Rauschenberg: Ziel erreicht, Geld gespart

Innerhalb von nur neun Monaten hat die Familie Grebing aus dem hessischen Rauschenberg ihr über 30 Jahre altes Haus auf den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses 100 gebracht. Mit viel Liebe zum Detail hatten die Grebings ihr Heim 1980 selbst geplant. Mit ebenso viel Geschick und Ausdauer haben die Hausbesitzer nun die vom Energieberater und Architekten geplanten energetischen Sanierungsmaßnahmen zu großen Teilen in Eigenleistung umgesetzt. Mit dem Einbau einer Öl-Brennwertheizung und einer solarthermischen Anlage, dem Austausch der Fenster und einer umfassenden Dämmung wurde der Energieverbrauch um gut die Hälfte verringert.

Gebäude

„Schneller als gedacht konnten wir die Sanierung umsetzen. Wir haben so viel wie möglich selbst gemacht – auch um die Kosten im Rahmen zu halten. Gelohnt hat es sich, denn die Sanierung bringt schon jetzt spürbare Einsparungen beim Heizölverbrauch“, freut sich Familie Grebing aus Rauschenberg.

Heizungsanlage

Der 30 Jahre alte Standardkessel erreichte bestenfalls Nutzungsgrade von 60 bis 70 %. Bis zu 40 % der Energie gingen also ungenutzt verloren. Ganz anders das neue Öl-Brennwertgerät: Es setzt die im Heizöl enthaltene Energie fast vollständig in Nutzwärme um. Außerdem wurden neue Heizkörperventile installiert und das gesamte Heizsystem einem hydraulischen Abgleich unterzogen. Dadurch sank der Energieverbrauch weiter.

Die Kollektoren der solarthermischen Anlage sind in Südausrichtung mit einer Neigung von 38° installiert. Zwei Module mit jeweils 30 Röhren liefern die aufgenommene Sonnenenergie an das Heizsystem zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.

In den Schichtenspeicher wird über zwei Wärmetauscher die Wärme von der Solaranlage und dem Öl-Brennwertgerät eingespeist. Das Trinkwasser wird im Durchlaufverfahren erwärmt, so dass eine Legionellenbildung ausgeschlossen ist. Der Speicher hat ein Fassungsvermögen von 800 Litern.

Das Tankvolumen wurde auf 4.000 Liter halbiert. Das spart Platz und der Vorrat reicht aufgrund des deutlich gesunkenen Heizölbedarfs trotzdem für mehr als zwei Jahre.

Weitere energetische Maßnahmen

Die alten Holzfenster mit Doppelverglasung waren in ihrer Dichtigkeit und Wärmedämmfähigkeit nicht ausreichend, um den Standard eines KfW-Effizienzhauses 100 zu erreichen. Sie wurden deshalb gegen Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht.

Die Fassade des zuvor mäßig gedämmten Gebäudes wurde im Zuge der energetischen Sanierung mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen. Als Dämmmaterial kamen zwei Lagen aus jeweils 60 mm starken Hanfplatten zum Einsatz. Eine zusätzliche Lage aus 25 mm starken Holzfaserplatten dient als Trägerschicht für den Dämmputz.

Die oberste Geschossdecke erhielt eine 20 cm dicke Dämmschicht aus EPS-Platten. Die Kellerdecke wurde von unten mit 80 mm starken EPS-Dämmplatten ausgekleidet. Einen Großteil der Dämmarbeiten konnten die Hausbesitzer in Eigenleistung umsetzen.

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  • „Schneller als gedacht konnten wir die Sanierung umsetzen. Wir haben so viel wie möglich selbst gemacht – auch um die Kosten im Rahmen zu halten. Gelohnt hat es sich, denn die Sanierung bringt schon jetzt spürbare Einsparungen beim Heizölverbrauch“, freut sich Familie Grebing aus Rauschenberg.

     

    „Schneller als gedacht konnten wir die Sanierung umsetzen. Wir haben so viel wie möglich selbst gemacht – auch um die Kosten im Rahmen zu halten. Gelohnt hat es sich, denn die Sanierung bringt schon jetzt spürbare Einsparungen beim Heizölverbrauch“, freut sich Familie Grebing aus Rauschenberg.

     

  • Der 30 Jahre alte Standardkessel erreichte bestenfalls Nutzungsgrade von 60 bis 70 %. Bis zu 40 % der Energie gingen also ungenutzt verloren. Ganz anders das neue Öl-Brennwertgerät: Es setzt die im Heizöl enthaltene Energie fast vollständig in Nutzwärme um. Außerdem wurden neue Heizkörperventile installiert und das gesamte Heizsystem einem hydraulischen Abgleich unterzogen. Dadurch sank der Energieverbrauch weiter.

     

    Der 30 Jahre alte Standardkessel erreichte bestenfalls Nutzungsgrade von 60 bis 70 %. Bis zu 40 % der Energie gingen also ungenutzt verloren. Ganz anders das neue Öl-Brennwertgerät: Es setzt die im Heizöl enthaltene Energie fast vollständig in Nutzwärme um. Außerdem wurden neue Heizkörperventile installiert und das gesamte Heizsystem einem hydraulischen Abgleich unterzogen. Dadurch sank der Energieverbrauch weiter.

     

  • Die Kollektoren der solarthermischen Anlage sind in Südausrichtung mit einer Neigung von 38° installiert. Zwei Module mit jeweils 30 Röhren liefern die aufgenommene Sonnenenergie an das Heizsystem zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.

     

    Die Kollektoren der solarthermischen Anlage sind in Südausrichtung mit einer Neigung von 38° installiert. Zwei Module mit jeweils 30 Röhren liefern die aufgenommene Sonnenenergie an das Heizsystem zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.

     

  • In den Schichtenspeicher wird über zwei Wärmetauscher die Wärme von der Solaranlage und dem Öl-Brennwertgerät eingespeist. Das Trinkwasser wird im Durchlaufverfahren erwärmt, so dass eine Legionellenbildung ausgeschlossen ist. Der Speicher hat ein Fassungsvermögen von 800 Litern.

     

    In den Schichtenspeicher wird über zwei Wärmetauscher die Wärme von der Solaranlage und dem Öl-Brennwertgerät eingespeist. Das Trinkwasser wird im Durchlaufverfahren erwärmt, so dass eine Legionellenbildung ausgeschlossen ist. Der Speicher hat ein Fassungsvermögen von 800 Litern.

     

  • Das Tankvolumen wurde auf 4.000 Liter halbiert. Das spart Platz und der Vorrat reicht aufgrund des deutlich gesunkenen Heizölbedarfs trotzdem für mehr als zwei Jahre.

     

    Das Tankvolumen wurde auf 4.000 Liter halbiert. Das spart Platz und der Vorrat reicht aufgrund des deutlich gesunkenen Heizölbedarfs trotzdem für mehr als zwei Jahre.

     

  • Die alten Holzfenster mit Doppelverglasung waren in ihrer Dichtigkeit und Wärmedämmfähigkeit nicht ausreichend, um den Standard eines KfW-Effizienzhauses 100 zu erreichen. Sie wurden deshalb gegen Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht.

     

    Die alten Holzfenster mit Doppelverglasung waren in ihrer Dichtigkeit und Wärmedämmfähigkeit nicht ausreichend, um den Standard eines KfW-Effizienzhauses 100 zu erreichen. Sie wurden deshalb gegen Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht.

     

  • Die Fassade des zuvor mäßig gedämmten Gebäudes wurde im Zuge der energetischen Sanierung mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen. Als Dämmmaterial kamen zwei Lagen aus jeweils 60 mm starken Hanfplatten zum Einsatz. Eine zusätzliche Lage aus 25 mm starken Holzfaserplatten dient als Trägerschicht für den Dämmputz.

     

    Die Fassade des zuvor mäßig gedämmten Gebäudes wurde im Zuge der energetischen Sanierung mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen. Als Dämmmaterial kamen zwei Lagen aus jeweils 60 mm starken Hanfplatten zum Einsatz. Eine zusätzliche Lage aus 25 mm starken Holzfaserplatten dient als Trägerschicht für den Dämmputz.

     

  • Die oberste Geschossdecke erhielt eine 20 cm dicke Dämmschicht aus EPS-Platten. Die Kellerdecke wurde von unten mit 80 mm starken EPS-Dämmplatten ausgekleidet. Einen Großteil der Dämmarbeiten konnten die Hausbesitzer in Eigenleistung umsetzen.

     

    Die oberste Geschossdecke erhielt eine 20 cm dicke Dämmschicht aus EPS-Platten. Die Kellerdecke wurde von unten mit 80 mm starken EPS-Dämmplatten ausgekleidet. Einen Großteil der Dämmarbeiten konnten die Hausbesitzer in Eigenleistung umsetzen.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 133 kWh/(m²a) 65 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 52 %
Investition: 50.230 Euro
KfW-Effizienhaus 100
Objektdaten
Nutzfläche 348 m²
Baujahr Gebäude 1980
Anzahl der Bewohner 5 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 10,4 m², 38°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 800 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietank
Volumen Tank 4.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.878 Liter (vorher 4.043 Liter)