Berlin-Spandau: Die Zukunft des Heizens

Da Öl-Brennwerttechnik besonders effizient ist, spart sie im Vergleich zu einem alten Standardheizkessel bis zu 30 Prozent Brennstoff. Und weil sie zuverlässig und flexibel jederzeit genau soviel Wärme liefert, wie gerade benötigt wird, ist sie die ideale Basis für eine Hybridheizung mit Erneuerbaren Energien wie Solar oder Holz. Das hat sich Familie Reuter zunutze gemacht, um in ihrem 1972 errichteten Einfamilienhaus zusätzlich Heizöl zu sparen.

Und auch der flüssige Brennstoff ist innovativ: Dem klassischen Heizöl wird ein neuer, treibhausgasreduzierter flüssiger Brennstoff, sogenanntes E-Fuel beigemischt.

  • Das Einfamilienhaus wurde vor der Modernisierung von einer 17 Jahre alten Ölheizung mit 22 kW Leistung versorgt. Jetzt steht ein hochmodernes Öl-Brennwertgerät im Keller, das mit einem Nutzungsgrad von bis zu 99 Prozent maximale Effizienz ermöglicht. Mit seinem Modulationsbereich von 35 bis 100 Prozent bietet das Gerät eine Nenn...
  • Im Heizungspufferspeicher wird die Wärme für Wasser oder Heizung gespeichert und kann so bedarfsgerecht bereit gestellt werden. Das Speichervolumen beträgt 500 Liter. Die Warmwasserbereitung erfolgt im Durchflussverfahren über eine Frischwasserstation (Platten-Wärmeüberträger).
  • Der alte Öltank wurde durch einen neuen kellergeschweißten Stahltank mit Innenhülle ersetzt. Dessen Volumen von 4.000 Litern sorgt dank des gesunkenen Heizölbedarfs für einen Energievorrat von etwa zwei bis drei Jahren.
  • Das dezentrale Lüftungssystem SEV 200 mit Wärmerückgewinnung wurde im Ober- wie im Erdgeschoss des Hauses installiert. Die reversierende Ventilationseinheit sorgt für ein angenehmes Raumklima mit minimalem Lüftungswärmeverlust.
  • „Beim Blick auf die Jahresabrechnung war mir schnell klar, dass wir in Sachen energetische Sanierung handeln mussten. Die jetzt vorhandene Verbindung von modernster Öl-Brennwerttechnik mit Erneuerbaren Energien bildet für mich eine wirtschaftliche und umweltverträgliche Einheit.“ Rolf Dieter Reuter, Berlin
  • Die Außenwanddämmung des Gebäudes wurde aus ökonomischen Gründen auf die Giebelseiten beschränkt. Sie erfolgte dort mit 14 cm dicken Polystyrolplatten (WLG 032). Im Dach wurde bereits im Jahr 2010 die Dämmung der Dachschrägen mit 20 cm Klemmfilz verbessert und es erfolgte ein Austausch der Dachflächenfenster. Die oberste Geschos...

Berlin-Spandau

Gebäudetyp

Einfamilienhaus

Postleitzahl

13583

Bundesland, Ort

Berlin-Spandau

Maßnahmen

Heizung, Dämmung

Einsparung Primärenergie

51 %

Investition

67.161 €

Nutzfläche

149,7 m²

Gebäude-Baujahr

1972

Anzahl Bewohner

2 Personen

Heizsystem

Öl-Brennwertgerät, Photovoltaik

Solarstromanlage

6 kWp, 40°, Richtung Süd, 39,4 m²

Volumen Wärmespeicher

500 Liter

Tanktyp

Kellergeschweißter Tank mit Innenhülle

Tankvolumen

4.000 Liter

Reichweite einer Tankfüllung

Ca. 2-3 Jahre

Details


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