Kirchheim: Altbau mit hybrider Heiztechnik

Im Ortsteil Nabern bei Kirchheim in der Nähe von Stuttgart steht das Mehrfamilienhaus, das 1949 an eine Scheune angebaut wurde. Dieser Anbau wurde nach der Jahrtausendwende umfassend saniert und mittels Solarthermie für die Zukunft fit gemacht. Im Feldtest „Öl-PV-Heizung“ von IWO und dem Technologie-Anbieter shine nutzt der Hausbesitzer selbst erzeugten Solarstrom zum Heizen und für die Trinkwasser-Erwärmung.

  • Nach der Erneuerung der Fenster folgten 2004 die Isolierung der Giebelwand und der Nordseite des Gebäudes. Das Dachgeschoss wurde zwischen 2011 und 2012 ausgebaut und gedämmt.

  • Schon 2007 wurde eine Solarthermie-Anlage für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung auf dem Dach installiert. Seit 2014 ergänzt die Photovoltaik-Anlage zur Solarstromerzeugung die Versorgung. Die Kollektoren sind nach Süd-Südost ausgerichtet bei einer Neigung von 50°.

  • In den vorhandenen 750-Liter-Wärmespeicher der Hausbesitzer wurde nachträglich ein Heizstab eingebaut.

  • Ein Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom der Photovoltaik-Anlage nutzbaren Wechselstrom.

  • Der Energiemanager aktiviert den Heizstab, wenn die Photovoltaik-Anlage des Hauses Überschüsse produziert.

Kirchheim

Gebäudetyp

Mehrfamilienhaus

Postleitzahl

73230

Bundesland, Ort

Baden-Württemberg, Kirchheim unter Teck (Nabern)

Maßnahmen

Power-to-Heat-Nutzung durch Einbau eines Heizstabes

Einsparung Primärenergie

aktuell im Feldtest

Investition

1.200 €

Wohnfläche

225 m²

Gebäude-Baujahr

1949, Scheune 1929

Anzahl Bewohner

6 Personen

Heizsystem, weitere Wärmeerzeuger

Ölkessel, Kaminofen

PV-Anlage

9,76 m², Peak-Leistung 1,42 kWp, Inbetriebnahme 10/2014

Heizöltank

4.000 Liter Kunststofftank

Power-to-Heat-Einbindung

dreistufiger Heizstab (max. 2 kW) in 750-Liter-Wärmespeicher

Regelung

Shine-Energiemanager

Solarthermie

10 m² Kollektorfläche für Trinkwasser und Heizungsunterstützung

Details


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