Moderne Ölheizungstechnik sorgt für mehr Effizienz

Seit 1995 hat sich der Heizölverbrauch in Deutschland mehr als halbiert. Und das, obwohl die Anzahl der Ölheizungen in diesem Zeitraum mit rund 5,6 Millionen Anlagen nahezu gleich geblieben ist. Möglich gemacht haben das viele Tausend Ölheizungs-Besitzer, die auf effiziente Technik umgestiegen sind.

Immer mehr Eigentümer setzen auf Öl-Brennwertkessel, die mit einer fast 100-prozentigen Energieausnutzung höchste Effizienz bieten. Zudem werden immer mehr Ölheizungen mit erneuerbaren Energien kombiniert. Der speicherbare Energieträger Heizöl übernimmt in solchen Hybridlösungen immer dann zuverlässig die Wärmeversorgung, wenn die Erneuerbaren nicht zur Verfügung stehen.

Auch energetisch verbesserte Gebäude, vor allem durch Sanierungen im Gebäudebestand, haben dazu beigetragen, den durchschnittlichen Heizölverbrauch in diesem Umfang sinken zu lassen.

Brennwerttechnik spart tonnenweise Treibhausgase

Brennwerttechnik macht das Heizen umweltschonender und sehr viel effizienter, weil sie auch die im Abgas gebundene Wärme nutzt. Das sorgt für eine fast 100-prozentige Effizienz und einen stark verringerten Brennstoffverbrauch. Beispielsweise 2017 wurden laut Absatzstatistik der Heizungsindustrie rund 478.000 Gas- und Ölheizungen auf Brennwerttechnik modernisiert. Nach Berechnungen des Dresdener ITG-Instituts und des IWO führte allein das zu verminderten CO2-Emissionen im Umfang von etwa 763.000 Tonnen pro Jahr.

E-Fuels bieten klimaneutrale Perspektive

Um die Vorteile flüssiger Brennstoffe auch langfristig nutzen zu können, wird an der Herstellung treibhausgasreduzierter flüssiger Kraft- und Brennstoffe geforscht.

Brennstoffe der Zukunft