Lübeck: Positives Ergebnis für Eigentümer und Mieter

Nach dem Erwerb des mehr als 40 Jahre alten, vermieteten Einfamilienhauses im schleswig-holsteinischen
Lübeck entschied sich der Eigentümer und Energieberater für eine sofortige energetische Sanierung. Nur
so konnte er die Wirtschaftlichkeit für die Zukunft sicherstellen. Von den umfangreichen Maßnahmen profitieren auch die Mieter des Objekts. Denn dank einer neuen Hybridheizung, Fassadendämmung und Fenstertausch sank der Energiebedarf des Hauses um 84 Prozent.

  • „Eine unwirtschaftliche Heizungsanlage, unzureichend gedämmte Wand- und Dachflächen und letztlich der Renovierungsstau machten die Sanierung notwendig. Aufgrund der durchgeführten Maßnahmen konnten der Wert der Immobilie und der Wohnkomfort deutlich gesteigert werden“, so Eigentümer Frank Schauf aus Lübeck.
  • Der unwirtschaftliche Betrieb und wiederholt auftretende Störungen waren für den Austausch der alten Öl-Heizungsanlage ausschlaggebend.
  • Das neue, effiziente Öl-Brennwertgerät verfügt über eine Nennwärmeleistung von 18 kW. In Verbindung mit der solarthermischen Anlage beheizt es die Gesamtwohnfläche von rund 132 m² und sorgt für warmes Wasser.
  • Fünf Solarkollektoren mit einer Gesamtfläche von 11,9 m² wurden auf dem 30° in Richtung Südwesten geneigten Dach installiert. Sie sorgen zukünftig für eine wirtschaftliche Warmwasserversorgung und Heizungsunterstützung. Allein mit dieser Maßnahme lässt sich der Heizölbedarf um bis zu zehn Prozent senken.
  • Der Pufferspeicher mit integriertem Trinkwasserspeicher ist hochwärmegedämmt und speichert 460 Liter Heizungswasser sowie 285 Liter Trinkwasser. Für den Zweipersonenhaushalt ist dies eine komfortable Auslegung und garantiert zu jeder Zeit wohlige Wärme und optimal temperiertes Warmwasser.
  • Mehr als 40 Jahre alte Holzfenster mit einer Doppelverglasung ließen die von der Heizungsanlage im Winter erzeugte Wärme entweichen, aber auch die sommerliche Hitze ins Haus gelangen. Neue Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung (Uw-Wert 0,93) sorgen heute – im Zusammenspiel mit der Fassadendämmung – für ...
  • Die ebenfalls neue, als Kunststoffelement konstruierte Haustür trägt nicht nur zur Energieeinsparung bei, sondern bietet auch ein attraktives Entree in das grundsanierte Haus.
  • Die Fassaden des Fertighauses wurden in Holzständerbauweise errichtet. Nach Freilegung der tragenden Konstruktion wurden die Gefache mit einer 10 cm dicken Mineralwolldämmung ausgefüllt. Zusätzlich wurde die hinterlüftete Vorhangfassade mit 16 cm dicker Mineralwolle gedämmt.
  • Die Dachdämmung besteht aus zwei Dämmlagen. Eine 18 cm dicke Zwischensparrendämmung sowie 12 cm dicke Mineralwoll-Dämmplatten als Aufsparrendämmung (beide WLG 035) sorgen dort für einen hervorragenden Wärmeschutz.

Lübeck (St. Lorenz)

Gebäudetyp

Einfamilienhaus

Postleitzahl

23556

Bundesland, Ort

Schleswig-Holstein, Lübeck (St. Lorenz)

Maßnahmen

Heizung, Dämmung, Fensteraustausch

Einsparung Primärenergie

84 %

Investition

96.334 €

Nutzfläche

159 m²

Gebäude-Baujahr

1971

Anzahl Bewohner

2 Personen

Heizsystem

Öl-Brennwertgerät, Solarthermie

Solarkollektor, Volumen Wärmespeicher

11,9 m², 30°, Richtung Südwest, 745 Liter

Tanktyp

Stahlbatterietanks

Tankvolumen

2 x 2.000 Liter

Reichweite einer Tankfüllung

Ca. 5 Jahre

Heizölbedarf pro Jahr

782 Liter (vorher 4.950 Liter)

Details


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