Leverkusen: Modernste Technik – alter Stil

Modernste Technik nutzen, um möglichst viel Energie einzusparen, und gleichzeitig den Charakter des 60er-Jahre-Baus bewahren: Mit diesem Ziel sanierten die Hausbesitzer ihr Einfamilienhaus im Leverkusener Stadtteil Höfen. Ein Erfolg: Der Energieverbrauch des fast 50 Jahre alten Hauses entspricht nach der Modernisierung dem eines Neubaus. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Der Heizölbedarf für Heizung und Warmwassererzeugung liegt bei nur noch rund 1.200 Litern im Jahr. Das äußere und innere Erscheinungsbild wurde im Zuge der Sanierung aufpoliert, ohne jedoch den ursprünglichen Baustil des Gebäudes zu verändern.

Gebäude

„Die umfassende Sanierung unseres Hauses hat sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Dank der neuen Hybridheizung und des verbesserten Wärmeschutzes sparen wir nicht nur Energie, sondern entlasten auch die Umwelt. Außerdem haben wir den Wert unserer Immobilie gesteigert und den Wohnkomfort deutlich erhöht“, sagt das Ehepaar Dr. Angela Koch und Joachim Fliege aus Leverkusen.

Heizungsanlage

Vor der Sanierung wurde das 50 Jahre alte Haus mit einem Öl-Niedertemperaturkessel aus dem Jahr 2003 beheizt. Nun gewährleistet eine Kombination aus Öl-Brennwertgerät, Solarthermieanlage und Holzkaminofen eine effiziente Wärmeerzeugung. Wenn Sonne und Kaminfeuer keine oder nicht ausreichend Wärme liefern, übernimmt automatisch die Ölheizung die Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung. Alle drei Energiequellen speisen ihre Wärme in einen zentralen Pufferspeicher ein. Der aus Stahl gefertigte Schichtenspeicher bevorratet die Wärme für Heizung und Warmwasser. Das im Speicher integrierte Frischwassermodul garantiert eine hygienische Warmwasserbereitung. Denn die Brauchwassererwärmung erfolgt durch einen Wärmeübertrager im Durchflussverfahren.

Die sechs Flachkollektoren der Solarthermieanlage wurden im Garten installiert und in die Gestaltung der Außenanlagen integriert. Die Aufstellung erfolgte mit Standkonsolen in optimaler Südausrichtung und einer Neigung von 50°. Ein im Boden verlegtes Rohrsystem führt die gewonnene Sonnenenergie in den Pufferspeicher.

Der Kaminofen gibt seine Wärme über einen integrierten Wasserwärmetauscher an das Heizsystem ab. Der Kompaktkessel hat eine mögliche Leistung von 9 kW und wird elektronisch geregelt.

Weitere energetische Maßnahmen

Vor der Sanierung war das Gebäude teilweise mit Fenstern ausgestattet, die über mittelmäßige Wärmedämmung und Isolierverglasung verfügten, teilweise aber auch mit einfach verglasten Fenstern. Alle Fenster wurden im Zuge der Komplettsanierung durch Kunststofffenster mit einem guten U-Wert von 1,30 bis 1,40 W/(m²K) ersetzt. Auch die alte Hauseingangstür wurde gegen eine gut gedämmte Holztür ausgetauscht.

Die Außenwände aus 24 cm dickem Bimsstein plus Innen- und Außenputz boten vor der Sanierung keinen bemerkenswerten Schutz vor Wärmeverlusten. Um das zu verbessern, wurde an den Außenmauern ein Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten und einem mineralischen Fassadenputz (2 cm) aufgebracht. Durch die verschiedenfarbige Endbeschichtung sind die Fassaden ein echter Hingucker geworden: Die Nordfassade ist in einem dunklen Altrosa gestrichen und die übrigen Fassaden sind in einem Safran-Farbton gestaltet.

Die Dachflächen waren bereits im Vorfeld dieser Sanierung mit einer 20 cm dicken Zwischensparrendämmung und einer 3 cm dicken Untersparrendämmung versehen worden, daher benötigten sie keinen zusätzlichen Wärmeschutz. Die notwendige Wärmedämmung der Kellerdecke erfolgte mit 5 cm starken Resol-Hartschaumplatten.

  • Gebäude
  • Heizungsanlage
  • Weitere energetische Maßnahmen
  • „Die umfassende Sanierung unseres Hauses hat sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Dank der neuen Hybridheizung und des verbesserten Wärmeschutzes sparen wir nicht nur Energie, sondern entlasten auch die Umwelt. Außerdem haben wir den Wert unserer Immobilie gesteigert und den Wohnkomfort deutlich erhöht“, sagt das Ehepaar Dr. Angela Koch und Joachim Fliege aus Leverkusen.

     

    „Die umfassende Sanierung unseres Hauses hat sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Dank der neuen Hybridheizung und des verbesserten Wärmeschutzes sparen wir nicht nur Energie, sondern entlasten auch die Umwelt. Außerdem haben wir den Wert unserer Immobilie gesteigert und den Wohnkomfort deutlich erhöht“, sagt das Ehepaar Dr. Angela Koch und Joachim Fliege aus Leverkusen.

     

  • Vor der Sanierung wurde das 50 Jahre alte Haus mit einem Öl-Niedertemperaturkessel aus dem Jahr 2003 beheizt. Nun gewährleistet eine Kombination aus Öl-Brennwertgerät, Solarthermieanlage und Holzkaminofen eine effiziente Wärmeerzeugung. Wenn Sonne und Kaminfeuer keine oder nicht ausreichend Wärme liefern, übernimmt automatisch die Ölheizung die Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung. Alle drei Energiequellen speisen ihre Wärme in einen zentralen Pufferspeicher ein. Der aus Stahl gefertigte Schichtenspeicher bevorratet die Wärme für Heizung und Warmwasser. Das im Speicher integrierte Frischwassermodul garantiert eine hygienische Warmwasserbereitung. Denn die Brauchwassererwärmung erfolgt durch einen Wärmeübertrager im Durchflussverfahren.

     

    Vor der Sanierung wurde das 50 Jahre alte Haus mit einem Öl-Niedertemperaturkessel aus dem Jahr 2003 beheizt. Nun gewährleistet eine Kombination aus Öl-Brennwertgerät, Solarthermieanlage und Holzkaminofen eine effiziente Wärmeerzeugung. Wenn Sonne und Kaminfeuer keine oder nicht ausreichend Wärme liefern, übernimmt automatisch die Ölheizung die Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung. Alle drei Energiequellen speisen ihre Wärme in einen zentralen Pufferspeicher ein. Der aus Stahl gefertigte Schichtenspeicher bevorratet die Wärme für Heizung und Warmwasser. Das im Speicher integrierte Frischwassermodul garantiert eine hygienische Warmwasserbereitung. Denn die Brauchwassererwärmung erfolgt durch einen Wärmeübertrager im Durchflussverfahren.

     

  • Die sechs Flachkollektoren der Solarthermieanlage wurden im Garten installiert und in die Gestaltung der Außenanlagen integriert. Die Aufstellung erfolgte mit Standkonsolen in optimaler Südausrichtung und einer Neigung von 50°. Ein im Boden verlegtes Rohrsystem führt die gewonnene Sonnenenergie in den Pufferspeicher.

     

    Die sechs Flachkollektoren der Solarthermieanlage wurden im Garten installiert und in die Gestaltung der Außenanlagen integriert. Die Aufstellung erfolgte mit Standkonsolen in optimaler Südausrichtung und einer Neigung von 50°. Ein im Boden verlegtes Rohrsystem führt die gewonnene Sonnenenergie in den Pufferspeicher.

     

  • Der Kaminofen gibt seine Wärme über einen integrierten Wasserwärmetauscher an das Heizsystem ab. Der Kompaktkessel hat eine mögliche Leistung von 9 kW und wird elektronisch geregelt.

     

    Der Kaminofen gibt seine Wärme über einen integrierten Wasserwärmetauscher an das Heizsystem ab. Der Kompaktkessel hat eine mögliche Leistung von 9 kW und wird elektronisch geregelt.

     

  • Vor der Sanierung war das Gebäude teilweise mit Fenstern ausgestattet, die über mittelmäßige Wärmedämmung und Isolierverglasung verfügten, teilweise aber auch mit einfach verglasten Fenstern. Alle Fenster wurden im Zuge der Komplettsanierung durch Kunststofffenster mit einem guten U-Wert von 1,30 bis 1,40 W/(m²K) ersetzt. Auch die alte Hauseingangstür wurde gegen eine gut gedämmte Holztür ausgetauscht.

     

    Vor der Sanierung war das Gebäude teilweise mit Fenstern ausgestattet, die über mittelmäßige Wärmedämmung und Isolierverglasung verfügten, teilweise aber auch mit einfach verglasten Fenstern. Alle Fenster wurden im Zuge der Komplettsanierung durch Kunststofffenster mit einem guten U-Wert von 1,30 bis 1,40 W/(m²K) ersetzt. Auch die alte Hauseingangstür wurde gegen eine gut gedämmte Holztür ausgetauscht.

     

  • Die Außenwände aus 24 cm dickem Bimsstein plus Innen- und Außenputz boten vor der Sanierung keinen bemerkenswerten Schutz vor Wärmeverlusten. Um das zu verbessern, wurde an den Außenmauern ein Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten und einem mineralischen Fassadenputz (2 cm) aufgebracht. Durch die verschiedenfarbige Endbeschichtung sind die Fassaden ein echter Hingucker geworden: Die Nordfassade ist in einem dunklen Altrosa gestrichen und die übrigen Fassaden sind in einem Safran-Farbton gestaltet.

     

    Die Außenwände aus 24 cm dickem Bimsstein plus Innen- und Außenputz boten vor der Sanierung keinen bemerkenswerten Schutz vor Wärmeverlusten. Um das zu verbessern, wurde an den Außenmauern ein Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten und einem mineralischen Fassadenputz (2 cm) aufgebracht. Durch die verschiedenfarbige Endbeschichtung sind die Fassaden ein echter Hingucker geworden: Die Nordfassade ist in einem dunklen Altrosa gestrichen und die übrigen Fassaden sind in einem Safran-Farbton gestaltet.

     

  • Die Dachflächen waren bereits im Vorfeld dieser Sanierung mit einer 20 cm dicken Zwischensparrendämmung und einer 3 cm dicken Untersparrendämmung versehen worden, daher benötigten sie keinen zusätzlichen Wärmeschutz. Die notwendige Wärmedämmung der Kellerdecke erfolgte mit 5 cm starken Resol-Hartschaumplatten.

     

    Die Dachflächen waren bereits im Vorfeld dieser Sanierung mit einer 20 cm dicken Zwischensparrendämmung und einer 3 cm dicken Untersparrendämmung versehen worden, daher benötigten sie keinen zusätzlichen Wärmeschutz. Die notwendige Wärmedämmung der Kellerdecke erfolgte mit 5 cm starken Resol-Hartschaumplatten.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 394 kWh/(m²a) 73 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 82 %
Investition: 94.874 Euro
KfW-Effizienhaus 100
Objektdaten
Nutzfläche 195 m²
Baujahr Gebäude 1961
Anzahl der Bewohner 2 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie, Holzkaminofen
Solarkollektor 13,8 m², 50°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 1.000 Liter
Tanktyp Standortgefertigter Tank
Volumen Tank 5.600 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 4,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.209 Liter (vorher 6.983 Liter)