23. April 2019

IWO-Tankworkshop 2019

Auch in diesem Jahr hat IWO wieder namhafte Tankhersteller sowie Partner aus Handwerk, Mineralölhandel und Tankschutz zum eintägigen „Tank-Workshop“ nach Hamburg eingeladen. Neben dem Austausch zu technischen Fragestellungen ging es an dem Tag auch darum, mit welchen Informations- und Beratungsangeboten man den großen Herausforderungen im Markt auch künftig  begegnen kann.

Ein wichtiges Thema ist der Erhalt der Heizölverbraucheranlagen: In vielen ölbeheizten Ein- und Zweifamilienhäusern findet derzeit ein Generationenwechsel statt, die Häuser werden von jüngeren Menschen gekauft oder geerbt. Die richtigen Argumente zu finden und passenden Angebote zu entwickeln ist eine zentrale Aufgabe, die der Kreis des Tank-Workshops in den kommenden Monaten gezielt gemeinsam angehen will. Mit der Aktion TANKfit hat IWO mit seinen Partnern  bereits im vergangenen Jahr einen erfolgreichen Schritt in diese Richtung getan.
Zur Aktion TANKfit für Partner

Zweites zentrales Thema des Tages waren die Regelungen zur Heizöllagerung in Hochwassergebieten. IWO stellte eine neue Informationsbroschüre für Fachleute vor, die alle relevanten Informationen sowie Lösungen für hochwassersichere Heizöllagerung enthält. Die Teilnehmer begrüßten das Informationsangebot, das durch einen kurzen Flyer für betroffene Endverbraucher abgerundet wird. Dieser wird derzeit noch mit dem Bundesumweltministerium (BMU) abgestimmt. Das Ziel: Das BMU soll den Flyer den ihm untergeordneten unteren Wasserbehörden als Informationsunterlage für betroffene Bürger empfehlen.
Zur Download- und Bestellmöglichkeit der Broschüre für Fachleute

Als nach wie vor problematisch erwies sich das dritte Schwerpunktthema, das Fachleuten unter dem Begriff „Wesentliche Änderung“ geläufig ist. Hierbei geht es um kleinere Modernisierungsmaßnahmen an  Heizölverbraucheranlagen, wie beispielsweise den Einbau eines sogenannten Antiheberventils oder die Umrüstung von Zwei- auf Einstrangsystem. Diese Maßnahmen werden in den Bundesländern und Kommunen teilweise unterschiedlich ausgelegt mit der Konsequenz, dass sie mal anzeigepflichtig sind und eine Sachverständigenprüfung nach sich ziehen und mal nicht. Diese unterschiedliche Auslegung einer Bundesverordnung wird in der Branche kritisiert. Hierzu wurde IWO aufgefordert bei den Umweltministerien der Länder weiter für eine einheitliche Auslegung zu werben.