Oldenburg: Sichere Bank in Sachen Energiesparen

Heute investieren, um zukünftig Geld zu sparen – das war das Motto von Familie Seghorn aus Oldenburg. Ihr Haus aus dem Jahr 1935 war ursprünglich als Bankfiliale genutzt worden. Seit mittlerweile fast 30 Jahren ist es das Heim der Familie. Jetzt wird es für sie zur Sparbüchse. Denn nach Durchführung aller energetischen Sanierungsmaßnahmen können die Eigentümer mit einer Reduzierung der Energiekosten um bis zu 75 Prozent rechnen. Gleichzeitig wurde die Gebäudesubstanz verbessert und das Haus optisch aufgewertet. All diese Aspekte waren für die Hausbesitzer Anreiz genug, Umbau und Sanierung innerhalb weniger Monate umzusetzen.

Gebäude

„Mit der energetischen Sanierung haben wir nicht nur in die Zukunft investiert. Vor allem haben wir uns mit allen Maßnahmen, inklusive Rückbau des alten Anbaus, unseren Wunsch nach mehr Komfort, Wirtschaftlichkeit und Wohnqualität erfüllt“, erklärt das Ehepaar Seghorn aus Oldenburg.

Heizungsanlage

Aufgrund eines Defekts war der alte Standardheizkessel bereits vor zwei Jahren gegen ein Öl-Brennwertgerät ausgetauscht worden. Im Rahmen der Komplettsanierung wurde das Heizsystem hydraulisch abgeglichen und so in Sachen Energieeffizienz nochmals optimiert. Neben dem Öl-Brennwertgerät wurde ein 310 Liter fassender Wärmespeicher aufgestellt. Der bivalente Speicher ist mit zwei Wärmetauschern ausgestattet: Der untere wird durch die Sonne, der obere durch den Brennwertkessel mit Wärme versorgt. Dieser springt erst ein, wenn die Sonnenwärme nicht ausreicht, um die Mindesttemperatur im Speicher zu gewährleisten.

Auf dem Dach ließen die Hausbesitzer eine neue Solarthermieanlage installieren. Die zwei Flachkollektoren wurden in Südostausrichtung mit einer Neigung von 46° montiert. Insgesamt haben die Kollektoren eine Fläche von 5 m². Diese Größe reicht aus, um im Sommer die Warmwasserbereitung für den Zweipersonenhaushalt sicherzustellen.

Weitere energetische Maßnahmen

Im Zuge der Neueindeckung des Dachs erhielten die Dachflächen eine insgesamt 28 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Holzfaserdämmplatten.

Seit 1985 verfügte das mehr als 70 Jahre alte Gebäude über Kunststofffenster mit einer Zwei-Scheiben-Isolierverglasung. Um die Wärmeverluste weiter zu minimieren, wurden im Zuge der jüngsten Sanierung neue Kunststofffenster und -türen mit deutlich besserem Wärmeschutz eingebaut.

Die Außenwände des Gebäudes sind als zweischaliges Mauerwerk errichtet worden. Es besteht aus einer Innenmauer aus Kalksandstein und einem zum Teil verputzten Verblendmauerwerk. Dazwischen liegt eine 7 cm dicke Luftschicht, die jetzt durch eine Kerndämmung aus Polystyrol-Partikelschaum-Granulat ersetzt wurde. Die Außenwände erhielten eine zusätzliche Dämmschicht aus 18 cm starken Polystyrol-Fassadendämmplatten und 2 cm dickem mineralischem Putz. Diese insgesamt 27 cm starke Dämmschicht sorgt für einen optimalen Wärmeschutz der Außenwände. Als unteren Abschluss der Gebäudehülle hat der Bauherr in Eigenleistung die gewölbten Decken des Kellers mit 8 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten ausgekleidet.

Wie gering die Wärmeverluste über die Außenhülle nach der Sanierung im Vergleich zu vorher sind, wird auf den Thermografieaufnahmen des Energieberaters sichtbar.

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  • „Mit der energetischen Sanierung haben wir nicht nur in die Zukunft investiert. Vor allem haben wir uns mit allen Maßnahmen, inklusive Rückbau des alten Anbaus, unseren Wunsch nach mehr Komfort, Wirtschaftlichkeit und Wohnqualität erfüllt“, erklärt das Ehepaar Seghorn aus Oldenburg.

     

    „Mit der energetischen Sanierung haben wir nicht nur in die Zukunft investiert. Vor allem haben wir uns mit allen Maßnahmen, inklusive Rückbau des alten Anbaus, unseren Wunsch nach mehr Komfort, Wirtschaftlichkeit und Wohnqualität erfüllt“, erklärt das Ehepaar Seghorn aus Oldenburg.

     

  • Aufgrund eines Defekts war der alte Standardheizkessel bereits vor zwei Jahren gegen ein Öl-Brennwertgerät ausgetauscht worden. Im Rahmen der Komplettsanierung wurde das Heizsystem hydraulisch abgeglichen und so in Sachen Energieeffizienz nochmals optimiert. Neben dem Öl-Brennwertgerät wurde ein 310 Liter fassender Wärmespeicher aufgestellt. Der bivalente Speicher ist mit zwei Wärmetauschern ausgestattet: Der untere wird durch die Sonne, der obere durch den Brennwertkessel mit Wärme versorgt. Dieser springt erst ein, wenn die Sonnenwärme nicht ausreicht, um die Mindesttemperatur im Speicher zu gewährleisten.

     

    Aufgrund eines Defekts war der alte Standardheizkessel bereits vor zwei Jahren gegen ein Öl-Brennwertgerät ausgetauscht worden. Im Rahmen der Komplettsanierung wurde das Heizsystem hydraulisch abgeglichen und so in Sachen Energieeffizienz nochmals optimiert. Neben dem Öl-Brennwertgerät wurde ein 310 Liter fassender Wärmespeicher aufgestellt. Der bivalente Speicher ist mit zwei Wärmetauschern ausgestattet: Der untere wird durch die Sonne, der obere durch den Brennwertkessel mit Wärme versorgt. Dieser springt erst ein, wenn die Sonnenwärme nicht ausreicht, um die Mindesttemperatur im Speicher zu gewährleisten.

     

  • Auf dem Dach ließen die Hausbesitzer eine neue Solarthermieanlage installieren. Die zwei Flachkollektoren wurden in Südostausrichtung mit einer Neigung von 46° montiert. Insgesamt haben die Kollektoren eine Fläche von 5 m². Diese Größe reicht aus, um im Sommer die Warmwasserbereitung für den Zweipersonenhaushalt sicherzustellen.

     

    Auf dem Dach ließen die Hausbesitzer eine neue Solarthermieanlage installieren. Die zwei Flachkollektoren wurden in Südostausrichtung mit einer Neigung von 46° montiert. Insgesamt haben die Kollektoren eine Fläche von 5 m². Diese Größe reicht aus, um im Sommer die Warmwasserbereitung für den Zweipersonenhaushalt sicherzustellen.

     

  • Im Zuge der Neueindeckung des Dachs erhielten die Dachflächen eine insgesamt 28 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Holzfaserdämmplatten.

     

    Im Zuge der Neueindeckung des Dachs erhielten die Dachflächen eine insgesamt 28 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Holzfaserdämmplatten.

     

  • Seit 1985 verfügte das mehr als 70 Jahre alte Gebäude über Kunststofffenster mit einer Zwei-Scheiben-Isolierverglasung. Um die Wärmeverluste weiter zu minimieren, wurden im Zuge der jüngsten Sanierung neue Kunststofffenster und -türen mit deutlich besserem Wärmeschutz eingebaut.

     

    Seit 1985 verfügte das mehr als 70 Jahre alte Gebäude über Kunststofffenster mit einer Zwei-Scheiben-Isolierverglasung. Um die Wärmeverluste weiter zu minimieren, wurden im Zuge der jüngsten Sanierung neue Kunststofffenster und -türen mit deutlich besserem Wärmeschutz eingebaut.

     

  • Die Außenwände des Gebäudes sind als zweischaliges Mauerwerk errichtet worden. Es besteht aus einer Innenmauer aus Kalksandstein und einem zum Teil verputzten Verblendmauerwerk. Dazwischen liegt eine 7 cm dicke Luftschicht, die jetzt durch eine Kerndämmung aus Polystyrol-Partikelschaum-Granulat ersetzt wurde. Die Außenwände erhielten eine zusätzliche Dämmschicht aus 18 cm starken Polystyrol-Fassadendämmplatten und 2 cm dickem mineralischem Putz. Diese insgesamt 27 cm starke Dämmschicht sorgt für einen optimalen Wärmeschutz der Außenwände. Als unteren Abschluss der Gebäudehülle hat der Bauherr in Eigenleistung die gewölbten Decken des Kellers mit 8 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten ausgekleidet.

     

    Die Außenwände des Gebäudes sind als zweischaliges Mauerwerk errichtet worden. Es besteht aus einer Innenmauer aus Kalksandstein und einem zum Teil verputzten Verblendmauerwerk. Dazwischen liegt eine 7 cm dicke Luftschicht, die jetzt durch eine Kerndämmung aus Polystyrol-Partikelschaum-Granulat ersetzt wurde. Die Außenwände erhielten eine zusätzliche Dämmschicht aus 18 cm starken Polystyrol-Fassadendämmplatten und 2 cm dickem mineralischem Putz. Diese insgesamt 27 cm starke Dämmschicht sorgt für einen optimalen Wärmeschutz der Außenwände. Als unteren Abschluss der Gebäudehülle hat der Bauherr in Eigenleistung die gewölbten Decken des Kellers mit 8 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten ausgekleidet.

     

  • Wie gering die Wärmeverluste über die Außenhülle nach der Sanierung im Vergleich zu vorher sind, wird auf den Thermografieaufnahmen des Energieberaters sichtbar.

     

    Wie gering die Wärmeverluste über die Außenhülle nach der Sanierung im Vergleich zu vorher sind, wird auf den Thermografieaufnahmen des Energieberaters sichtbar.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 306 kWh/(m²a) 76 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 75 %
Investition: 90.805 Euro
KfW-Effizienhaus 100
Objektdaten
Nutzfläche 188 m²
Baujahr Gebäude 1934
Anzahl der Bewohner 2 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 5,06 m², 46°, Richtung Südost
Volumen Wärmespeicher 310 Liter
Tanktyp Standortgefertigter Stahltank
Volumen Tank 7.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 7 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 965 Liter (vorher 6.044 Liter)