Projekte und Studien des IWO zur Zukunft flüssiger Brennstoffe

Mai 2019
Wie kann der Ölheizungsbestand die Klimaziele erreichen?

Für das Erreichen der deutschen Klimaziele spielt der Gebäudesektor eine wichtige Rolle. In dieser Studie wurde für ölbeheizte Gebäude die seit 1990 bereits erzielte Treibhausgasreduktion ermittelt sowie mögliche künftige Einsparungen berechnet. Mit welchen Maßnahmen im ölbeheizten Gebäudebestand die CO2-Einsparziele erreicht werden können, hat das ITG Dresden im Auftrag von IWO ermittelt.
Zur Klimastudie

Oktober 2018
Synthetische Energieträger - Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Handel

Ein wachsender Weltmarkt für erneuerbare Kraft- und Brennstoffe, die Mineralöl und Erdgas zunehmend ergänzen, wird sich für die deutsche Wirtschaft und potenzielle Partnerländer sehr positiv auswirken. Möglich wären hierzulande zusätzliche Wertschöpfungseffekte von jährlich im Schnitt bis zu 36,4 Milliarden Euro sowie bis zu 470.000 neue Arbeitsplätze bis 2050. Zu diesem Ergebnis kommt die von IWO, MEW und UNITI in Auftrag gegebene Studie von Frontier Economics und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW). 
Hier geht´s zur Studie

Juni 2018
Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende

Flüssige erneuerbare Kraft- und Brennstoffe sind für eine weitgehend treibhausgasneutrale Energieversorgung unverzichtbar. Perspektivisch könnten sie zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten und so zu einer zusätzlichen Option für mehr Klimaschutz werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie im Auftrag von IWO, MEW, MWV und UNITI. Zur E-Fuels-Studie

Start: Oktober 2017
Wind-und-Wärme-Modellregion F.-W.-Lübke-Koog

Windkraftanlagen müssen häufig aufgrund von Netzengpässen abgeregelt werden. Stattdessen könnte dieser grüne Strom auch in Heizungsanlagen eingesetzt werden. Gemeinsam haben IWO, ARGE Netz, der Bürger-Windpark Lübke-Koog und die Gemeinde Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog im Oktober 2017 ein Modellvorhaben gestartet, das aufzeigt, wie durch die Nutzung dieses Windstroms die Emissionen von Heizungen reduziert werden können. Zur Projektseite



September 2017
Herstellung THG-reduzierter flüssiger Kraft- und Brennstoffe

Die Diskussion zur Senkung der Treibhausgas (THG)-Emissionen wird auf auf die Forderung „Weg vom Öl“ verkürzt. Dabei werden auch in Zukunft für Flug-, Schiffs- und Schwerlastverkehr, Landwirtschaft, Chemie und netzunabhängige Wärme flüssige Energieträger benötigt. Wie und in welcher Art das möglich sein wird, beleuchtet eine an der TU Bergakademie Freiberg erarbeitete Studie zu THG-reduzierten flüssigen Kraft- und Brennstoffen


Start: August 2017
E-Fuels im Praxiseinsatz

Auch in Zukunft wird es ohne flüssige Energieträger nicht funktionieren - weder im Verkehrs-, noch im Wärmesektor. Dafür werden treibhausgasreduzierte flüssige Brenn- und Kraftstoffe entwickelt. IWO betreut Modellvorhaben, bei denen neue flüssige Energieträger im Praxistest in Öl-Brennwertheizungen erprobt werden. Zu den E-Fuels-Testern

Start: Mai 2017
Innovationshaus zeigt das Heizen der Zukunft

Im nordhessischen Wolfhagen hat die Energiewende bereits begonnen. Im Rahmen eines Modellvorhabens wurde ein 25 Jahre altes Einfamilienhaus mit wegweisender Gebäude- und Heiztechnik ausgestattet: Herzstück ist die Hybridheizung, die Heizöl und erneuerbar erzeugten Strom für die Wärmeversorgung miteinander verbindet. Zur umfassenden Gebäudestudie



Start: Januar 2017
Öl-Brennwertheizung und Photovoltaik: Heizen mit Solarstrom

Die Grundidee einer Öl-Photovoltaik-Heizung besteht darin, den selbst erzeugten PV-Strom immer dann zur Warmwasserbereitung oder zum Heizen einzusetzen, wenn er anderweitig nicht beziehungsweise nicht sinnvoll genutzt werden kann. Wie gut das funktioniert, zeigen erste Ergebnisse unseres aktuellen Modellvorhabens.

September 2016
Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung

Die Bundesregierung forciert den Aufbau von teuren Wärmenetzen, die eine Lebensdauer von 40 bis 80 Jahren haben. Fakt ist, dass dabei auf dem Weg von der Heizzentrale zu den angeschlossenen Gebäuden zwangsläufig Wärmeverluste entstehen. Daher untersucht diese Studie, wie Wärmenetze im Vergleich zu anderen modernen Heizsystemen abschneiden und geht der Frage nach: Wie sinnvoll sind diese Wärmenetze? 

Start: März 2015
Kompakter Wärmeerzeuger

Ergänzung für das Portfolio der Öl-Brennwerttechnik gesucht: Sowohl in modernen Gebäuden mit geringem Wärmebedarf als auch in Hybridsystemen, die mehrere Energieträger miteinander kombinieren, besteht Bedarf an einem kompakten Heizgerät mit kleinem Leistungsbereich. Diese Lücke soll mit der Entwicklungsstudie eines kompakten Wärmeerzeugers mit einer modulierenden Leistung von 1,5 bis 13 Kilowatt geschlossen werden.

Start: Oktober 2013
Power-to-Heat: Stromüberschüsse aus dem Regelenergiemarkt nutzen

Wichtig für den stabilen Betrieb der Stromversorgung ist ein permanentes Gleichgewicht von Produktion und Nachfrage. Da es immer zu unerwarteten Abweichungen kommen kann, werden mit Hilfe des Regelenergiemarktes Erzeugungskapazitäten und Lasten bereitgehalten, um für einen Ausgleich sorgen zu können. IWO hat untersucht, inwieweit Power-to-Heat-fähige Öl-Hybridheizungen dazu geeignet sind, hier einen Beitrag zu leisten.

August 2013
Gutachten: Umverteilung im Wärmemarkt

Wie sinnvoll ist eine Öko-Umlage auf Heizöl und Erdgas zur Förderung der energetischen Sanierung und erneuerbarer Energien im Gebäudebereich? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Gutachten, dass das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des IWO und weiterer Verbände erstellt hat. Zum Gutachten zur Öko-Umlage auf Heizöl und Erdgas 

August 2013
Studie zur energetischen Gebäudesanierung

Bis 2050 sollen in Deutschland 80 Prozent Primärenergie eingespart werden. Wie, das ist allerdings offen. Für die Umsetzung energetischer Ziele im Gebäudesektor gibt es einen technologieoffener Regulierungsansatz, in dem die Wahl der Energieeinsparmaßnahmen frei ist, solange die Energieeinspar-Ziele erreicht werden, und einen technologiegebundenen Ansatz, bei dem Art und Zeitpunkt der Energieeinspar-Maßnahmen vorgeschrieben werden. Die Studie vergleicht die Ansätze zur energetischen Gebäudesanierung

2011 bis 2015
Studien zu Power-to-Heat

Hybridsysteme auf Heizölbasis eröffnen eine gute Möglichkeit, ansonsten abgeregelten Strom intelligent gesteuert zum Heizen zu nutzen – ganz im Sinne der politisch gewollten Sektorkopplung von Strom- und Wärmemarkt. Dass Power-to-Heat in Hybridheizungen grundsätzlich sinnvoll ist, haben diverse Studien belegt. Studienergebnisse zu Power-to-Heat

2008 bis 2013
Modernisierungs-Aktion "Energie-Gewinner"

Was können Hausbesitzer sparen, wenn sie ihr Gebäude energetisch sanieren – durch eine neue Heizungsanlage, Dämmmaßnahmen, Austausch der Fenster, oder eine Kombination der unterschiedlichen Maßnahmen? Zahlreiche Modernisierungsbeispiele aus der Praxis sammelte IWO im Rahmen der Aktion Energie-Gewinner