Meschede: Besseres Raumklima und mehr Effizienz

Schäden an den Fenstern sowie eine unzureichende Dämmung der Außenwände und des Daches: Bereits seit längerem war klar, dass das Zweifamilienhaus im sauerländischen Meschede modernisiert werden muss. Die schließlich erfolgte Grundsanierung umfasste den Einbau einer Öl-Brennwertheizung und einer Solaranlage sowie zusätzliche Dämmmaßnahmen. Dadurch konnten das Wohnklima verbessert und der Wohnkomfort erhöht werden. Vor allem aber wurde der Energiebedarf um zwei Drittel reduziert.

Gebäude

„Wir sind rundum zufrieden. Nach Abschluss der längst fälligen Sanierungsarbeiten sparen wir zwei Drittel des bisherigen Energiebedarfs. Das angenehme, ausgeglichene Wohnklima ist unbezahlbar. Und: Unsere Immobilie ist im Wert deutlich gestiegen“, sagt Hausbesitzer Dr. Marian Fernbach aus Meschede.

Heizungsanlage

Nach 20 Jahren wurde der Öl-Niedertemperaturkessel im Rahmen der energetischen Sanierung gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Durch die moderne Steuerung und eine Reduktion der erforderlichen Nennwärmeleistung (10/17 kW) ist der Betrieb der neuen Heizung erheblich wirtschaftlicher. Aus Platzgründen entschied sich der Eigentümer für einen Wärmespeicher mit integriertem Ölbrenner und Frischwassermodul.

Da die Ausrichtung der Dachflächen nicht optimal ist, wurde die Kollektorfläche kurzerhand aufgeteilt. So sorgen die Flachkollektoren mit insgesamt 12,9 m² Fläche, verteilt auf die Dachflächen Richtung Osten und Richtung Westen, für eine ausreichende Energieausbeute zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung.

Die alte Stahl-Tankanlage mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Litern erfüllt in ihrer Ausführung die heutigen Anforderungen. Sie kann weiterhin genutzt werden und ermöglicht es, Heizöl für fast zwei Jahre zu bevorraten.

Weitere energetische Maßnahmen

Größte Schwachstelle des Gebäudes waren die unzureichende Dachdämmung sowie die asbestbelastete Dachdeckung. Folglich wurde eine zusätzliche, 16 cm dicke Aufsparrendämmung aufgebracht und das Dach neu gedeckt. Mit Abschluss der Maßnahmen verringerte sich die Aufheizung der Dachgeschossräume im Sommer und der Kälteeinfall im Winter merklich. Die beidseitig verputzten, 30 cm dicken Außenwände aus Hochlochziegeln boten bisher kaum Schutz gegen Wärmeverluste. Durch das aufgebrachte Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm Polystyrol-Platten (WLG 035) verbesserte sich auch hier der Wärmeschutz.

Als abschließende Dämmmaßnahme wurde die Kellerdecke mit Hartschaumplatten gedämmt. So konnte erreicht werden, dass alle bewohnten Räume allseitig gegen Wärmeverluste geschützt sind.

Obwohl bereits zu einem früheren Zeitpunkt Fenster ausgetauscht wurden, war die Qualität der Elemente und Anschlüsse Ursache für Schäden in den bewohnten Räumen. Deshalb kamen jetzt in allen Räumen neue Kunststoffelemente mit Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen zum Einsatz. Der 2 cm dicke, farbige Silikatputz schützt die Fassadendämmung und verleiht dem Gebäude ein frisches, modernes Aussehen.

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  • „Wir sind rundum zufrieden. Nach Abschluss der längst fälligen Sanierungsarbeiten sparen wir zwei Drittel des bisherigen Energiebedarfs. Das angenehme, ausgeglichene Wohnklima ist unbezahlbar. Und: Unsere Immobilie ist im Wert deutlich gestiegen“, sagt Hausbesitzer Dr. Marian Fernbach aus Meschede.

     

    „Wir sind rundum zufrieden. Nach Abschluss der längst fälligen Sanierungsarbeiten sparen wir zwei Drittel des bisherigen Energiebedarfs. Das angenehme, ausgeglichene Wohnklima ist unbezahlbar. Und: Unsere Immobilie ist im Wert deutlich gestiegen“, sagt Hausbesitzer Dr. Marian Fernbach aus Meschede.

     

  • Nach 20 Jahren wurde der Öl-Niedertemperaturkessel im Rahmen der energetischen Sanierung gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Durch die moderne Steuerung und eine Reduktion der erforderlichen Nennwärmeleistung (10/17 kW) ist der Betrieb der neuen Heizung erheblich wirtschaftlicher. Aus Platzgründen entschied sich der Eigentümer für einen Wärmespeicher mit integriertem Ölbrenner und Frischwassermodul.

     

    Nach 20 Jahren wurde der Öl-Niedertemperaturkessel im Rahmen der energetischen Sanierung gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Durch die moderne Steuerung und eine Reduktion der erforderlichen Nennwärmeleistung (10/17 kW) ist der Betrieb der neuen Heizung erheblich wirtschaftlicher. Aus Platzgründen entschied sich der Eigentümer für einen Wärmespeicher mit integriertem Ölbrenner und Frischwassermodul.

     

  • Da die Ausrichtung der Dachflächen nicht optimal ist, wurde die Kollektorfläche kurzerhand aufgeteilt. So sorgen die Flachkollektoren mit insgesamt 12,9 m² Fläche, verteilt auf die Dachflächen Richtung Osten und Richtung Westen, für eine ausreichende Energieausbeute zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung.

     

    Da die Ausrichtung der Dachflächen nicht optimal ist, wurde die Kollektorfläche kurzerhand aufgeteilt. So sorgen die Flachkollektoren mit insgesamt 12,9 m² Fläche, verteilt auf die Dachflächen Richtung Osten und Richtung Westen, für eine ausreichende Energieausbeute zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung.

     

  • Die alte Stahl-Tankanlage mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Litern erfüllt in ihrer Ausführung die heutigen Anforderungen. Sie kann weiterhin genutzt werden und ermöglicht es, Heizöl für fast zwei Jahre zu bevorraten.

     

    Die alte Stahl-Tankanlage mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Litern erfüllt in ihrer Ausführung die heutigen Anforderungen. Sie kann weiterhin genutzt werden und ermöglicht es, Heizöl für fast zwei Jahre zu bevorraten.

     

  • Größte Schwachstelle des Gebäudes waren die unzureichende Dachdämmung sowie die asbestbelastete Dachdeckung. Folglich wurde eine zusätzliche, 16 cm dicke Aufsparrendämmung aufgebracht und das Dach neu gedeckt. Mit Abschluss der Maßnahmen verringerte sich die Aufheizung der Dachgeschossräume im Sommer und der Kälteeinfall im Winter merklich. Die beidseitig verputzten, 30 cm dicken Außenwände aus Hochlochziegeln boten bisher kaum Schutz gegen Wärmeverluste. Durch das aufgebrachte Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm Polystyrol-Platten (WLG 035) verbesserte sich auch hier der Wärmeschutz.

     

    Größte Schwachstelle des Gebäudes waren die unzureichende Dachdämmung sowie die asbestbelastete Dachdeckung. Folglich wurde eine zusätzliche, 16 cm dicke Aufsparrendämmung aufgebracht und das Dach neu gedeckt. Mit Abschluss der Maßnahmen verringerte sich die Aufheizung der Dachgeschossräume im Sommer und der Kälteeinfall im Winter merklich. Die beidseitig verputzten, 30 cm dicken Außenwände aus Hochlochziegeln boten bisher kaum Schutz gegen Wärmeverluste. Durch das aufgebrachte Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm Polystyrol-Platten (WLG 035) verbesserte sich auch hier der Wärmeschutz.

     

  • Als abschließende Dämmmaßnahme wurde die Kellerdecke mit Hartschaumplatten gedämmt. So konnte erreicht werden, dass alle bewohnten Räume allseitig gegen Wärmeverluste geschützt sind.

     

    Als abschließende Dämmmaßnahme wurde die Kellerdecke mit Hartschaumplatten gedämmt. So konnte erreicht werden, dass alle bewohnten Räume allseitig gegen Wärmeverluste geschützt sind.

     

  • Obwohl bereits zu einem früheren Zeitpunkt Fenster ausgetauscht wurden, war die Qualität der Elemente und Anschlüsse Ursache für Schäden in den bewohnten Räumen. Deshalb kamen jetzt in allen Räumen neue Kunststoffelemente mit Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen zum Einsatz. Der 2 cm dicke, farbige Silikatputz schützt die Fassadendämmung und verleiht dem Gebäude ein frisches, modernes Aussehen.

     

    Obwohl bereits zu einem früheren Zeitpunkt Fenster ausgetauscht wurden, war die Qualität der Elemente und Anschlüsse Ursache für Schäden in den bewohnten Räumen. Deshalb kamen jetzt in allen Räumen neue Kunststoffelemente mit Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen zum Einsatz. Der 2 cm dicke, farbige Silikatputz schützt die Fassadendämmung und verleiht dem Gebäude ein frisches, modernes Aussehen.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 213 kWh/(m²a) 73 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 66 %
Investition: 73.737 Euro
KfW Effizienzhaus 115
Objektdaten
Nutzfläche 289 m²
Baujahr Gebäude 1971
Anzahl der Bewohner 3 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 12,9 m², 28°, Richtung Ost und West
Volumen Wärmespeicher 722 Liter
Tanktyp Standortgefertigter Stahltank
Volumen Tank 5.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 3 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.802 Liter (vorher 5.339 Liter)