Kaiserslautern: Optischer und technischer Wandel

Neu bauen oder sanieren? Die Entscheidung für eine umfassende Sanierung fiel dem Eigentümer des Zweifamilienhauses in Kaiserslautern nach Gesprächen mit Energieberater und Architekt leicht. Gemeinsam entwickelten sie für das von zwei Familien bewohnte Gebäude ein Gesamtkonzept, das die Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigt. Neben der Modernisierung der Heiz- und Gebäudetechnik wurden die Optik und die Raumaufteilung des fast 40 Jahre alten Hauses deutlich aufgewertet. Der Wohnkomfort ist aufgrund der spürbaren Energieeinsparung und durch das modernere Wohnambiente deutlich gestiegen.

Gebäude

„Fast drei Viertel weniger Energiebedarf – so ein gutes Ergebnis haben wir vor allem dank kompetenter Beratung und fachlich einwandfreier Umsetzung aller Maßnahmen erreicht. Die deutliche Wertsteigerung unserer Immobilie freut uns ganz besonders“, erklärt Familie Henrich aus Kaiserslautern.

Heizungsanlage

Vor der Sanierung sorgte ein Niedertemperaturkessel mit einer Nennwärmeleistung von 44 kW für warme Räume und Warmwasser. Ersetzt wurde der alte Kessel durch ein neues Öl-Brennwertgerät, das eine Nennwärmeleistung von 14/20 kW aufweist. Im Zuge der Heizungserneuerung wurden auch die alten, teilweise überdimensionierten Rippenradiatoren gegen flache Plattenheizkörper ausgetauscht. Schon vorhandene Plattenheizkörper wurden mit neuen Thermostatventilen versehen.

Die sechs Flachkollektoren der Solaranlage sind als Aufdachvariante montiert. Mit einer Gesamtkollektorfläche von 13,8 m² sammelt die solarthermische Anlage ausreichend Sonnenwärme für die Warmwasserversorgung und die Heizungsunterstützung. Der Heizölbedarf sinkt so um bis zu 10 %.

Der 915 Liter fassende Speicher bevorratet die Wärme, die von der Solaranlage und dem Öl-Brennwertgerät bereitgestellt wird. Je wärmer das Wasser, desto weiter steigt es in dem Schichtenspeicher nach oben und wird dann optimal temperiert in den Heizkreislauf geführt. Ein integriertes Frischwassermodul sorgt für hygienische Warmwasserbereitung.

Weitere energetische Maßnahmen

Durch die alten, doppelt verglasten Aluminiumfenster und die Türen ging viel Wärme verloren. Sie wurden im Zuge der umfassenden Sanierung durch neue Fenster mit Wärmeschutzverglasung und gedämmte Außentüren ersetzt.

Das Dachgeschoss wurde grundlegend verändert: Rund ein Drittel der Kehlbalken-Dachkonstruktion wurde entfernt. So verkleinerte sich der Wohnraum in der obersten Etage zugunsten einer großen Dachterrasse. Im Zuge dessen wurde das Dach neu gedeckt und mit 14 cm starken Dämmplatten isoliert. 12 cm starke Polyurethan-Platten dämmen die oberste Geschossdecke unter der Terrasse.

Die Außenwände bestehen aus einschaligem Mauerwerk und waren bisher ungedämmt. Sie wurden mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken EPS-Hartschaumplatten, Armierungsmörtel und einer 3 mm dicken Schicht aus mineralischem Scheibenoberputz versehen. Die graue und weiße Endbeschichtung verleiht dem Haus ein modernes Aussehen. Im Bereich der Kelleraußenwände wurde eine Perimeterdämmung aufgebracht. 10 cm starke Polystyrol-Dämmplatten an der Kellerdecke bilden den unteren Abschluss der thermischen Gebäudehülle.

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  • „Fast drei Viertel weniger Energiebedarf – so ein gutes Ergebnis haben wir vor allem dank kompetenter Beratung und fachlich einwandfreier Umsetzung aller Maßnahmen erreicht. Die deutliche Wertsteigerung unserer Immobilie freut uns ganz besonders“, erklärt Familie Henrich aus Kaiserslautern.

     

    „Fast drei Viertel weniger Energiebedarf – so ein gutes Ergebnis haben wir vor allem dank kompetenter Beratung und fachlich einwandfreier Umsetzung aller Maßnahmen erreicht. Die deutliche Wertsteigerung unserer Immobilie freut uns ganz besonders“, erklärt Familie Henrich aus Kaiserslautern.

     

  • Vor der Sanierung sorgte ein Niedertemperaturkessel mit einer Nennwärmeleistung von 44 kW für warme Räume und Warmwasser. Ersetzt wurde der alte Kessel durch ein neues Öl-Brennwertgerät, das eine Nennwärmeleistung von 14/20 kW aufweist. Im Zuge der Heizungserneuerung wurden auch die alten, teilweise überdimensionierten Rippenradiatoren gegen flache Plattenheizkörper ausgetauscht. Schon vorhandene Plattenheizkörper wurden mit neuen Thermostatventilen versehen.

     

    Vor der Sanierung sorgte ein Niedertemperaturkessel mit einer Nennwärmeleistung von 44 kW für warme Räume und Warmwasser. Ersetzt wurde der alte Kessel durch ein neues Öl-Brennwertgerät, das eine Nennwärmeleistung von 14/20 kW aufweist. Im Zuge der Heizungserneuerung wurden auch die alten, teilweise überdimensionierten Rippenradiatoren gegen flache Plattenheizkörper ausgetauscht. Schon vorhandene Plattenheizkörper wurden mit neuen Thermostatventilen versehen.

     

  • Die sechs Flachkollektoren der Solaranlage sind als Aufdachvariante montiert. Mit einer Gesamtkollektorfläche von 13,8 m² sammelt die solarthermische Anlage ausreichend Sonnenwärme für die Warmwasserversorgung und die Heizungsunterstützung. Der Heizölbedarf sinkt so um bis zu 10 %.

     

    Die sechs Flachkollektoren der Solaranlage sind als Aufdachvariante montiert. Mit einer Gesamtkollektorfläche von 13,8 m² sammelt die solarthermische Anlage ausreichend Sonnenwärme für die Warmwasserversorgung und die Heizungsunterstützung. Der Heizölbedarf sinkt so um bis zu 10 %.

     

  • Der 915 Liter fassende Speicher bevorratet die Wärme, die von der Solaranlage und dem Öl-Brennwertgerät bereitgestellt wird. Je wärmer das Wasser, desto weiter steigt es in dem Schichtenspeicher nach oben und wird dann optimal temperiert in den Heizkreislauf geführt. Ein integriertes Frischwassermodul sorgt für hygienische Warmwasserbereitung.

     

    Der 915 Liter fassende Speicher bevorratet die Wärme, die von der Solaranlage und dem Öl-Brennwertgerät bereitgestellt wird. Je wärmer das Wasser, desto weiter steigt es in dem Schichtenspeicher nach oben und wird dann optimal temperiert in den Heizkreislauf geführt. Ein integriertes Frischwassermodul sorgt für hygienische Warmwasserbereitung.

     

  • Durch die alten, doppelt verglasten Aluminiumfenster und die Türen ging viel Wärme verloren. Sie wurden im Zuge der umfassenden Sanierung durch neue Fenster mit Wärmeschutzverglasung und gedämmte Außentüren ersetzt.

     

    Durch die alten, doppelt verglasten Aluminiumfenster und die Türen ging viel Wärme verloren. Sie wurden im Zuge der umfassenden Sanierung durch neue Fenster mit Wärmeschutzverglasung und gedämmte Außentüren ersetzt.

     

  • Das Dachgeschoss wurde grundlegend verändert: Rund ein Drittel der Kehlbalken-Dachkonstruktion wurde entfernt. So verkleinerte sich der Wohnraum in der obersten Etage zugunsten einer großen Dachterrasse. Im Zuge dessen wurde das Dach neu gedeckt und mit 14 cm starken Dämmplatten isoliert. 12 cm starke Polyurethan-Platten dämmen die oberste Geschossdecke unter der Terrasse.

     

    Das Dachgeschoss wurde grundlegend verändert: Rund ein Drittel der Kehlbalken-Dachkonstruktion wurde entfernt. So verkleinerte sich der Wohnraum in der obersten Etage zugunsten einer großen Dachterrasse. Im Zuge dessen wurde das Dach neu gedeckt und mit 14 cm starken Dämmplatten isoliert. 12 cm starke Polyurethan-Platten dämmen die oberste Geschossdecke unter der Terrasse.

     

  • Die Außenwände bestehen aus einschaligem Mauerwerk und waren bisher ungedämmt. Sie wurden mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken EPS-Hartschaumplatten, Armierungsmörtel und einer 3 mm dicken Schicht aus mineralischem Scheibenoberputz versehen. Die graue und weiße Endbeschichtung verleiht dem Haus ein modernes Aussehen. Im Bereich der Kelleraußenwände wurde eine Perimeterdämmung aufgebracht. 10 cm starke Polystyrol-Dämmplatten an der Kellerdecke bilden den unteren Abschluss der thermischen Gebäudehülle.

     

    Die Außenwände bestehen aus einschaligem Mauerwerk und waren bisher ungedämmt. Sie wurden mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken EPS-Hartschaumplatten, Armierungsmörtel und einer 3 mm dicken Schicht aus mineralischem Scheibenoberputz versehen. Die graue und weiße Endbeschichtung verleiht dem Haus ein modernes Aussehen. Im Bereich der Kelleraußenwände wurde eine Perimeterdämmung aufgebracht. 10 cm starke Polystyrol-Dämmplatten an der Kellerdecke bilden den unteren Abschluss der thermischen Gebäudehülle.

     

Ergebnis vorher nacher
Primärenergiebedarf: 249 kWh/(m²a) 70 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 72 %
Investitionen: 42.879 Euro
KfW-Effizienhaus 70
Objektdaten
Nutzfläche 383 m² (vorher 355 m²)
Baujahr Gebäude 1974
Anzahl der Bewohner 4 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 13,8 m², 27°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 915 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietank
Volumen Tank 10.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 4,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 2.255 Liter (vorher 7.734 Liter)