Power-to-Heat: Stromüberschüsse aus dem Regelenergiemarkt nutzen

Wichtig für den stabilen Betrieb der Stromversorgung ist ein permanentes Gleichgewicht von Produktion und Nachfrage. Da es immer wieder zu unerwarteten Abweichungen kommen kann, werden mit Hilfe des Regelenergiemarktes Erzeugungskapazitäten und Lasten bereitgehalten, um im Bedarfsfall für einen Ausgleich sorgen zu können. Beim Ausgleich von plötzlich erhöhter Nachfrage bei nicht ausreichendem Angebot spricht man von positiver Regelenergie. Im Gegensatz dazu wird bei Überschüssen im Netz negative Regelleistung benötigt, um das Stromnetz zu stabilisieren. Hierbei können Kraftwerke ihre Leistung drosseln – oder Verbraucher mehr konsumieren: zum Beispiel durch den Einsatz von Power-to-Heat in Hybridheizungen.

Aus diesem Anlass hat das IWO im Jahr 2013 ein erstes Modellvorhaben in diesem Bereich aufgebaut. Ziel war es, die praktische Umsetzbarkeit zu testen und herauszufinden, inwieweit Power-to-Heat-fähige Öl-Hybridheizungen dazu geeignet sind, negative Regelleistung für den Strommarkt bereit zu halten und im Bedarfsfall zur Verfügung zu stellen.

Wie funktioniert Power-to-Heat?

Die Grundidee von Power-to-Heat in modernen Ölheizungen basiert auf einem einfachen Prinzip: Eine Ölheizung wird um ein elektrisches Heizelement wie einen Heizstab oder eine Wärmepumpe ergänzt. Dieses Heizelement nutzt den Strom zur Wärmeerzeugung.

IWO untersucht verschiedene Wege, überschüssigen Strom insbesondere aus erneuerbaren Energien in der Wärmeversorgung zu nutzen. Dazu gehören zum Beispiel auch der regionale Einsatz im Binnenland oder an der Küste sowie die Nutzung von hauseigenem Photovoltaikstrom.

Zur Verknüpfung einer Power-to-Heat-fähigen Hybridheizung mit dem Regelenergiemarkt ist eine kommunikative Anbindung nötig. Über diese wird das elektrische Heizelement gesteuert. Die Hybridheizung kann so bei Bedarf überschüssigen Strom aus dem Netz aufnehmen. Eine solche Stromabnahme beziehungsweise negative Regelleistung wird auf dem Regelenergiemarkt bezahlt. Die Hybridheizung spart durch die Nutzung von Strom somit nicht nur Brennstoff ein, sondern kann durch die Vergütung dieser Dienstleistung zusätzlich Einnahmen erwirtschaften.

Ergebnisse und Erfahrungen

Das IWO hat in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt drei Gebäude entsprechend ausgestattet. Seither nehmen diese am Regelenergiemarkt teil. Dabei zeigte sich, dass die Umsetzung mit bereits auf dem Markt verfügbaren Produkten mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich war. Der Betrieb erfolgt zuverlässig. Zwischen August 2014 und Juli 2015 konnte zum Beispiel ein in Berlin-Spandau befindliches Einfamilienhaus seine Heizkosten durch die Einsparung von Heizöl und Einnahmen auf dem Regelenergiemarkt um 246 Euro reduzieren. Das entsprach einer Einsparung von rund einem Viertel gegenüber den vorangegangenen Kosten.

Insbesondere seit Anfang 2016 haben sich diese Einnahmen jedoch spürbar verringert. Grund hierfür sind strukturelle Veränderungen auf dem Strommarkt: Dadurch haben sich die auf dem Regelenergiemarkt erzielbaren Erlöse insgesamt stark reduziert. In finanzieller Hinsicht ist die Anbindung von Hybridheizungen an den Regelenergiemarkt daher momentan nicht attraktiv.   

Studien zu Power-to-Heat

Hybridsysteme auf Heizölbasis eröffnen eine gute Möglichkeit, ansonsten abgeregelten Strom intelligent gesteuert zum Heizen zu nutzen – ganz im Sinne der politisch gewollten Sektorkopplung von Strom- und Wärmemarkt. Dass Power-to-Heat in Hybridheizungen grundsätzlich sinnvoll ist, haben Studien in den vergangenen Jahren belegt.

Studienergebnisse zu Power-to-Heat

Power-to-Heat im Praxistest in Berlin: positive Bilanz

Die PtH-Pilotanlage des Einfamilienhauses in Berlin-Spandau wandelt Strom in Wärme um und nutzt ihn für Heizung und Trinkwassererwärmung. Hier wird getestet, welche Ergebnisse sich durch die Teilnahme am Stromregelenergiemarkt erzielen lassen. Die Ansteuerung der Anlage erfolgt dabei vollautomatisch über das virtuelle Kraftwerk eines am Regelenergiemarkt tätigen Stromhändlers. 
Zur ausführlichen Objekt-Dokumentation

Das mehr als 40 Jahre alte Einfamilienhaus hatte einen viel zu hohen Energieverbrauch. Die Aussicht, mit Öl-Brennwerttechnik und erneuerbaren Energien eine wirtschaftliche und umweltverträgliche Einheit zu schaffen, motivierte den Hausbesitzer, zu handeln. 

Das 1972 errichtete Einfamilienhaus wurde vor der Modernisierung von einer 17 Jahre alten Ölheizung mit 22 kW Leistung versorgt. Jetzt steht ein modernes Öl-Brennwertgerät im Keller, das mit einem Nutzungsgrad von bis zu 99 Prozent maximale Effizienz ermöglicht. Mit seinem Modulationsbereich von 35 bis 100 Prozent bietet das Gerät eine Nennwärmeleistung von 5 bis 15 kW und ist damit ideal für Modernisierungen und Gebäude mit niedrigem Wärmebedarf geeignet.

Im Heizungspufferspeicher wird die Wärme aus den verschiedenen Energiequellen für Warmwasser und Heizung gespeichert. Das Speichervolumen beträgt 500 Liter. Die Warmwasserbereitung erfolgt im Durchflussverfahren über eine Frischwasserstation (Platten-Wärmeüberträger).

Die aus 24 Solarmodulen zusammengesetzte Photovoltaikanlage verfügt über eine Gesamtfläche von rund 39 Quadratmetern. Sie ist nach Süden ausgerichtet, bei einer Dachneigung von 40 Grad. Die Peak-Leistung liegt bei 6,4 kWp. Das Einspeise-Management der Solarstromanlage optimiert den Eigenverbrauch. Ist das Optimierungspotenzial der normalen Haushaltsstromverbraucher (z. B. Wäschetrockner) erschöpft, kann auch ein 2-kW-Elektroheizstab im Wärmespeicher aktiviert werden.

Eine elektrische Heizeinrichtung mit 9 kW wurde wie ein Heizkessel über eine eigene Umwälzpumpe mit dem Pufferspeicher verbunden. Die Ansteuerung erfolgt über eine separate Kommunikationsbox, auf die die Leitwarte des Regelenergiepools des Stromhändlers Energy-2market GmbH (e2m) zugreifen kann. Die Heizeinrichtung des Pilotobjekts nutzt dadurch nur dann Strom aus dem Netz, wenn dort gerade zu viel vorhanden ist und die Annahme dieses Stroms über den Regelenergiemarkt eine finanzielle Vergütung erfährt.

Die Außenwanddämmung des Gebäudes wurde aus ökonomischen Gründen auf die Giebelseiten beschränkt. Sie erfolgte mit 14 cm dicken Polystyrolplatten. Im Dach wurde bereits im Jahr 2010 die Dämmung der Dachschrägen mit 20 cm Klemmfilz verbessert und es erfolgte ein Austausch der Dachflächenfenster. Die oberste Geschossdecke wurde Anfang 2014 mit 20 Zentimeter Isofloc versehen.

  • Das mehr als 40 Jahre alte Einfamilienhaus hatte einen viel zu hohen Energieverbrauch. Die Aussicht, mit Öl-Brennwerttechnik und erneuerbaren Energien eine wirtschaftliche und umweltverträgliche Einheit zu schaffen, motivierte den Hausbesitzer, zu handeln. 

     

    Das mehr als 40 Jahre alte Einfamilienhaus hatte einen viel zu hohen Energieverbrauch. Die Aussicht, mit Öl-Brennwerttechnik und erneuerbaren Energien eine wirtschaftliche und umweltverträgliche Einheit zu schaffen, motivierte den Hausbesitzer, zu handeln. 

     

  • Das 1972 errichtete Einfamilienhaus wurde vor der Modernisierung von einer 17 Jahre alten Ölheizung mit 22 kW Leistung versorgt. Jetzt steht ein modernes Öl-Brennwertgerät im Keller, das mit einem Nutzungsgrad von bis zu 99 Prozent maximale Effizienz ermöglicht. Mit seinem Modulationsbereich von 35 bis 100 Prozent bietet das Gerät eine Nennwärmeleistung von 5 bis 15 kW und ist damit ideal für Modernisierungen und Gebäude mit niedrigem Wärmebedarf geeignet.

     

    Das 1972 errichtete Einfamilienhaus wurde vor der Modernisierung von einer 17 Jahre alten Ölheizung mit 22 kW Leistung versorgt. Jetzt steht ein modernes Öl-Brennwertgerät im Keller, das mit einem Nutzungsgrad von bis zu 99 Prozent maximale Effizienz ermöglicht. Mit seinem Modulationsbereich von 35 bis 100 Prozent bietet das Gerät eine Nennwärmeleistung von 5 bis 15 kW und ist damit ideal für Modernisierungen und Gebäude mit niedrigem Wärmebedarf geeignet.

     

  • Im Heizungspufferspeicher wird die Wärme aus den verschiedenen Energiequellen für Warmwasser und Heizung gespeichert. Das Speichervolumen beträgt 500 Liter. Die Warmwasserbereitung erfolgt im Durchflussverfahren über eine Frischwasserstation (Platten-Wärmeüberträger).

     

    Im Heizungspufferspeicher wird die Wärme aus den verschiedenen Energiequellen für Warmwasser und Heizung gespeichert. Das Speichervolumen beträgt 500 Liter. Die Warmwasserbereitung erfolgt im Durchflussverfahren über eine Frischwasserstation (Platten-Wärmeüberträger).

     

  • Die aus 24 Solarmodulen zusammengesetzte Photovoltaikanlage verfügt über eine Gesamtfläche von rund 39 Quadratmetern. Sie ist nach Süden ausgerichtet, bei einer Dachneigung von 40 Grad. Die Peak-Leistung liegt bei 6,4 kWp. Das Einspeise-Management der Solarstromanlage optimiert den Eigenverbrauch. Ist das Optimierungspotenzial der normalen Haushaltsstromverbraucher (z. B. Wäschetrockner) erschöpft, kann auch ein 2-kW-Elektroheizstab im Wärmespeicher aktiviert werden.

     

    Die aus 24 Solarmodulen zusammengesetzte Photovoltaikanlage verfügt über eine Gesamtfläche von rund 39 Quadratmetern. Sie ist nach Süden ausgerichtet, bei einer Dachneigung von 40 Grad. Die Peak-Leistung liegt bei 6,4 kWp. Das Einspeise-Management der Solarstromanlage optimiert den Eigenverbrauch. Ist das Optimierungspotenzial der normalen Haushaltsstromverbraucher (z. B. Wäschetrockner) erschöpft, kann auch ein 2-kW-Elektroheizstab im Wärmespeicher aktiviert werden.

     

  • Eine elektrische Heizeinrichtung mit 9 kW wurde wie ein Heizkessel über eine eigene Umwälzpumpe mit dem Pufferspeicher verbunden. Die Ansteuerung erfolgt über eine separate Kommunikationsbox, auf die die Leitwarte des Regelenergiepools des Stromhändlers Energy-2market GmbH (e2m) zugreifen kann. Die Heizeinrichtung des Pilotobjekts nutzt dadurch nur dann Strom aus dem Netz, wenn dort gerade zu viel vorhanden ist und die Annahme dieses Stroms über den Regelenergiemarkt eine finanzielle Vergütung erfährt.

     

    Eine elektrische Heizeinrichtung mit 9 kW wurde wie ein Heizkessel über eine eigene Umwälzpumpe mit dem Pufferspeicher verbunden. Die Ansteuerung erfolgt über eine separate Kommunikationsbox, auf die die Leitwarte des Regelenergiepools des Stromhändlers Energy-2market GmbH (e2m) zugreifen kann. Die Heizeinrichtung des Pilotobjekts nutzt dadurch nur dann Strom aus dem Netz, wenn dort gerade zu viel vorhanden ist und die Annahme dieses Stroms über den Regelenergiemarkt eine finanzielle Vergütung erfährt.

     

  • Die Außenwanddämmung des Gebäudes wurde aus ökonomischen Gründen auf die Giebelseiten beschränkt. Sie erfolgte mit 14 cm dicken Polystyrolplatten. Im Dach wurde bereits im Jahr 2010 die Dämmung der Dachschrägen mit 20 cm Klemmfilz verbessert und es erfolgte ein Austausch der Dachflächenfenster. Die oberste Geschossdecke wurde Anfang 2014 mit 20 Zentimeter Isofloc versehen.

     

    Die Außenwanddämmung des Gebäudes wurde aus ökonomischen Gründen auf die Giebelseiten beschränkt. Sie erfolgte mit 14 cm dicken Polystyrolplatten. Im Dach wurde bereits im Jahr 2010 die Dämmung der Dachschrägen mit 20 cm Klemmfilz verbessert und es erfolgte ein Austausch der Dachflächenfenster. Die oberste Geschossdecke wurde Anfang 2014 mit 20 Zentimeter Isofloc versehen.

     

Power-to-Heat-Feldanlage in einer Doppelhaushälfte in Remscheid

Die Wärmeversorgung der Doppelhaushälfte in Remscheid wurde um eine elektrische Heizeinrichtung sowie spezielle Kommunikationstechnik ergänzt. Immer wenn an stürmischen Tagen Windenergieanlagen gedrosselt oder abgeschaltet werden müssten, weil die erneuerbare Stromproduktion die aktuelle Stromnachfrage übersteigt, können die Hausbesitzer die elektrische Heizeinrichtung aktivieren und ansonsten nicht produzierten, erneuerbaren Strom zur Wärmeversorgung nutzen.

Eine mit 2/10 kW ansteuerbare elektrische Heizeinrichtung wurde über eine Umwälzpumpe mit den vorhandenen Heizungspufferspeichern verbunden. Ein thermisches Mischventil im Ladekreislauf stellt sicher, dass die Temperaturschichtung im Wärmespeicher jederzeit erhalten bleibt. Die Heizeinrichtung wird über eine Kommunikationsbox angesteuert, auf die die Leitwarte des Regelenergiepools eines Stromhändlers zugreifen kann. Die Heizeinrichtung des Hauses nutzt nur dann Strom aus dem Netz, wenn dieser finanziell vergütet wird.

Die Doppelhaushälfte wird von einem modernen, zweistufigen Öl-Brennwertgerät mit 10/15 kW versorgt. Dieses ermöglicht mit einem Nutzungsgrad von bis zu 99 Prozent maximale Effizienz. Im Gegensatz zu ausschließlich mit Strom betriebenen Heizsystemen ist es möglich, auch über einen quasi unbegrenzt langen Zeitraum auf Strom als Wärmequelle zu verzichten.

Die Photovoltaik-Anlage verfügt über eine Peak-Leistung von 3,5 kWp, der jährliche Solarstromertrag wird voraussichtlich bei etwa 3.500 kWhel liegen. Das Einspeisemanagement der Solarstromanlage kann den Eigenverbrauch optimieren. Auf Wunsch können ansonsten ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Solarstrommengen mit der elektrischen Heizeinrichtung in Wärme für Heizung und Trinkwassererwärmung umgewandelt und im Wärmespeicher der Heizungsanlage zwischengespeichert werden.

Die Warmwasserbereitung erfolgt besonders hygienisch im Durchflussverfahren über eine außen am 500-Liter-Wärmespeicher angebrachte Frischwasserstation (Platten-Wärmeübertrager).

Durch die Integration von Solarwärme, eigener Solarstromüberschüsse und Strom aus dem Regelenergiemarkt reduziert sich der Heizölverbrauch. Spezielle Additive in Premiumheizölen sichern eine hohe Brennstoffgüte und einen zuverlässigen Betrieb auch bei längerer Lagerdauer des Tankvorrats.

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  • Eine mit 2/10 kW ansteuerbare elektrische Heizeinrichtung wurde über eine Umwälzpumpe mit den vorhandenen Heizungspufferspeichern verbunden. Ein thermisches Mischventil im Ladekreislauf stellt sicher, dass die Temperaturschichtung im Wärmespeicher jederzeit erhalten bleibt. Die Heizeinrichtung wird über eine Kommunikationsbox angesteuert, auf die die Leitwarte des Regelenergiepools eines Stromhändlers zugreifen kann. Die Heizeinrichtung des Hauses nutzt nur dann Strom aus dem Netz, wenn dieser finanziell vergütet wird.

     

    Eine mit 2/10 kW ansteuerbare elektrische Heizeinrichtung wurde über eine Umwälzpumpe mit den vorhandenen Heizungspufferspeichern verbunden. Ein thermisches Mischventil im Ladekreislauf stellt sicher, dass die Temperaturschichtung im Wärmespeicher jederzeit erhalten bleibt. Die Heizeinrichtung wird über eine Kommunikationsbox angesteuert, auf die die Leitwarte des Regelenergiepools eines Stromhändlers zugreifen kann. Die Heizeinrichtung des Hauses nutzt nur dann Strom aus dem Netz, wenn dieser finanziell vergütet wird.

     

  • Die Doppelhaushälfte wird von einem modernen, zweistufigen Öl-Brennwertgerät mit 10/15 kW versorgt. Dieses ermöglicht mit einem Nutzungsgrad von bis zu 99 Prozent maximale Effizienz. Im Gegensatz zu ausschließlich mit Strom betriebenen Heizsystemen ist es möglich, auch über einen quasi unbegrenzt langen Zeitraum auf Strom als Wärmequelle zu verzichten.

     

    Die Doppelhaushälfte wird von einem modernen, zweistufigen Öl-Brennwertgerät mit 10/15 kW versorgt. Dieses ermöglicht mit einem Nutzungsgrad von bis zu 99 Prozent maximale Effizienz. Im Gegensatz zu ausschließlich mit Strom betriebenen Heizsystemen ist es möglich, auch über einen quasi unbegrenzt langen Zeitraum auf Strom als Wärmequelle zu verzichten.

     

  • Die Photovoltaik-Anlage verfügt über eine Peak-Leistung von 3,5 kWp, der jährliche Solarstromertrag wird voraussichtlich bei etwa 3.500 kWhel liegen. Das Einspeisemanagement der Solarstromanlage kann den Eigenverbrauch optimieren. Auf Wunsch können ansonsten ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Solarstrommengen mit der elektrischen Heizeinrichtung in Wärme für Heizung und Trinkwassererwärmung umgewandelt und im Wärmespeicher der Heizungsanlage zwischengespeichert werden.

     

    Die Photovoltaik-Anlage verfügt über eine Peak-Leistung von 3,5 kWp, der jährliche Solarstromertrag wird voraussichtlich bei etwa 3.500 kWhel liegen. Das Einspeisemanagement der Solarstromanlage kann den Eigenverbrauch optimieren. Auf Wunsch können ansonsten ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Solarstrommengen mit der elektrischen Heizeinrichtung in Wärme für Heizung und Trinkwassererwärmung umgewandelt und im Wärmespeicher der Heizungsanlage zwischengespeichert werden.

     

  • Die Warmwasserbereitung erfolgt besonders hygienisch im Durchflussverfahren über eine außen am 500-Liter-Wärmespeicher angebrachte Frischwasserstation (Platten-Wärmeübertrager).

     

    Die Warmwasserbereitung erfolgt besonders hygienisch im Durchflussverfahren über eine außen am 500-Liter-Wärmespeicher angebrachte Frischwasserstation (Platten-Wärmeübertrager).

     

  • Durch die Integration von Solarwärme, eigener Solarstromüberschüsse und Strom aus dem Regelenergiemarkt reduziert sich der Heizölverbrauch. Spezielle Additive in Premiumheizölen sichern eine hohe Brennstoffgüte und einen zuverlässigen Betrieb auch bei längerer Lagerdauer des Tankvorrats.

     

    Durch die Integration von Solarwärme, eigener Solarstromüberschüsse und Strom aus dem Regelenergiemarkt reduziert sich der Heizölverbrauch. Spezielle Additive in Premiumheizölen sichern eine hohe Brennstoffgüte und einen zuverlässigen Betrieb auch bei längerer Lagerdauer des Tankvorrats.

     

Power-to-Heat an der Ostsee: Beispielanlage in Zweifamilienhaus in Bastorf

Auch an der Mecklenburger Ostseeküste testet IWO die Praxistauglichkeit des Power-to-Heat-Konzeptes. Dazu wurde die Wärmeversorgung dieses Zweifamilienhauses modernisiert und um Kommunikationstechnik und elektrische Heizeinrichtung ergänzt. Wenn die Ostsee-Windräder an stürmischen Tagen mehr Strom produzieren als vorhergesagt, kann die elektrische Heizeinrichtung vom Übertragungsnetz-Betreiber beziehungsweise Regelenergieanbieter aktiviert werden. Sie nimmt sonst nicht produzierten erneuerbaren Strom auf und nutzt ihn zur Wärmeversorgung.
Zur ausführlichen Objekt-Dokumentation

Um den Energieverbrauch zu drosseln, beschlossen die Besitzer, das 1902 errichtete Gebäude zu sanieren. Nach der Heizungserneuerung, den Dämmmaßnahmen und dem Austausch aller Fenster und Türen verringerte sich der Heizölverbrauch um rund drei Viertel.

Vor der Modernisierung sorgte eine Öl-Heizung mit 42 kW für Wärme. Jetzt steht ein modernes, zweistufiges Öl-Brennwertgerät mit 18/27 kW im Keller, das mit einem Nutzungsgrad von bis zu 98 Prozent maximale Effizienz ermöglicht. Die Ölheizung liefert immer dann Wärme an das Heizsystem, wenn die Solarthermieanlage oder die Power-to-Heat-Anlage keinen ausreichenden Beitrag leisten können. In zwei 600-Liter-Pufferspeichern wird die Wärme für Wasser oder Heizung gespeichert und bedarfsgerecht bereitgestellt.

Die Röhrenkollektoren der Solarthermieanlage wurden auf dem flach geneigten Dach installiert. Durch Drehung der integrierten Absorber konnte die knapp 12 Quadratmeter große Anlage optimal ausgerichtet werden. So leistet auch die Sonne einen Beitrag zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Scheint die Sonne nicht in ausreichendem Maße, steht die moderne Ölheizung bereit und liefert jederzeit Wärme. Die Warmwasserbereitung erfolgt besonders hygienisch im Durchfluss-Verfahren über ein Frischwasserstation (Platten-Wärmeübertrager).

Das Einspeisemanagement der Heizungsanlage kann den Solarstrom-Eigenverbrauch optimieren. Ansonsten ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Solarstrommengen können wattgenau in Wärme für Heizung und Trinkwasser gewandelt werden. Die Solarstrom-/Photovoltaik-Anlage mit 35 Modulen hat eine Fläche von 57,5 Quadratmetern, ist nach Süd-Süd-West ausgerichtet und mit 15 Grad Neigung aufgeständert. Die Peak-Leistung liegt bei 9,1 kWp, der jährliche Solarstromertrag wird voraussichtlich bei etwa 9.000 kWhel liegen. 

Eine stufenlos von 0,001 bis 13,5 Kilowatt regelbare elektrische Heizeinrichtung ist wie ein Heizkessel über eine Umwälzpumpe mit zwei Pufferspeichern verbunden. Im Ladekreislauf regelt ein thermisches Mischventil, dass die Temperaturschichtung der Wärmespeicher bleibt. Die Heizeinrichtung wird über eine Kommunikationsbox angesteuert, auf die der Regelenergiepool des Stromhändlers Energy2Market (e2m) zugreifen kann. Strom aus dem Netz wird nur genutzt, wenn es für einen Überschuss finanzielle Vergütung gibt.

Die neue Tankanlage mit vier 1.000-Liter-Batterietanks sorgt in dem Zweifamilienhaus für eine Reichweite von etwa anderthalb Jahren.

  • Um den Energieverbrauch zu drosseln, beschlossen die Besitzer, das 1902 errichtete Gebäude zu sanieren. Nach der Heizungserneuerung, den Dämmmaßnahmen und dem Austausch aller Fenster und Türen verringerte sich der Heizölverbrauch um rund drei Viertel.

     

    Um den Energieverbrauch zu drosseln, beschlossen die Besitzer, das 1902 errichtete Gebäude zu sanieren. Nach der Heizungserneuerung, den Dämmmaßnahmen und dem Austausch aller Fenster und Türen verringerte sich der Heizölverbrauch um rund drei Viertel.

     

  • Vor der Modernisierung sorgte eine Öl-Heizung mit 42 kW für Wärme. Jetzt steht ein modernes, zweistufiges Öl-Brennwertgerät mit 18/27 kW im Keller, das mit einem Nutzungsgrad von bis zu 98 Prozent maximale Effizienz ermöglicht. Die Ölheizung liefert immer dann Wärme an das Heizsystem, wenn die Solarthermieanlage oder die Power-to-Heat-Anlage keinen ausreichenden Beitrag leisten können. In zwei 600-Liter-Pufferspeichern wird die Wärme für Wasser oder Heizung gespeichert und bedarfsgerecht bereitgestellt.

     

    Vor der Modernisierung sorgte eine Öl-Heizung mit 42 kW für Wärme. Jetzt steht ein modernes, zweistufiges Öl-Brennwertgerät mit 18/27 kW im Keller, das mit einem Nutzungsgrad von bis zu 98 Prozent maximale Effizienz ermöglicht. Die Ölheizung liefert immer dann Wärme an das Heizsystem, wenn die Solarthermieanlage oder die Power-to-Heat-Anlage keinen ausreichenden Beitrag leisten können. In zwei 600-Liter-Pufferspeichern wird die Wärme für Wasser oder Heizung gespeichert und bedarfsgerecht bereitgestellt.

     

  • Die Röhrenkollektoren der Solarthermieanlage wurden auf dem flach geneigten Dach installiert. Durch Drehung der integrierten Absorber konnte die knapp 12 Quadratmeter große Anlage optimal ausgerichtet werden. So leistet auch die Sonne einen Beitrag zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Scheint die Sonne nicht in ausreichendem Maße, steht die moderne Ölheizung bereit und liefert jederzeit Wärme. Die Warmwasserbereitung erfolgt besonders hygienisch im Durchfluss-Verfahren über ein Frischwasserstation (Platten-Wärmeübertrager).

     

    Die Röhrenkollektoren der Solarthermieanlage wurden auf dem flach geneigten Dach installiert. Durch Drehung der integrierten Absorber konnte die knapp 12 Quadratmeter große Anlage optimal ausgerichtet werden. So leistet auch die Sonne einen Beitrag zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Scheint die Sonne nicht in ausreichendem Maße, steht die moderne Ölheizung bereit und liefert jederzeit Wärme. Die Warmwasserbereitung erfolgt besonders hygienisch im Durchfluss-Verfahren über ein Frischwasserstation (Platten-Wärmeübertrager).

     

  • Das Einspeisemanagement der Heizungsanlage kann den Solarstrom-Eigenverbrauch optimieren. Ansonsten ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Solarstrommengen können wattgenau in Wärme für Heizung und Trinkwasser gewandelt werden. Die Solarstrom-/Photovoltaik-Anlage mit 35 Modulen hat eine Fläche von 57,5 Quadratmetern, ist nach Süd-Süd-West ausgerichtet und mit 15 Grad Neigung aufgeständert. Die Peak-Leistung liegt bei 9,1 kWp, der jährliche Solarstromertrag wird voraussichtlich bei etwa 9.000 kWhel liegen. 

     

    Das Einspeisemanagement der Heizungsanlage kann den Solarstrom-Eigenverbrauch optimieren. Ansonsten ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Solarstrommengen können wattgenau in Wärme für Heizung und Trinkwasser gewandelt werden. Die Solarstrom-/Photovoltaik-Anlage mit 35 Modulen hat eine Fläche von 57,5 Quadratmetern, ist nach Süd-Süd-West ausgerichtet und mit 15 Grad Neigung aufgeständert. Die Peak-Leistung liegt bei 9,1 kWp, der jährliche Solarstromertrag wird voraussichtlich bei etwa 9.000 kWhel liegen. 

     

  • Eine stufenlos von 0,001 bis 13,5 Kilowatt regelbare elektrische Heizeinrichtung ist wie ein Heizkessel über eine Umwälzpumpe mit zwei Pufferspeichern verbunden. Im Ladekreislauf regelt ein thermisches Mischventil, dass die Temperaturschichtung der Wärmespeicher bleibt. Die Heizeinrichtung wird über eine Kommunikationsbox angesteuert, auf die der Regelenergiepool des Stromhändlers Energy2Market (e2m) zugreifen kann. Strom aus dem Netz wird nur genutzt, wenn es für einen Überschuss finanzielle Vergütung gibt.

     

    Eine stufenlos von 0,001 bis 13,5 Kilowatt regelbare elektrische Heizeinrichtung ist wie ein Heizkessel über eine Umwälzpumpe mit zwei Pufferspeichern verbunden. Im Ladekreislauf regelt ein thermisches Mischventil, dass die Temperaturschichtung der Wärmespeicher bleibt. Die Heizeinrichtung wird über eine Kommunikationsbox angesteuert, auf die der Regelenergiepool des Stromhändlers Energy2Market (e2m) zugreifen kann. Strom aus dem Netz wird nur genutzt, wenn es für einen Überschuss finanzielle Vergütung gibt.

     

  • Die neue Tankanlage mit vier 1.000-Liter-Batterietanks sorgt in dem Zweifamilienhaus für eine Reichweite von etwa anderthalb Jahren.

     

    Die neue Tankanlage mit vier 1.000-Liter-Batterietanks sorgt in dem Zweifamilienhaus für eine Reichweite von etwa anderthalb Jahren.