Oerlinghausen: Nähe zur Natur und effiziente Technik

Naturnah leben und dabei sparsam mit Energie umgehen – dieses Ziel verfolgte die vierköpfige Familie, als sie sich dazu entschied, das 1966 erbaute Elternhaus im Teutoburger Wald von Grund auf zu sanieren. Auf dem Waldgrundstück entstand nach nur zehnmonatiger Bauphase ein neues Zuhause, das keine Wünsche offenlässt. Vor allem die modernisierte Raumstruktur, das verbesserte Wohnklima, die gleichmäßige Wärmeverteilung in dem großen Haus und die deutlich gestiegene Energieeffizienz tragen dazu bei.

Gebäude

„Wir haben mit der Sanierung alle unsere Wünsche erfüllen können: Leben in der Natur, großzügige, helle Räume und eine technische Ausstattung, die das Wohnen viel komfortabler macht. Und dabei sparen wir sogar reichlich Energie. Das tolle Ergebnis haben wir in erster Linie unserem Architekten und dem sehr guten Handwerker-Team zu verdanken“, freuen sich Cerrin Wehrmann-Ristau und Kai Ristau aus Oerlinghausen.

Heizungsanlage

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde die alte Heizungsanlage gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Die moderne Heizung erreicht Nutzungsgrade von bis zu 97 Prozent und wandelt fast den gesamten Energiegehalt des Brennstoffs in Nutzwärme um. Die intelligente Heizungssteuerung in Verbindung mit Raumtemperaturfühlern ermöglicht zudem eine individuelle Wärmeregulierung in allen Zimmern. Da das Haus auf einem stark verschatteten Waldgrundstück liegt, war die Einbindung von Solarthermie keine Option.

Mit der alten Heizung benötigte die Familie jährlich rund 10.000 Liter Heizöl. Jetzt reichen etwa 3.500 Liter Heizöl für ein Jahr – der Brennstoffbedarf ist also um mehr als 70 Prozent gesunken. Damit hatte auch der alte 7.000 Liter fassende Erdtank ausgedient und wurde stillgelegt. Stattdessen wird das schwefelarme Heizöl jetzt in vier 750-Liter-Batterietanks bevorratet. Die doppelwandigen, platzsparenden Tanks konnten mit dem Brennwertgerät und dem Wärmespeicher in einem Raum aufgestellt werden.

Weitere energetische Maßnahmen

Die alten Holzfenster mit Doppelverglasungen waren teilweise undicht und ließen zu viel Wärme nach außen entweichen. Sie wurden deshalb gegen neue Holzfenster mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht.

Auch die Eingangstür wurde durch eine gedämmte Tür ersetzt. Bei den neuen Bauteilen achteten die Bauherren darauf, dass der charakteristische Landhausstil erhalten blieb.

Das Dach wurde im Zuge der umfassenden Sanierung neu konstruiert und gedeckt. Um die Wärmeverluste über die Dachflächen zu minimieren, wurden sie mit Mineralfaser in einer Stärke von 20 bis 24 cm gedämmt und in Teilbereichen mit einer 26 cm dicken Einblasdämmung aus Zellulose versehen.

Die Außenwände bestanden ursprünglich nur aus einem einschaligen Kalksandsteinmauerwerk mit Innen- und Außenputz. Diese Bauweise war in den 60er Jahren üblich. Jetzt sorgt ein Wärmedämmverbundsystem in einer Gesamtstärke von 20 cm für deutlich verbesserten Wärmeschutz. Da das Gebäude auf einem Hanggrundstück liegt, ist der Keller teilweise oberirdisch. Dadurch gehört er zur thermischen Gebäudehülle, die durch die Fassadendämmung wärmeisoliert wurde. Ausnahme ist die große Garage. Hier wurden Decken und Innenwände, die an den Wohnbereich grenzen, gedämmt.

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  • „Wir haben mit der Sanierung alle unsere Wünsche erfüllen können: Leben in der Natur, großzügige, helle Räume und eine technische Ausstattung, die das Wohnen viel komfortabler macht. Und dabei sparen wir sogar reichlich Energie. Das tolle Ergebnis haben wir in erster Linie unserem Architekten und dem sehr guten Handwerker-Team zu verdanken“, freuen sich Cerrin Wehrmann-Ristau und Kai Ristau aus Oerlinghausen.

     

    „Wir haben mit der Sanierung alle unsere Wünsche erfüllen können: Leben in der Natur, großzügige, helle Räume und eine technische Ausstattung, die das Wohnen viel komfortabler macht. Und dabei sparen wir sogar reichlich Energie. Das tolle Ergebnis haben wir in erster Linie unserem Architekten und dem sehr guten Handwerker-Team zu verdanken“, freuen sich Cerrin Wehrmann-Ristau und Kai Ristau aus Oerlinghausen.

     

  • Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde die alte Heizungsanlage gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Die moderne Heizung erreicht Nutzungsgrade von bis zu 97 Prozent und wandelt fast den gesamten Energiegehalt des Brennstoffs in Nutzwärme um. Die intelligente Heizungssteuerung in Verbindung mit Raumtemperaturfühlern ermöglicht zudem eine individuelle Wärmeregulierung in allen Zimmern. Da das Haus auf einem stark verschatteten Waldgrundstück liegt, war die Einbindung von Solarthermie keine Option.

     

    Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde die alte Heizungsanlage gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Die moderne Heizung erreicht Nutzungsgrade von bis zu 97 Prozent und wandelt fast den gesamten Energiegehalt des Brennstoffs in Nutzwärme um. Die intelligente Heizungssteuerung in Verbindung mit Raumtemperaturfühlern ermöglicht zudem eine individuelle Wärmeregulierung in allen Zimmern. Da das Haus auf einem stark verschatteten Waldgrundstück liegt, war die Einbindung von Solarthermie keine Option.

     

  • Mit der alten Heizung benötigte die Familie jährlich rund 10.000 Liter Heizöl. Jetzt reichen etwa 3.500 Liter Heizöl für ein Jahr – der Brennstoffbedarf ist also um mehr als 70 Prozent gesunken. Damit hatte auch der alte 7.000 Liter fassende Erdtank ausgedient und wurde stillgelegt. Stattdessen wird das schwefelarme Heizöl jetzt in vier 750-Liter-Batterietanks bevorratet. Die doppelwandigen, platzsparenden Tanks konnten mit dem Brennwertgerät und dem Wärmespeicher in einem Raum aufgestellt werden.

     

    Mit der alten Heizung benötigte die Familie jährlich rund 10.000 Liter Heizöl. Jetzt reichen etwa 3.500 Liter Heizöl für ein Jahr – der Brennstoffbedarf ist also um mehr als 70 Prozent gesunken. Damit hatte auch der alte 7.000 Liter fassende Erdtank ausgedient und wurde stillgelegt. Stattdessen wird das schwefelarme Heizöl jetzt in vier 750-Liter-Batterietanks bevorratet. Die doppelwandigen, platzsparenden Tanks konnten mit dem Brennwertgerät und dem Wärmespeicher in einem Raum aufgestellt werden.

     

  • Die alten Holzfenster mit Doppelverglasungen waren teilweise undicht und ließen zu viel Wärme nach außen entweichen. Sie wurden deshalb gegen neue Holzfenster mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht.

     

    Die alten Holzfenster mit Doppelverglasungen waren teilweise undicht und ließen zu viel Wärme nach außen entweichen. Sie wurden deshalb gegen neue Holzfenster mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht.

     

  • Auch die Eingangstür wurde durch eine gedämmte Tür ersetzt. Bei den neuen Bauteilen achteten die Bauherren darauf, dass der charakteristische Landhausstil erhalten blieb.

     

    Auch die Eingangstür wurde durch eine gedämmte Tür ersetzt. Bei den neuen Bauteilen achteten die Bauherren darauf, dass der charakteristische Landhausstil erhalten blieb.

     

  • Das Dach wurde im Zuge der umfassenden Sanierung neu konstruiert und gedeckt. Um die Wärmeverluste über die Dachflächen zu minimieren, wurden sie mit Mineralfaser in einer Stärke von 20 bis 24 cm gedämmt und in Teilbereichen mit einer 26 cm dicken Einblasdämmung aus Zellulose versehen.

     

    Das Dach wurde im Zuge der umfassenden Sanierung neu konstruiert und gedeckt. Um die Wärmeverluste über die Dachflächen zu minimieren, wurden sie mit Mineralfaser in einer Stärke von 20 bis 24 cm gedämmt und in Teilbereichen mit einer 26 cm dicken Einblasdämmung aus Zellulose versehen.

     

  • Die Außenwände bestanden ursprünglich nur aus einem einschaligen Kalksandsteinmauerwerk mit Innen- und Außenputz. Diese Bauweise war in den 60er Jahren üblich. Jetzt sorgt ein Wärmedämmverbundsystem in einer Gesamtstärke von 20 cm für deutlich verbesserten Wärmeschutz. Da das Gebäude auf einem Hanggrundstück liegt, ist der Keller teilweise oberirdisch. Dadurch gehört er zur thermischen Gebäudehülle, die durch die Fassadendämmung wärmeisoliert wurde. Ausnahme ist die große Garage. Hier wurden Decken und Innenwände, die an den Wohnbereich grenzen, gedämmt.

     

    Die Außenwände bestanden ursprünglich nur aus einem einschaligen Kalksandsteinmauerwerk mit Innen- und Außenputz. Diese Bauweise war in den 60er Jahren üblich. Jetzt sorgt ein Wärmedämmverbundsystem in einer Gesamtstärke von 20 cm für deutlich verbesserten Wärmeschutz. Da das Gebäude auf einem Hanggrundstück liegt, ist der Keller teilweise oberirdisch. Dadurch gehört er zur thermischen Gebäudehülle, die durch die Fassadendämmung wärmeisoliert wurde. Ausnahme ist die große Garage. Hier wurden Decken und Innenwände, die an den Wohnbereich grenzen, gedämmt.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 314 kWh/(m²a) 91 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 71 %
Investition: 203.744 Euro
KfW-Effizienzhaus 130
Objektdaten
Nutzfläche 434 m²
Baujahr Gebäude 1966
Anzahl der Bewohner 4 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät
Volumen Wärmespeicher 200 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietanks
Volumen Tank 4 x 750 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 1 Jahr
Heizölbedarf pro Jahr 3.416 Liter (vorher 9.689 Liter)