Meersburg: Energiesparen im Sinne der Mieter

Von der energetischen Sanierung des 50 Jahre alten Mehrfamilienhauses in Meersburg am Bodensee profitieren Eigentümer und Mieter gleichermaßen: Die Hausbesitzer steigerten den Wert ihrer Immobilie. Und durch die Erneuerung der Heizungsanlage und die umfangreichen Wärmedämmmaßnahmen sanken für die Mieter die Energiekosten. Gleichzeitig stieg der Wohnkomfort in den vier Mietwohnungen spürbar an.

Gebäude

„Mit der energetischen Sanierung haben wir die Qualität der Bausubstanz unserer Immobilie langfristig gesichert und damit ihren Wert erhalten und sogar gesteigert. Unsere Mieter können sich über den reduzierten Energiebedarf und die damit verbundene Kostensenkung freuen“, meint das Ehepaar Hack aus Meersburg.

Heizungsanlage

Die vier Wohneinheiten haben eine Gesamtfläche von 236 m². Bislang hat ein 17 Jahre alter Niedertemperaturkessel für warme Räume und warmes Wasser gesorgt. Dieser wurde nun durch ein zweistufig geregeltes Öl-Brennwertgerät ersetzt, das mit einer Nennwärmeleistung von 11 beziehungsweise 19 kW auskommt. Der Warmwasserverbrauch pro Person und Tag liegt bei durchschnittlich 40 Litern. Anhand dessen wird das Volumen des Wärmespeichers berechnet. In dem von acht Personen bewohnten Haus wurde ein bivalenter Warmwasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 470 Litern installiert. Damit steht auch in Spitzenlastzeiten ausreichend warmes Wasser zur Verfügung.

Die Warmwasserbereitung übernimmt jetzt zu großen Teilen eine solarthermische Anlage. Auf dem Dach wurden in einem Winkel von 35° zwei Großflächenkollektoren mit jeweils 6 m² Fläche installiert. Die nach Südsüdost ausgerichteten Flachkollektoren können in der sonnenreichen Gegend am Bodensee einen guten Wärmeertrag erwirtschaften.

Die Tankanlage wurde im Zuge der Modernisierung erneuert. Jetzt sorgen drei doppelwandige, stahlummantelte Kunststoffbatterietanks für eine sichere Heizölbevorratung für rund eineinhalb Jahre.

Weitere energetische Maßnahmen

Viel Wärme ging über unzureichend gedämmte Fassaden und Dachflächen verloren. Um diese Wärmeverluste zu minimieren, wurden die Außenwände des Mehrfamilienhauses mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus 14 cm dicken Polyurethanplatten und einem armierten Silikonharz-Oberputz versehen. Die Dachflächen erhielten vor dem Ausbau des Dachgeschosses und der Neueindeckung eine 10 bis 20 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Mineralfasermatten sowie eine Aufsparrendämmung aus 6 bis 10 cm dicken Holzfaserplatten.

Die alten Fenster konnten heutige Standards nicht erfüllen. Deshalb entschieden der Architekt und der Eigentümer, alle Fenster und Türen gegen hochgedämmte Kunststoff- beziehungsweise Aluminiumelemente auszutauschen.

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    „Mit der energetischen Sanierung haben wir die Qualität der Bausubstanz unserer Immobilie langfristig gesichert und damit ihren Wert erhalten und sogar gesteigert. Unsere Mieter können sich über den reduzierten Energiebedarf und die damit verbundene Kostensenkung freuen“, meint das Ehepaar Hack aus Meersburg.

     

  • Die vier Wohneinheiten haben eine Gesamtfläche von 236 m². Bislang hat ein 17 Jahre alter Niedertemperaturkessel für warme Räume und warmes Wasser gesorgt. Dieser wurde nun durch ein zweistufig geregeltes Öl-Brennwertgerät ersetzt, das mit einer Nennwärmeleistung von 11 beziehungsweise 19 kW auskommt. Der Warmwasserverbrauch pro Person und Tag liegt bei durchschnittlich 40 Litern. Anhand dessen wird das Volumen des Wärmespeichers berechnet. In dem von acht Personen bewohnten Haus wurde ein bivalenter Warmwasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 470 Litern installiert. Damit steht auch in Spitzenlastzeiten ausreichend warmes Wasser zur Verfügung.

     

    Die vier Wohneinheiten haben eine Gesamtfläche von 236 m². Bislang hat ein 17 Jahre alter Niedertemperaturkessel für warme Räume und warmes Wasser gesorgt. Dieser wurde nun durch ein zweistufig geregeltes Öl-Brennwertgerät ersetzt, das mit einer Nennwärmeleistung von 11 beziehungsweise 19 kW auskommt. Der Warmwasserverbrauch pro Person und Tag liegt bei durchschnittlich 40 Litern. Anhand dessen wird das Volumen des Wärmespeichers berechnet. In dem von acht Personen bewohnten Haus wurde ein bivalenter Warmwasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 470 Litern installiert. Damit steht auch in Spitzenlastzeiten ausreichend warmes Wasser zur Verfügung.

     

  • Die Warmwasserbereitung übernimmt jetzt zu großen Teilen eine solarthermische Anlage. Auf dem Dach wurden in einem Winkel von 35° zwei Großflächenkollektoren mit jeweils 6 m² Fläche installiert. Die nach Südsüdost ausgerichteten Flachkollektoren können in der sonnenreichen Gegend am Bodensee einen guten Wärmeertrag erwirtschaften.

     

    Die Warmwasserbereitung übernimmt jetzt zu großen Teilen eine solarthermische Anlage. Auf dem Dach wurden in einem Winkel von 35° zwei Großflächenkollektoren mit jeweils 6 m² Fläche installiert. Die nach Südsüdost ausgerichteten Flachkollektoren können in der sonnenreichen Gegend am Bodensee einen guten Wärmeertrag erwirtschaften.

     

  • Die Tankanlage wurde im Zuge der Modernisierung erneuert. Jetzt sorgen drei doppelwandige, stahlummantelte Kunststoffbatterietanks für eine sichere Heizölbevorratung für rund eineinhalb Jahre.

     

    Die Tankanlage wurde im Zuge der Modernisierung erneuert. Jetzt sorgen drei doppelwandige, stahlummantelte Kunststoffbatterietanks für eine sichere Heizölbevorratung für rund eineinhalb Jahre.

     

  • Viel Wärme ging über unzureichend gedämmte Fassaden und Dachflächen verloren. Um diese Wärmeverluste zu minimieren, wurden die Außenwände des Mehrfamilienhauses mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus 14 cm dicken Polyurethanplatten und einem armierten Silikonharz-Oberputz versehen. Die Dachflächen erhielten vor dem Ausbau des Dachgeschosses und der Neueindeckung eine 10 bis 20 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Mineralfasermatten sowie eine Aufsparrendämmung aus 6 bis 10 cm dicken Holzfaserplatten.

     

    Viel Wärme ging über unzureichend gedämmte Fassaden und Dachflächen verloren. Um diese Wärmeverluste zu minimieren, wurden die Außenwände des Mehrfamilienhauses mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus 14 cm dicken Polyurethanplatten und einem armierten Silikonharz-Oberputz versehen. Die Dachflächen erhielten vor dem Ausbau des Dachgeschosses und der Neueindeckung eine 10 bis 20 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Mineralfasermatten sowie eine Aufsparrendämmung aus 6 bis 10 cm dicken Holzfaserplatten.

     

  • Die alten Fenster konnten heutige Standards nicht erfüllen. Deshalb entschieden der Architekt und der Eigentümer, alle Fenster und Türen gegen hochgedämmte Kunststoff- beziehungsweise Aluminiumelemente auszutauschen.

     

    Die alten Fenster konnten heutige Standards nicht erfüllen. Deshalb entschieden der Architekt und der Eigentümer, alle Fenster und Türen gegen hochgedämmte Kunststoff- beziehungsweise Aluminiumelemente auszutauschen.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 237 kWh/(m²a) 60 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 75 %
Investition: 325.080 Euro
KfW-Effizienhaus 85
Objektdaten
Nutzfläche 325 m² (vorher 297 m²)
Baujahr Gebäude 1961
Anzahl der Bewohner 8 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 12 m², 35°, Richtung Südsüdost
Volumen Wärmespeicher 470 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietanks
Volumen Tank 3 x 1.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 1,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.635 Liter (vorher 5.183 Liter)