen an der Gebäudehülle genauso viel Energie einzusparen wie durch eine Heizungserneuerung, muss häufig mehr als das Doppelte investiert werden: Für die Dämmung von Dach oder Fassade werden jeweils rund 21.000 Euro fällig, während die Energieeinsparung nur bei 14 beziehungsweise 18 Prozent liegt.

Eine Dämmung der Kellerdecke ist zwar mit 4.000 Euro die kostengünstigste Einzelmaßnahme, bringt aber auch lediglich acht Prozent Einsparung. Der Austausch von Türen und Fenstern schlägt mit durchschnittlich 17.000 Euro zu Buche. Einsparen lassen sich damit rund sieben Prozent. 

Rein rechnerisch zahlen sich demzufolge die Kellerdeckendämmung und der Einbau einer neuen Heizung am schnellsten aus.

Neue Brennwertheizung behält hohe Effizienz

Für die Reihenfolge „erst die Heizung, dann die Dämmung” spricht außerdem, dass ein modernes Öl-Brennwertgerät seine hohe Effizienz beibehält. Das gilt auch, wenn das Gebäude in einem späteren Sanierungsschritt gedämmt wird, denn ein Öl-Brennwertkessel passt sich dem reduzierten Wärmebedarf an.

Wann sollte ich meine Heizung modernisieren?

Ist die Heizung defekt, muss sie erneuert werden – das ist klar. Was ist aber in weniger eindeutigen Fällen, etwa wenn die Heizung zwar alt ist, aber noch ihren Dienst tut? Oder wenn der Heizungshandwerker empfiehlt, den Heizkessel einfach so lange laufen zu lassen, bis er kaputt ist, man selbst aber das Gefühl hat, dass der Heizölverbrauch viel zu hoch ist?

Als Faustregel gilt: Ist eine Heizung älter als 20 Jahre, lohnt sich der Austausch fast immer. Aber auch bei Heizgeräten jüngeren Datums kann eine Erneuerung ratsam sein. Eine moderne Öl-Brennwertheizung setzt den Energiegehalt des Heizöls fast vollständig in Wärme um. Zum Vergleich: Bei einem veralteten Standardkessel kommen nur gut zwei Drittel der Energie aus dem Heizöl als Wärme in den Heizkörpern an. Und auch Öl-Niedertemperaturgeräte, die weit verbreitet, aber oftmals schon in die Jahre gekommen sind, können mehr als zehn Prozent der Energie nicht nutzen. Der Einbau einer Öl-Brennwertheizung stoppt diese Energieverschwendung sofort und ist zudem eine gute Basis für die Umsetzung weiterer Energiesparmaßnahmen. 

Wie Sie mit Ihrem Haus und Ihrer Heizung in Sachen Energieverbrauch aufgestellt sind, können Sie ganz einfach mit unserem kostenlosen Energiesparcheck überprüfen. Anhand weniger Angaben erhalten Sie eine erste grobe Einstufung. 

Bei einer Einschätzung Ihrer alten Heizung kann auch das Altanlagenlabel helfen, das es seit Anfang 2016 gibt. Vergeben vom Schonsteinfeger gibt es Auskunft darüber, wie es um die Effizienz Ihres Heizgerätes bestellt ist. 

Der Aufwand für den Einbau einer neuen Öl-Brennwertheizung ist nicht so groß, wie viele befürchten.

Wie aufwändig ist die Erneuerung der Heizung?

Sie denken darüber nach, eine neue Heizung einzubauen, fürchten aber den Aufwand? Das müssen Sie nicht! Eine Heizungserneuerung ist im Grunde keine große Sache und kann im Idealfall an einem Tag erledigt werden. Wir sagen Ihnen, woran Sie im Vorfeld einer Modernisierung denken sollten und was an dem Tag im Heizungskeller passiert: Neue Heizung an einem Tag?

Wie sieht eine Heizungsmodernisierung in der Praxis aus?

Die beiden folgenden Videos zeigen Modernisierungen, die im Rahmen der IWO Aktion Energie-Gewinner durchgeführt wurden. Weitere erfolgreiche Modernisierungsbeispiele aus der Aktion haben wir in Praxisbeispielen für Sie aufbereitet. Die Aktion Energie-Gewinner ist mittlerweile beendet. Aktuell fördert IWO in der großen Aktion „Bessser flüssig bleiben“ den Einbau von effizienter Öl-Brennwerttechnik.