Das Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO) ist eine Einrichtung der deutschen Mineralölwirtschaft. Namhafte Heizgeräte- und Komponentenhersteller begleiten die Arbeit des in Hamburg ansässigen Instituts als Fördermitglieder. Das IWO setzt sich für eine technologieoffene Gestaltung der Energiewende ein, denn Transformationspfade mit einem breiten Technologie- und Energieträgermix sind robuster und kostengünstiger als solche, die sich überwiegend auf strombasierte Anwendungen stützen.
Dieser Energieträgermix sollte auch flüssige Kraft- und Brennstoffe enthalten, die künftig zunehmend erneuerbar hergestellt werden. Solche alternativen Fuels sind für eine weitgehend treibhausgasneutrale Energieversorgung unverzichtbar.
Als Kompetenzzentrum für effiziente Heiztechnologien, den Wandel der Energieversorgung sowie die Entwicklung und den künftigen Einsatz treibhausgasneutraler Kraft- und Brennstoffe ist das IWO in vier Kernbereichen tätig: Gestaltung von Rahmenbedingungen, Forschung, Technik und Kommunikation. Das Ziel der IWO-Arbeit besteht darin, die Vorteile flüssiger Energieträger langfristig nutzbar zu machen

IWO wurde 1984 unter dem Namen Institut für wirtschaftliche Oelheizung e. V. in Hamburg gegründet. Seit Frühjahr 2011 steht IWO für Institut für Wärme und Oeltechnik e. V.

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Hier finden Sie aktuellste Informationen und Hintergrüne zum Heizen mit flüssigen Energieträgern.

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Arbeit in vier Kernfeldern

Mitgestaltung von Rahmenbedingungen

IWO arbeitet aktiv in Gremien und Ausschüssen mit, kooperiert eng mit Geräteindustrie und Handwerksverbänden und erstellt Studien, Marktforschungen und Statistiken. Dadurch trägt IWO auf europäischer Ebene sowie in Bund und Ländern dazu bei, dass im Wärmemarkt faire Marktchancen für flüssige Brennstoffe erhalten bleiben.

Technologieentwicklung

In enger Zusammenarbeit mit der Geräteindustrie und gemeinsam mit den Tochterfirmen OWI und TEC4FUELS stellt IWO die Zukunftsfähigkeit der Ölheiztechnik und flüssiger Brennstoffe unter Beweis. Zudem soll durch die gemeinsame Arbeit sichergestellt werden, dass Ölheizungen wettbewerbsfähig bleiben.

Marketing-Aktionen

Mit überregionalen Marketing-Aktionen will IWO dazu beitragen, Kunden an die Ölheizung zu binden und mehr Heizungsmodernisierungen anzureizen. Die Partner vor Ort aus Mineralölhandel und Heizungshandwerk werden dabei aktiv eingebunden.

Kommunikation

Bundesweite Kommunikationskampagnen – sowohl online als auch klassisch in gedruckten Medien – sowie Pressearbeit und eigene Medien flankieren all diese Aktivitäten. Damit sorgt IWO dafür, dass flüssige Brennstoffe und die Ölheizung positiv im Gespräch bleiben.

Projekte und Studien 

Wie heizen wir morgen? Welche Brennstoffe nutzen wir in Zukunft und was für Heiztechniken setzen wir ein. Mit zahlreichen Projekten, Modellvorhaben und Studien geht IWO dieser Frage nach.

IWO-Projekte und Studien

IWO Vorstand (v.l): Volker Ebeling, Holger Mark, Martin Heins, Rainer Scharr, Christiane Giesen, Jan Petersen und Vorsitzender Jörg Debus.

Vorstand und Beiräte des IWO

Der IWO-Vorstand setzt sich aus Vertretern der IWO-Mitglieder zusammen. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung wählen sie alle zwei Jahre das siebenköpfige Gremium.

Zur Beratung kann der IWO-Vorstand Beiräte berufen. Aktuell unterstützt ein Marketingbeirat die Arbeit des IWO. Er setzt sich aus Vertretern der IWO-Mitglieder, Fördermitglieder und des mittelständischen Mineralölhandels zusammen und berät den IWO-Vorstand in grundlegenden Marketingfragen, wie etwa den Schwerpunkten der IWO-Kommunikation und übergreifenden Marketingkonzepten und -instrumenten. So sollen insbesondere die Erfahrungen und Empfehlungen aus dem Mineralölhandel und aus der Heizgeräteindustrie in die IWO-Arbeit einfließen.

In Technologiefragen wird der IWO-Vorstand vom Technologiebeirat unterstützt. Dabei geht es insbesondere um die Entwicklung zukünftiger Anforderungen an ölbasierte Technologien und Brennstoffe, die Benennung von Forschungs- und Studienschwerpunkten und die Entwicklung von Technologiekonzepten. Der Technologiebeirat setzt sich aus Vertretern von IWO-Mitgliedern und -Fördermitgliedern zusammen und wird bei speziellen Fragen um Experten des jeweiligen Fachgebietes ergänzt.

IWO-Geschäftsführer Adrian Willig

Geschäftsführung, Zentrale und Außendienst

Das operative Geschäft des IWO wird von Diplom-Ingenieur Adrian Willig geleitet. In der Hamburger Geschäftsstelle des Instituts arbeiten rund 25 Mitarbeiter in verschiedenen Projekten. Sie konzipieren und organisieren unter anderem bundesweit und regional ausgerichtete Forschungsprojekte, Marketingprogramme, Fachveranstaltungen und Pressearbeit. Auch die Informationsmedien für Fachleute und Endverbraucher werden hier erstellt.

Schulungsingenieure und Repräsentanten unterstützen die Arbeit des IWO im Außendienst. Zu ihren Aufgaben gehört die Durchführung von Schulungsveranstaltungen und Trainings sowie unter anderem die Betreuung von Politik, Behörden, Verbänden und Energieagenturen.

Unsere Position zur Energiewende: Öl weiter denken

Flüssige Brennstoffe bringen die Energiewende voran: Denn Öl-Brennwerttechnik ist hocheffizient, lässt sich ideal mit erneuerbaren Energien kombinieren und bietet durch den Einsatz neuer synthetischer Brennstoffe langfristig sogar eine klimaneutrale Perspektive. 

Zur politischen Position