Wilhemshaven: Schrittweise zum Wunschergebnis

Großzügig sollte es sein, hell und in ruhiger Lage – diese Anforderungen stellte das Ehepaar Medvedev an sein neues Zuhause. Mit dem 142 m² großen Einfamilienhaus fand es das geeignete Objekt. Ein guter Preis und die Möglichkeit, das Haus schrittweise energetisch auf Vordermann zu bringen, bestärkten die Kaufentscheidung. Mit dem Austausch der alten Heizungsanlage und der Fenster sowie der Installation einer solarthermischen Anlage wurden die ersten Maßnahmen umgesetzt. Dadurch sank der Energiebedarf bereits beachtlich.

Gebäude

„Unser erstes Ziel haben wir mit einer überschaubaren Investition erreicht: Die Energiekosten sind spürbar gesunken. In naher Zukunft werden wir weitere Sanierungsmaßnahmen wie die Dämmung der Fassade und der Decke umsetzen. So wollen wir nach und nach das gesamte Einsparpotenzial unseres Hauses nutzen“, erklärt das Ehepaar Medvedev aus Wilhelmshaven.

Heizungsanlage

Nach fast 40 Jahren hatte der alte Öl-Standardkessel, der beim Bau des Hauses installiert worden war, ausgedient.

Er wurde von einem effizienten Öl-Brennwertgerät abgelöst, das in einem Leistungsbereich von 14 oder 20 kW arbeitet. Neben dem Kessel wurden auch die Thermostatventile an den Heizkörpern erneuert. Ein hydraulischer Abgleich stellt sicher, dass sich die Wärme optimal im ganzen Heizkreislauf verteilt. Der Wärmespeicher ist aus Stahl gefertigt und sehr gut isoliert. Mit einem Volumen von 300 Litern stellt er eine komfortable Brauchwasserversorgung für den Zweipersonenhaushalt sicher. Dank großer Wärmetauscherflächen braucht das Speicherwasser nur kurze Aufheizzeiten und ermöglicht eine hohe Warmwasserdauerleistung.

Die neu installierte Solaranlage übernimmt die Warmwasserbereitung und nur bei Bedarf springt der Heizkessel ein. Die 4,6 m² großen Röhrenkollektoren sind so konzipiert, dass sie auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Absorbertemperaturen und damit hohe Wirkungsgrade erzielen.

Um die vorhandene Tankanlage erhalten zu können, waren nur minimale Maßnahmen nötig: Die zwei einwandigen Batterietanks aus Stahl standen bereits in einer Auffangwanne. Diese musste lediglich mit einer öldichten Beschichtung versehen werden.

Weitere energetische Maßnahmen

Die beim Bau des Hauses eingesetzten Holzfenster waren größtenteils nur einfach verglast. Um die Wärmeverluste über die Fenster zu minimieren, wurden sie gegen Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Auch die Rollladenkästen – eine klassische Wärmebrücke – wurden gedämmt. Eine moderne gedämmte Eingangstür verhindert Zugluft im Eingangsbereich und unnötige Wärmeverluste.

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  • „Unser erstes Ziel haben wir mit einer überschaubaren Investition erreicht: Die Energiekosten sind spürbar gesunken. In naher Zukunft werden wir weitere Sanierungsmaßnahmen wie die Dämmung der Fassade und der Decke umsetzen. So wollen wir nach und nach das gesamte Einsparpotenzial unseres Hauses nutzen“, erklärt das Ehepaar Medvedev aus Wilhelmshaven.

     

    „Unser erstes Ziel haben wir mit einer überschaubaren Investition erreicht: Die Energiekosten sind spürbar gesunken. In naher Zukunft werden wir weitere Sanierungsmaßnahmen wie die Dämmung der Fassade und der Decke umsetzen. So wollen wir nach und nach das gesamte Einsparpotenzial unseres Hauses nutzen“, erklärt das Ehepaar Medvedev aus Wilhelmshaven.

     

  • Nach fast 40 Jahren hatte der alte Öl-Standardkessel, der beim Bau des Hauses installiert worden war, ausgedient.

     

    Nach fast 40 Jahren hatte der alte Öl-Standardkessel, der beim Bau des Hauses installiert worden war, ausgedient.

     

  • Er wurde von einem effizienten Öl-Brennwertgerät abgelöst, das in einem Leistungsbereich von 14 oder 20 kW arbeitet. Neben dem Kessel wurden auch die Thermostatventile an den Heizkörpern erneuert. Ein hydraulischer Abgleich stellt sicher, dass sich die Wärme optimal im ganzen Heizkreislauf verteilt. Der Wärmespeicher ist aus Stahl gefertigt und sehr gut isoliert. Mit einem Volumen von 300 Litern stellt er eine komfortable Brauchwasserversorgung für den Zweipersonenhaushalt sicher. Dank großer Wärmetauscherflächen braucht das Speicherwasser nur kurze Aufheizzeiten und ermöglicht eine hohe Warmwasserdauerleistung.

     

    Er wurde von einem effizienten Öl-Brennwertgerät abgelöst, das in einem Leistungsbereich von 14 oder 20 kW arbeitet. Neben dem Kessel wurden auch die Thermostatventile an den Heizkörpern erneuert. Ein hydraulischer Abgleich stellt sicher, dass sich die Wärme optimal im ganzen Heizkreislauf verteilt. Der Wärmespeicher ist aus Stahl gefertigt und sehr gut isoliert. Mit einem Volumen von 300 Litern stellt er eine komfortable Brauchwasserversorgung für den Zweipersonenhaushalt sicher. Dank großer Wärmetauscherflächen braucht das Speicherwasser nur kurze Aufheizzeiten und ermöglicht eine hohe Warmwasserdauerleistung.

     

  • Die neu installierte Solaranlage übernimmt die Warmwasserbereitung und nur bei Bedarf springt der Heizkessel ein. Die 4,6 m² großen Röhrenkollektoren sind so konzipiert, dass sie auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Absorbertemperaturen und damit hohe Wirkungsgrade erzielen.

     

    Die neu installierte Solaranlage übernimmt die Warmwasserbereitung und nur bei Bedarf springt der Heizkessel ein. Die 4,6 m² großen Röhrenkollektoren sind so konzipiert, dass sie auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Absorbertemperaturen und damit hohe Wirkungsgrade erzielen.

     

  • Um die vorhandene Tankanlage erhalten zu können, waren nur minimale Maßnahmen nötig: Die zwei einwandigen Batterietanks aus Stahl standen bereits in einer Auffangwanne. Diese musste lediglich mit einer öldichten Beschichtung versehen werden.

     

    Um die vorhandene Tankanlage erhalten zu können, waren nur minimale Maßnahmen nötig: Die zwei einwandigen Batterietanks aus Stahl standen bereits in einer Auffangwanne. Diese musste lediglich mit einer öldichten Beschichtung versehen werden.

     

  • Die beim Bau des Hauses eingesetzten Holzfenster waren größtenteils nur einfach verglast. Um die Wärmeverluste über die Fenster zu minimieren, wurden sie gegen Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Auch die Rollladenkästen – eine klassische Wärmebrücke – wurden gedämmt. Eine moderne gedämmte Eingangstür verhindert Zugluft im Eingangsbereich und unnötige Wärmeverluste.

     

    Die beim Bau des Hauses eingesetzten Holzfenster waren größtenteils nur einfach verglast. Um die Wärmeverluste über die Fenster zu minimieren, wurden sie gegen Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Auch die Rollladenkästen – eine klassische Wärmebrücke – wurden gedämmt. Eine moderne gedämmte Eingangstür verhindert Zugluft im Eingangsbereich und unnötige Wärmeverluste.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 457 kWh/(m²a) 275 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 40 %
Investition: 18.151 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 142 m²
Baujahr Gebäude 1970
Anzahl der Bewohner 2 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 4,6 m², 38°, Richtung Südsüdwest
Volumen Wärmespeicher 300 Liter
Tanktyp Stahlbatterietank
Volumen Tank 4.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 1 Jahr
Heizölbedarf pro Jahr 3.322 Liter (vorher 5.664 Liter)