Nienhagen: Sanierungsplan für langfristige Einsparungen

Dass grundlegende Sanierungsmaßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs durchgeführt werden, stand für das Ehepaar Gradert im niedersächsischen Nienhagen fest. Den Zeitplan für die Umsetzung erarbeitete es mit Hilfe eines Energieberaters. Im Juni 2009 begannen dann die Sanierungsarbeiten und bereits 18 Monate später waren alle Maßnahmen an der Gebäudehülle sowie die Modernisierung der Heiztechnik abgeschlossen. Das Ergebnis: Ein fast 40 Jahre altes Haus, das energetisch auf Neubauniveau liegt.

Gebäude

„Unseren Wunsch, die energetischen Sanierungsmaßnahmen schrittweise durchzuführen, konnten wir mit überschaubaren Mitteln erfüllen. Die Unannehmlichkeiten während der Bauzeit hielten sich für uns in Grenzen. Und der erheblich gesunkene Energiebedarf gibt uns langfristig Planungssicherheit. Wir sind rundum zufrieden“, sagt Ehepaar Gradert aus Nienhagen.

Heizungsanlage

Als eine der ersten Maßnahmen wurde der 20 Jahre alte Niedertemperaturkessel gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät mit einer Leistung von 14 kW ausgetauscht. In Verbindung mit einer solarthermischen Anlage und nach Durchführung eines hydraulischen Abgleichs des gesamten Systems senkte allein diese Maßnahme den Energieverbrauch um rund 30 Prozent.

Der Pufferspeicher ist hochwärmegedämmt und hat ein Fassungsvermögen von 500 Litern. Das reicht aus, um die Wärme der Solaranlage und des Öl-Brennwertgeräts auf den Heizkreislauf und die Warmwasserbereitung zu verteilen. Das Speicherwasser wird bei Inbetriebnahme einmalig eingefüllt und dient nur der Wärmespeicherung. Es wird nicht ausgetauscht und nicht verbraucht. Das Trinkwasser wird mit Hilfe von Wellrohrwärmetauschern im Durchfluss erwärmt.

Die vier Flachkollektoren der Solaranlage haben eine Gesamtfläche von 10,4 m² und sind nach Süden ausgerichtet. Damit bieten sie ausreichend Fläche für die Warmwasserversorgung und die Heizungsunterstützung. Das Satteldach mit einer Neigung von 40° wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen nicht neu gedeckt. Daher entschieden sich die Eigentümer für eine Aufdachmontage der Solarkollektoren.

Weitere energetische Maßnahmen

Ein Großteil der Fenster wurde bereits 2007 erneuert und entsprach somit bereits den heutigen Anforderungen. Im Rahmen dieser Sanierung wurden lediglich im Wohnzimmer neue Fenster eingebaut, denn die Eigentümer entschieden sich für die Einbeziehung der bisherigen Loggia im Erdgeschoss in den Wohnzimmerbereich. Mit Hilfe eines bodentiefen Fensterelements mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und durch die Dämmung der Bodenplatte des früheren Außenbereichs entstand ein attraktiver Wohnbereich mit direktem Bezug zum Garten.

Erste Dämmmaßnahmen hatten die Hausbesitzer bereits vor 1990 durchgeführt: Das Dach ist seitdem mit einer 12 cm dicken Zwischenplattendämmung aus Mineralwolle versehen und auch die Kellerdecke ist mit 6 cm starken Polystyrol-Dämmplatten gegen Wärmeverluste geschützt. Um den Wärmeschutz der Gebäudehülle zu vervollständigen, wurden die drei Fassadenseiten des Doppelhauses nun mit einem 16 cm beziehungsweise 13 cm dicken Wärmedämmverbundsystem aus EPS-Platten verkleidet.

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  • „Unseren Wunsch, die energetischen Sanierungsmaßnahmen schrittweise durchzuführen, konnten wir mit überschaubaren Mitteln erfüllen. Die Unannehmlichkeiten während der Bauzeit hielten sich für uns in Grenzen. Und der erheblich gesunkene Energiebedarf gibt uns langfristig Planungssicherheit. Wir sind rundum zufrieden“, sagt Ehepaar Gradert aus Nienhagen.

     

    „Unseren Wunsch, die energetischen Sanierungsmaßnahmen schrittweise durchzuführen, konnten wir mit überschaubaren Mitteln erfüllen. Die Unannehmlichkeiten während der Bauzeit hielten sich für uns in Grenzen. Und der erheblich gesunkene Energiebedarf gibt uns langfristig Planungssicherheit. Wir sind rundum zufrieden“, sagt Ehepaar Gradert aus Nienhagen.

     

  • Als eine der ersten Maßnahmen wurde der 20 Jahre alte Niedertemperaturkessel gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät mit einer Leistung von 14 kW ausgetauscht. In Verbindung mit einer solarthermischen Anlage und nach Durchführung eines hydraulischen Abgleichs des gesamten Systems senkte allein diese Maßnahme den Energieverbrauch um rund 30 Prozent.

     

    Als eine der ersten Maßnahmen wurde der 20 Jahre alte Niedertemperaturkessel gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät mit einer Leistung von 14 kW ausgetauscht. In Verbindung mit einer solarthermischen Anlage und nach Durchführung eines hydraulischen Abgleichs des gesamten Systems senkte allein diese Maßnahme den Energieverbrauch um rund 30 Prozent.

     

  • Der Pufferspeicher ist hochwärmegedämmt und hat ein Fassungsvermögen von 500 Litern. Das reicht aus, um die Wärme der Solaranlage und des Öl-Brennwertgeräts auf den Heizkreislauf und die Warmwasserbereitung zu verteilen. Das Speicherwasser wird bei Inbetriebnahme einmalig eingefüllt und dient nur der Wärmespeicherung. Es wird nicht ausgetauscht und nicht verbraucht. Das Trinkwasser wird mit Hilfe von Wellrohrwärmetauschern im Durchfluss erwärmt.

     

    Der Pufferspeicher ist hochwärmegedämmt und hat ein Fassungsvermögen von 500 Litern. Das reicht aus, um die Wärme der Solaranlage und des Öl-Brennwertgeräts auf den Heizkreislauf und die Warmwasserbereitung zu verteilen. Das Speicherwasser wird bei Inbetriebnahme einmalig eingefüllt und dient nur der Wärmespeicherung. Es wird nicht ausgetauscht und nicht verbraucht. Das Trinkwasser wird mit Hilfe von Wellrohrwärmetauschern im Durchfluss erwärmt.

     

  • Die vier Flachkollektoren der Solaranlage haben eine Gesamtfläche von 10,4 m² und sind nach Süden ausgerichtet. Damit bieten sie ausreichend Fläche für die Warmwasserversorgung und die Heizungsunterstützung. Das Satteldach mit einer Neigung von 40° wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen nicht neu gedeckt. Daher entschieden sich die Eigentümer für eine Aufdachmontage der Solarkollektoren.

     

    Die vier Flachkollektoren der Solaranlage haben eine Gesamtfläche von 10,4 m² und sind nach Süden ausgerichtet. Damit bieten sie ausreichend Fläche für die Warmwasserversorgung und die Heizungsunterstützung. Das Satteldach mit einer Neigung von 40° wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen nicht neu gedeckt. Daher entschieden sich die Eigentümer für eine Aufdachmontage der Solarkollektoren.

     

  • Ein Großteil der Fenster wurde bereits 2007 erneuert und entsprach somit bereits den heutigen Anforderungen. Im Rahmen dieser Sanierung wurden lediglich im Wohnzimmer neue Fenster eingebaut, denn die Eigentümer entschieden sich für die Einbeziehung der bisherigen Loggia im Erdgeschoss in den Wohnzimmerbereich. Mit Hilfe eines bodentiefen Fensterelements mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und durch die Dämmung der Bodenplatte des früheren Außenbereichs entstand ein attraktiver Wohnbereich mit direktem Bezug zum Garten.

     

    Ein Großteil der Fenster wurde bereits 2007 erneuert und entsprach somit bereits den heutigen Anforderungen. Im Rahmen dieser Sanierung wurden lediglich im Wohnzimmer neue Fenster eingebaut, denn die Eigentümer entschieden sich für die Einbeziehung der bisherigen Loggia im Erdgeschoss in den Wohnzimmerbereich. Mit Hilfe eines bodentiefen Fensterelements mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und durch die Dämmung der Bodenplatte des früheren Außenbereichs entstand ein attraktiver Wohnbereich mit direktem Bezug zum Garten.

     

  • Erste Dämmmaßnahmen hatten die Hausbesitzer bereits vor 1990 durchgeführt: Das Dach ist seitdem mit einer 12 cm dicken Zwischenplattendämmung aus Mineralwolle versehen und auch die Kellerdecke ist mit 6 cm starken Polystyrol-Dämmplatten gegen Wärmeverluste geschützt. Um den Wärmeschutz der Gebäudehülle zu vervollständigen, wurden die drei Fassadenseiten des Doppelhauses nun mit einem 16 cm beziehungsweise 13 cm dicken Wärmedämmverbundsystem aus EPS-Platten verkleidet.

     

    Erste Dämmmaßnahmen hatten die Hausbesitzer bereits vor 1990 durchgeführt: Das Dach ist seitdem mit einer 12 cm dicken Zwischenplattendämmung aus Mineralwolle versehen und auch die Kellerdecke ist mit 6 cm starken Polystyrol-Dämmplatten gegen Wärmeverluste geschützt. Um den Wärmeschutz der Gebäudehülle zu vervollständigen, wurden die drei Fassadenseiten des Doppelhauses nun mit einem 16 cm beziehungsweise 13 cm dicken Wärmedämmverbundsystem aus EPS-Platten verkleidet.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 185 kWh/(m²a) 61 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 67 %
Investition: 42.879 Euro
KfW-Effizienhaus 100
Objektdaten
Nutzfläche 163 m²
Baujahr Gebäude 1972
Anzahl der Bewohner 2 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 10,4 m², 40°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 500 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietank
Volumen Tank 4.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 832 Liter (vorher 2.566 Liter)