Meschede: Besseres Raumklima und mehr Effizienz

Schäden an den Fenstern sowie eine unzureichende Dämmung der Außenwände und des Daches: Bereits seit längerem war klar, dass das Zweifamilienhaus im sauerländischen Meschede modernisiert werden muss. Die schließlich erfolgte Grundsanierung umfasste den Einbau einer Öl-Brennwertheizung und einer Solaranlage sowie zusätzliche Dämmmaßnahmen. Dadurch konnten das Wohnklima verbessert und der Wohnkomfort erhöht werden. Vor allem aber wurde der Energiebedarf um zwei Drittel reduziert.

  • „Wir sind rundum zufrieden. Nach Abschluss der längst fälligen Sanierungsarbeiten sparen wir zwei Drittel Energie. Das angenehme, ausgeglichene Wohnklima ist unbezahlbar. Und: Unsere Immobilie ist im Wert deutlich gestiegen“, sagt der Hausbesitzer aus Meschede.

  • Den 20 Jahre alte Öl-Niedertemperaturkessel ersetzt jetzt ein Öl-Brennwertgerät. Die moderne Steuerung und die geringere Nennwärmeleistung machen den Betrieb erheblich wirtschaftlicher. Aus Platzgründen entschied sich der Eigentümer für einen Wärmespeicher mit integriertem Ölbrenner und Frischwassermodul.

  • Da die Ausrichtung der Dachflächen nicht optimal ist, wurden die Solarkollektoren kurzerhand auf die Dachflächen Richtung Osten und Westen aufgeteilt. So sorgen die Flachkollektoren mit insgesamt 12,9 m² Fläche für eine ausreichende Energieausbeute zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung.

  • Die alte Stahl-Tankanlage mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Litern erfüllt in ihrer Ausführung die heutigen Anforderungen. Sie kann weiterhin genutzt werden und ermöglicht es, Heizöl für fast zwei Jahre zu bevorraten.

  • Größte Schwachstellen des Gebäudes waren die unzureichende Dachdämmung sowie die asbestbelastete Dachdeckung. Folglich wurde das Dach neu gedeckt und eine zusätzliche, 16 cm dicke Aufsparrendämmung aufgebracht. Die Außenwände aus Hochlochziegeln erhielten ein Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm Polystyrol-Platten.

  • Als abschließende Dämmmaßnahme wurde die Kellerdecke mit Hartschaumplatten gedämmt. So konnte erreicht werden, dass alle bewohnten Räume allseitig gegen Wärmeverluste geschützt sind.

  • Obwohl bereits zu einem früheren Zeitpunkt Fenster ausgetauscht wurden, kamen jetzt in allen Räumen neue Kunststoffelemente mit Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen zum Einsatz.

Meschede

Gebäudetyp

Einfamilienhaus

Postleitzahl

59872

Bundesland, Ort

Nordrhein-Westfalen, Meschede

Maßnahmen

Heizung, Dämmung, Fenstertausch

Einsparung Primärenergie

66 %

Investition

73.737 €

Nutzfläche

289 m²

Gebäude-Baujahr

1971

Anzahl Bewohner

3 Personen

Heizsystem

Öl-Brennwertgerät, Solarthermie

Solarkollektor, Volumen Wärmespeicher

12,9 m², 28°, Richtung Ost und West, 722 Liter

Tanktyp

Standortgefertigter Stahltank

Tankvolumen

5.000 Liter

Reichweite einer Tankfüllung

Ca. 3 Jahre

Heizölbedarf pro Jahr

1.802 Liter (vorher 5.339 Liter)

Details


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