Neusäß: Minimaler Aufwand – maximaler Effekt

Auch mit überschaubaren finanziellen Mitteln lassen sich die Heizkosten spürbar reduzieren. Das zeigt die Modernisierung der Energie-Gewinner aus dem bayerischen Neusäß. Die Familie entschied sich für die wohl wirtschaftlichste Lösung: Den Austausch der alten Heizung gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät und die Installation einer solarthermischen Anlage. Allein durch diese Maßnahmen sank der Energiebedarf um knapp die Hälfte. Dank des großen Tankvolumens kann die Familie nun Heizöl für knapp drei Jahre bevorraten.

Gebäude

„Die Investition in die neue Öl-Brennwertheizung mit Solar wird sich für uns schnell rechnen. Im Vergleich zu anderen weitaus teureren energetischen Sanierungsmaßnahmen haben wir uns mit der Heizungserneuerung für eine der wirtschaftlichsten entschieden“, erklärt Familie Barth aus Neusäß.

Heizungsanlage

Der alte Wechselbrandkessel, in dem Heizöl, Kohle und Stückholz verfeuert wurden, war mit einer Leistung von 51 kW für heutige Verhältnisse überdimensioniert.

Die zentrale Wärmeversorgung wird nun durch ein neues Öl-Brennwertgerät mit nur noch 23,5 kW Nennwärmeleistung sichergestellt. Eine moderne Steuerung erleichtert die Bedienung der Heizung: Die wichtigsten Einstellungen wie Betriebsprogramme und Raumsolltemperatur, aber auch die solare Heizungsunterstützung, können durch ein zentrales Steuerelement geregelt werden. Gerade in den Sommermonaten, wenn die Solaranlage viel Wärme liefert, sorgt die Regelungstechnik für einen effizienten Betrieb des Heizsystems. Denn erst wenn die Temperatur im Wärmespeicher unter den eingestellten Mindestwert sinkt, schaltet sich der Heizkessel ein.

Eine insgesamt 9,3 m² große Solarthermieanlage versorgt die zwei Wohnungen mit warmem Wasser und unterstützt auch die Raumheizung. Die optimal nach Süden ausgerichteten Kollektoren wurden als Aufdachvariante montiert, so dass an der bestehenden Dachdeckung keine Veränderungen vorgenommen werden mussten.

Der multivalente Heizwasser-Pufferspeicher bietet mit 750 Liter Volumen ausreichend Speicherkapazität für den Warmwasserbedarf und die Heizungsunterstützung. Die spezielle Konstruktion als Schichtenspeicher bewirkt, dass das Wasser entsprechend seiner Temperatur in unterschiedliche Höhen des Speichers eingespeist wird. So wird eine Durchmischung des Wassers verhindert. Aufgrund seiner geringeren Dichte im Vergleich zu kaltem Wasser befindet sich warmes Wasser im Speicher stets oben. Die notwendige Wärme zur Erhitzung des Trinkwassers im Durchlaufverfahren wird über einen Wärmetauscher aus dem oberen Teil des Speichers entnommen. Das abgekühlte Heizwasser strömt dann wieder in den unteren Bereich des Speichers, um via Solaranlage oder Heizkessel erneut auf die eingestellte Temperatur erhitzt zu werden.

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  • „Die Investition in die neue Öl-Brennwertheizung mit Solar wird sich für uns schnell rechnen. Im Vergleich zu anderen weitaus teureren energetischen Sanierungsmaßnahmen haben wir uns mit der Heizungserneuerung für eine der wirtschaftlichsten entschieden“, erklärt Familie Barth aus Neusäß.

     

    „Die Investition in die neue Öl-Brennwertheizung mit Solar wird sich für uns schnell rechnen. Im Vergleich zu anderen weitaus teureren energetischen Sanierungsmaßnahmen haben wir uns mit der Heizungserneuerung für eine der wirtschaftlichsten entschieden“, erklärt Familie Barth aus Neusäß.

     

  • Der alte Wechselbrandkessel, in dem Heizöl, Kohle und Stückholz verfeuert wurden, war mit einer Leistung von 51 kW für heutige Verhältnisse überdimensioniert.

     

    Der alte Wechselbrandkessel, in dem Heizöl, Kohle und Stückholz verfeuert wurden, war mit einer Leistung von 51 kW für heutige Verhältnisse überdimensioniert.

     

  • Die zentrale Wärmeversorgung wird nun durch ein neues Öl-Brennwertgerät mit nur noch 23,5 kW Nennwärmeleistung sichergestellt. Eine moderne Steuerung erleichtert die Bedienung der Heizung: Die wichtigsten Einstellungen wie Betriebsprogramme und Raumsolltemperatur, aber auch die solare Heizungsunterstützung, können durch ein zentrales Steuerelement geregelt werden. Gerade in den Sommermonaten, wenn die Solaranlage viel Wärme liefert, sorgt die Regelungstechnik für einen effizienten Betrieb des Heizsystems. Denn erst wenn die Temperatur im Wärmespeicher unter den eingestellten Mindestwert sinkt, schaltet sich der Heizkessel ein.

     

    Die zentrale Wärmeversorgung wird nun durch ein neues Öl-Brennwertgerät mit nur noch 23,5 kW Nennwärmeleistung sichergestellt. Eine moderne Steuerung erleichtert die Bedienung der Heizung: Die wichtigsten Einstellungen wie Betriebsprogramme und Raumsolltemperatur, aber auch die solare Heizungsunterstützung, können durch ein zentrales Steuerelement geregelt werden. Gerade in den Sommermonaten, wenn die Solaranlage viel Wärme liefert, sorgt die Regelungstechnik für einen effizienten Betrieb des Heizsystems. Denn erst wenn die Temperatur im Wärmespeicher unter den eingestellten Mindestwert sinkt, schaltet sich der Heizkessel ein.

     

  • Eine insgesamt 9,3 m² große Solarthermieanlage versorgt die zwei Wohnungen mit warmem Wasser und unterstützt auch die Raumheizung. Die optimal nach Süden ausgerichteten Kollektoren wurden als Aufdachvariante montiert, so dass an der bestehenden Dachdeckung keine Veränderungen vorgenommen werden mussten.

     

    Eine insgesamt 9,3 m² große Solarthermieanlage versorgt die zwei Wohnungen mit warmem Wasser und unterstützt auch die Raumheizung. Die optimal nach Süden ausgerichteten Kollektoren wurden als Aufdachvariante montiert, so dass an der bestehenden Dachdeckung keine Veränderungen vorgenommen werden mussten.

     

  • Der multivalente Heizwasser-Pufferspeicher bietet mit 750 Liter Volumen ausreichend Speicherkapazität für den Warmwasserbedarf und die Heizungsunterstützung. Die spezielle Konstruktion als Schichtenspeicher bewirkt, dass das Wasser entsprechend seiner Temperatur in unterschiedliche Höhen des Speichers eingespeist wird. So wird eine Durchmischung des Wassers verhindert. Aufgrund seiner geringeren Dichte im Vergleich zu kaltem Wasser befindet sich warmes Wasser im Speicher stets oben. Die notwendige Wärme zur Erhitzung des Trinkwassers im Durchlaufverfahren wird über einen Wärmetauscher aus dem oberen Teil des Speichers entnommen. Das abgekühlte Heizwasser strömt dann wieder in den unteren Bereich des Speichers, um via Solaranlage oder Heizkessel erneut auf die eingestellte Temperatur erhitzt zu werden.

     

    Der multivalente Heizwasser-Pufferspeicher bietet mit 750 Liter Volumen ausreichend Speicherkapazität für den Warmwasserbedarf und die Heizungsunterstützung. Die spezielle Konstruktion als Schichtenspeicher bewirkt, dass das Wasser entsprechend seiner Temperatur in unterschiedliche Höhen des Speichers eingespeist wird. So wird eine Durchmischung des Wassers verhindert. Aufgrund seiner geringeren Dichte im Vergleich zu kaltem Wasser befindet sich warmes Wasser im Speicher stets oben. Die notwendige Wärme zur Erhitzung des Trinkwassers im Durchlaufverfahren wird über einen Wärmetauscher aus dem oberen Teil des Speichers entnommen. Das abgekühlte Heizwasser strömt dann wieder in den unteren Bereich des Speichers, um via Solaranlage oder Heizkessel erneut auf die eingestellte Temperatur erhitzt zu werden.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 320 kWh/(m²a) 167 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 48 %
Investition: 21.274 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 324 m²
Baujahr Gebäude 1978
Anzahl der Bewohner 4 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 9,3 m², 35°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 750 Liter
Tanktyp Standortgefertigter Stahltank
Volumen Tank 13.500 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 3 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 4.876 Liter (vorher 9.010 Liter)