Bleibt das Heizen mit Öl in Zukunft bezahlbar?

Wer seine Heizung modernisieren möchte, steht nicht nur vor der Entscheidung für ein neues Heizgerät, sondern auch für einen oder mehrere Energieträger. Da stellt sich die Frage nach den Kosten. IWO stellt hierzu die wichtigsten Fakten zusammen: 

aktueller Heizölpreis

Derzeit ist Heizöl
ein günstiger Energieträger 
aktueller Heizölpreis

Wie viel kostet Heizöl und wie hat sich der Heizölpreis entwickelt?

Aktuell ist Heizöl sehr günstig. 2015 lag der Heizölpreis im Bundesdurchschnitt rund 24 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch im Vergleich mit anderen Energieträgern schneidet Heizöl derzeit gut ab.

Auf den Heizölpreis, den der Kunde zahlen muss, wirken viele Faktoren ein. Neben dem Rohölpreis spielen Lieferzeiten, Zahlungsbedingungen, Serviceangebote und besondere Begebenheiten vor Ort eine Rolle. 

Wie kommt der Heizölpreis zustande und welche Preisbestandteile gibt es? 

aktueller Heizölpreis

Derzeit ist Heizöl
ein günstiger Energieträger 
aktueller Heizölpreis

Ist die Versorgung sicher?

In Deutschland ist die Heizölversorgung von rund 20 Millionen Menschen gesichert. Rund 2.000 Mineralölhändler beliefern 11 Millionen Haushalte zuverlässig per Tankwagen – egal, ob in der Stadt oder auf dem Land. Mineralölprodukte haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Energieträgern: Sie können flexibel per Schiff, Bahn, Pipeline oder Tankwagen transportiert werden. 

Gesetzliche Bevorratung

Die Bevorratung in Deutschland ist doppelt gesichert: Zum einen haben Ölheizungskunden einen eigenen Heizölvorrat im Tank, der häufig für mehr als eine Heizperiode reicht. Zum anderen ist die Bevorratung von Mineralölprodukten gesetzlich vorgeschrieben.

Erdöl-Reserven auf Höchststand

Erdöl im Wärmemarkt –unentbehrlich und langfristig verfügbar

Ist das Erdöl bald zu Ende?

Der weltweite Erdölverbrauch ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, und trotzdem haben sich die globalen Ölvorräte erhöht. Wie kann das sein? Die Entdeckung und Erschließung neuer Felder, aber vor allem auch neue Explorations- und Produktionstechniken haben die Ölsuche und -förderung geradezu revolutioniert. 

Zudem wird sparsamer mit dem Rohstoff umgegangen. So arbeiten moderne Heizgeräte effizienter und verbrauchen viel weniger Energie als alte Technik. Das schont die Reserven zusätzlich.

Fazit: Auch wenn wir inzwischen in vielen Bereichen weniger Erdöl verbrauchen und die Reserven voraussichtlich länger reichen als wir sie brauchen, müssen wir mit dem Rohstoff verantwortungsbewusst umgehen. 

Erdöl-Reserven auf Höchststand

Erdöl im Wärmemarkt –unentbehrlich und langfristig verfügbar

Öl-Brennwerttechnik: eine lohnende Investition?

Wie kann ich zukünftig Energiekosten sparen? Diese Frage stellen sich immer mehr Hausbesitzer. Mit einer neuen Öl-Brennwertheizung wird sofort nach der Modernisierung Energie eingespart. Aber warum arbeitet eine Brennwertheizung so viel effizienter als eine alte Heizung? Das Zauberwort heißt „Kondensationswärme“: Brennwerttechnik nutzt auch die im Abgas gebundene Wärme. Das heißt, die im Heizöl enthaltende Enregie wird nahezu 1:1 in Nutzwärme umgewandelt. Das spart bis zu 30 Prozent Heizöl.

Wer neben Brennwerttechnik auch erneuerbare Energien für die Wärmeerzeugung einsetzt, kann noch mehr sparen. Ein anderer Weg Energie einzusparen, ist die Gebäudedämmung. Bleibt die Frage: Hat die Modernisierung der Heizung oder die Dämmung des Gebäudes den größeren Nutzen?

„Niedrige Heizkosten und eine zuverlässige Technik mit langer Lebensdauer sind für Verbraucher die wichtigsten Aspekte bei der Wahl eines Heizsystems. Eine Öl-Brennwertheizung senkt die Heizkosten sofort. Die überschaubaren Investitionskosten machen die Modernisierung attraktiv.“

Matthias Probst, Heizungsbau Fa. Rüdiger Seeger, Bruchsal

Mit Öl modernisieren oder den Energieträger wechseln?

Welches Heizsystem soll es sein? Öl, Gas, Holzpellets oder eine Wärmepumpe? Im Normalfall ist es wirtschaftlich sinnvoll, die Ölheizung zu modernisieren. Denn anders als bei einem Wechsel des Energieträgers fallen bei der Installation einer neuen, effizienteren Öl-Brennwertheizung keine Umstellungskosten an. Meistens können Teile des alten Heizsystems, wie der Heizöltank, weiter genutzt werden. Und durch die jährliche Energieeinsparung mit einem Öl-Brennwertgerät machen sich die Investitionskosten vergleichsweise schnell bezahlt.

IWO hat Anschaffungskosten sowie laufende Kosten für verschiedene Heizsysteme verglichen. Es zeigt sich: Wer bei seinem bisherigen Heizsystem bleibt, erzielt zumeist das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis

Die Kosten für eine neue Heizung können auch durch verschiedene Förderprogramme gesenkt werden. Die Aktion „Besser flüssig bleiben“ fördert den Einbau einer Öl-Brennwertheizung mit dem kostenlosen FördermittelService. So kommen Sie mit minimalem Aufwand zur maximalen Fördersumme - ca. 1.000 Euro für ein neues Brennwertgerät sind drin.