Lenzkirch: Solarstrom aus dem Hochschwarzwald

Das 1964 erbaute Mehrfamilienhaus steht in Lenzkirch, einer Gemeinde im Hochschwarzwald, die zu den wärmsten Regionen Deutschlands zählt. Schon 1977 hat der Hausbesitzer für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung eine 12 m² große Solaranlage installiert, die 2006 erneuert wurde. Zehn Jahre später folgte eine Photovoltaik-Anlage mit 45 m². Im Rahmen des Feldtests „Öl-PV-Heizung“ von IWO und dem Technologie-Anbieter shine nutzt er nun den selbst erzeugten Solarstrom zum Eigenverbrauch, statt ihn in das Stromnetz einzuspeisen.

Hintergrundinfos, Messdaten sowie Videointerviews zu Modellhäusern finden Sie in unserer interaktiven Reportage.

  • Vier Parteien leben in diesem schmucken Haus im Kurort Lenzkirch unter einem Dach. Titisee, Schluchsee und Feldberg sind in der Nähe, bei klarer Sicht sind sogar die Schweizer sowie die Französischen Alpen zu erblicken.

  • Die Heizung von 2006 funktioniert einwandfrei und konnte einfach technisch erweitert werden.

  • In den vorhandenen Wärmespeicher wurde nachträglich ein Heizstab eingebaut.

  • Der Speicher für den selbst erzeugten Strom aus der Photovoltaik-Anlage macht sich an der Wand ganz schmal.

  • Der Energiemanager von shine aktiviert den Heizstab, wenn die Photovoltaik-Anlage des Hauses Überschüsse produziert.

Lenzkirch

Gebäudetyp

Mehrfamilienhaus (4 Wohneinheiten)

Postleitzahl

79853

Bundesland, Ort

Baden-Württemberg, Lenzkirch

Maßnahmen

Power-to-Heat-Nutzung durch Einbau eines Heizstabes

Einsparung Primärenergie

aktuell im Feldtest

Investition

1.200 €

Wohnfläche

440 m²

Gebäude-Baujahr

1964, Anbau 1993

Anzahl Bewohner

10 Personen

Heizsystem

Ölkessel

PV-Anlage

45 m², Peak-Leistung 7,83 kWp, Inbetriebnahme 06/2016

Heizöltank

10.000 Liter Erdtank

Power-to-Heat-Einbindung

dreistufiger Heizstab (max. 2 kW) in 650-Liter-Wärmespeicher

Regelung

Shine-Energiemanager

Solarthermie

12 m² Kollektorfläche für Trinkwasser und Heizungsunterstützung

Details


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