Leinburg: Technisch auf den neuesten Stand gebracht

Schon beim Hausbau 1977 legte die Familie Jurick größten Wert auf Qualität und Rentabilität. So plante und baute sie ein Eigenheim, das nach damaligem Maßstab höchsten Ansprüchen genügte. Nach mehr als 30 Jahren beschloss Herr Jurick schließlich, Gebäude und Technik an die heute geltenden Standards anzupassen, um Energiekosten zu sparen. In Zusammenarbeit mit einem Energieberater erstellte und realisierte der Hausbesitzer einen Sanierungsplan. Seine wichtigsten Ziele hat er erreicht: deutliche Energieeinsparungen, eine schnelle Umsetzung aller energetischen Sanierungsmaßnahmen und den Einsatz modernster Technik.

Gebäude

„Beim Bau unseres Hauses haben wir auf hochwertige Ausstattung gesetzt. Der Energieberater zeigte uns jetzt, was sich in Sachen Technik und Baustoffe seitdem getan hat. Das Einsparpotenzial wollten wir uns nicht entgehen lassen. Besonders freut uns, dass die Sanierung größtenteils von ortsansässigen Handwerkern ausgeführt wurde“, erläutert das Ehepaar Jurick aus Leinburg.

Heizungsanlage

1992 wurde die Heizung bereits modernisiert. Aber auch der Öl-Niedertemperaturkessel von damals hat jetzt ausgedient. Ab sofort übernimmt ein Öl-Brennwertgerät zusammen mit einer solarthermischen Anlage die Raumheizung und die Warmwassererzeugung. Solaranlage und Heizkessel speisen ihre Wärme in einen aus Stahl gefertigten Pufferspeicher ein. Der 850 Liter fassende Wärmespeicher versorgt Heizkörper und Fußbodenheizung in den Wohnräumen. Auch die Warmwasserbereitung erfolgt durch die im Pufferspeicher bevorratete Wärme.

Die Solarkollektoren wurden in optimaler Ausrichtung gen Süden mit einer Neigung von 30° als Indachmontage installiert. Zusammen haben die drei Flachkollektoren eine Fläche von circa 10 m². Die gewonnene Sonnenenergie wird für die Warmwasserversorgung und zur Heizungsunterstützung genutzt.

Der Erdtank wurde beim Bau des Hauses im Vorgarten positioniert und nimmt daher keinen Platz weg. Das Fassungsvermögen von 7.500 Litern lässt zukünftig eine Bevorratung für mehrere Jahre zu. Der Füllstand wird über eine Ultraschallmesseinheit angezeigt, die direkt neben dem Heizkessel angebracht ist.

Weitere energetische Maßnahmen

Die Wärmeverteilung wird über einen so genannten Mehrwege-Mischverteiler geregelt. Dieser entnimmt das Heizwasser aus dem Pufferspeicher getrennt für den Radiatoren- und den Fußbodenheizkreis. So kann das noch warme Wasser aus dem Rücklauf des Radiatorenkreislaufs für die Fußbodenheizung genutzt werden. Die bisher ungedämmten Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen wurden nachträglich isoliert. Neben den Rohrleitungen wurden auch Armaturen, Bögen, Abzweige, T-Stücke und Rohrhalterungen gegen Wärmeverluste geschützt.

Im Dachgiebel sorgen bereits seit 2005 hochwertige Fenster mit Isolierglas für geringe Wärmeverluste. Im Zuge der Komplettsanierung entschied sich der Bauherr, auch die übrigen Fenster durch neue Fenster mit Zwei-Scheiben-Isolierverglasung zu ersetzen. Die Außenwände waren schon 1977 in zweischaliger Bauweise mit Luftschicht und Wärmedämmung errichtet worden. Daher waren keine zusätzlichen Dämmmaßnahmen an der Fassade erforderlich.

Die Dachflächen waren bereits mit einer 10 cm dicken Dämmschicht versehen. Im Zuge der Neueindeckung des Dachs wurde die Zwischensparrendämmung durch eine 20 cm dicke Schicht Mineralwolle erneuert und aufgestockt.

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  • „Beim Bau unseres Hauses haben wir auf hochwertige Ausstattung gesetzt. Der Energieberater zeigte uns jetzt, was sich in Sachen Technik und Baustoffe seitdem getan hat. Das Einsparpotenzial wollten wir uns nicht entgehen lassen. Besonders freut uns, dass die Sanierung größtenteils von ortsansässigen Handwerkern ausgeführt wurde“, erläutert das Ehepaar Jurick aus Leinburg.

     

    „Beim Bau unseres Hauses haben wir auf hochwertige Ausstattung gesetzt. Der Energieberater zeigte uns jetzt, was sich in Sachen Technik und Baustoffe seitdem getan hat. Das Einsparpotenzial wollten wir uns nicht entgehen lassen. Besonders freut uns, dass die Sanierung größtenteils von ortsansässigen Handwerkern ausgeführt wurde“, erläutert das Ehepaar Jurick aus Leinburg.

     

  • 1992 wurde die Heizung bereits modernisiert. Aber auch der Öl-Niedertemperaturkessel von damals hat jetzt ausgedient. Ab sofort übernimmt ein Öl-Brennwertgerät zusammen mit einer solarthermischen Anlage die Raumheizung und die Warmwassererzeugung. Solaranlage und Heizkessel speisen ihre Wärme in einen aus Stahl gefertigten Pufferspeicher ein. Der 850 Liter fassende Wärmespeicher versorgt Heizkörper und Fußbodenheizung in den Wohnräumen. Auch die Warmwasserbereitung erfolgt durch die im Pufferspeicher bevorratete Wärme.

     

    1992 wurde die Heizung bereits modernisiert. Aber auch der Öl-Niedertemperaturkessel von damals hat jetzt ausgedient. Ab sofort übernimmt ein Öl-Brennwertgerät zusammen mit einer solarthermischen Anlage die Raumheizung und die Warmwassererzeugung. Solaranlage und Heizkessel speisen ihre Wärme in einen aus Stahl gefertigten Pufferspeicher ein. Der 850 Liter fassende Wärmespeicher versorgt Heizkörper und Fußbodenheizung in den Wohnräumen. Auch die Warmwasserbereitung erfolgt durch die im Pufferspeicher bevorratete Wärme.

     

  • Die Solarkollektoren wurden in optimaler Ausrichtung gen Süden mit einer Neigung von 30° als Indachmontage installiert. Zusammen haben die drei Flachkollektoren eine Fläche von circa 10 m². Die gewonnene Sonnenenergie wird für die Warmwasserversorgung und zur Heizungsunterstützung genutzt.

     

    Die Solarkollektoren wurden in optimaler Ausrichtung gen Süden mit einer Neigung von 30° als Indachmontage installiert. Zusammen haben die drei Flachkollektoren eine Fläche von circa 10 m². Die gewonnene Sonnenenergie wird für die Warmwasserversorgung und zur Heizungsunterstützung genutzt.

     

  • Der Erdtank wurde beim Bau des Hauses im Vorgarten positioniert und nimmt daher keinen Platz weg. Das Fassungsvermögen von 7.500 Litern lässt zukünftig eine Bevorratung für mehrere Jahre zu. Der Füllstand wird über eine Ultraschallmesseinheit angezeigt, die direkt neben dem Heizkessel angebracht ist.

     

    Der Erdtank wurde beim Bau des Hauses im Vorgarten positioniert und nimmt daher keinen Platz weg. Das Fassungsvermögen von 7.500 Litern lässt zukünftig eine Bevorratung für mehrere Jahre zu. Der Füllstand wird über eine Ultraschallmesseinheit angezeigt, die direkt neben dem Heizkessel angebracht ist.

     

  • Die Wärmeverteilung wird über einen so genannten Mehrwege-Mischverteiler geregelt. Dieser entnimmt das Heizwasser aus dem Pufferspeicher getrennt für den Radiatoren- und den Fußbodenheizkreis. So kann das noch warme Wasser aus dem Rücklauf des Radiatorenkreislaufs für die Fußbodenheizung genutzt werden. Die bisher ungedämmten Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen wurden nachträglich isoliert. Neben den Rohrleitungen wurden auch Armaturen, Bögen, Abzweige, T-Stücke und Rohrhalterungen gegen Wärmeverluste geschützt.

     

    Die Wärmeverteilung wird über einen so genannten Mehrwege-Mischverteiler geregelt. Dieser entnimmt das Heizwasser aus dem Pufferspeicher getrennt für den Radiatoren- und den Fußbodenheizkreis. So kann das noch warme Wasser aus dem Rücklauf des Radiatorenkreislaufs für die Fußbodenheizung genutzt werden. Die bisher ungedämmten Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen wurden nachträglich isoliert. Neben den Rohrleitungen wurden auch Armaturen, Bögen, Abzweige, T-Stücke und Rohrhalterungen gegen Wärmeverluste geschützt.

     

  • Im Dachgiebel sorgen bereits seit 2005 hochwertige Fenster mit Isolierglas für geringe Wärmeverluste. Im Zuge der Komplettsanierung entschied sich der Bauherr, auch die übrigen Fenster durch neue Fenster mit Zwei-Scheiben-Isolierverglasung zu ersetzen. Die Außenwände waren schon 1977 in zweischaliger Bauweise mit Luftschicht und Wärmedämmung errichtet worden. Daher waren keine zusätzlichen Dämmmaßnahmen an der Fassade erforderlich.

     

    Im Dachgiebel sorgen bereits seit 2005 hochwertige Fenster mit Isolierglas für geringe Wärmeverluste. Im Zuge der Komplettsanierung entschied sich der Bauherr, auch die übrigen Fenster durch neue Fenster mit Zwei-Scheiben-Isolierverglasung zu ersetzen. Die Außenwände waren schon 1977 in zweischaliger Bauweise mit Luftschicht und Wärmedämmung errichtet worden. Daher waren keine zusätzlichen Dämmmaßnahmen an der Fassade erforderlich.

     

  • Die Dachflächen waren bereits mit einer 10 cm dicken Dämmschicht versehen. Im Zuge der Neueindeckung des Dachs wurde die Zwischensparrendämmung durch eine 20 cm dicke Schicht Mineralwolle erneuert und aufgestockt.

     

    Die Dachflächen waren bereits mit einer 10 cm dicken Dämmschicht versehen. Im Zuge der Neueindeckung des Dachs wurde die Zwischensparrendämmung durch eine 20 cm dicke Schicht Mineralwolle erneuert und aufgestockt.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 185 kWh/(m²a) 82 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 56 %
Investition: 81.322 Euro
KfW-Effizienhaus 115
Objektdaten
Nutzfläche 316 m²
Baujahr Gebäude 1977
Anzahl der Bewohner 3 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 10,1 m², 30°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 850 Liter
Tanktyp Erdtank mit Innenhülle
Volumen Tank 7.500 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 3,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 2.156 Liter (vorher 4.996 Liter)