Husum: Einzelne energetische Maßnahmen wirken

Der Architekt und Bauherr hat die gesamte Flachdachsiedlung, zu der sein Wohnhaus gehört, 1972 selbst entworfen. Seinen eigenen 240 m² großen Bungalow hat er jetzt umfassend saniert und auf das Niveau eines KfW-Effizienzhauses 100 gebracht. Wärmeschutzmaßnahmen an Fenstern, Außenwänden und am Dach haben den Energiebedarf um ein Drittel gesenkt. Nicht zuletzt dank des bereits vorhandenen effizienten Heizsystems aus Öl-Brennwerttechnik und Solar liegt der jährliche Heizölbedarf bei nur noch rund 1.000 Litern.

Gebäude

„Mit dem Einbau der neuen Fensterelemente und den Dämmmaßnahmen an Außenwänden und Teilen des Dachs haben wir unter energetischen Gesichtspunkten buchstäblich die letzten Löcher gestopft. Hier zeigt sich, dass mit gezielten Einzelmaßnahmen sehr gute Ergebnisse in Sachen Energieeinsparung erzielt werden können“, so der Architekt und Eigentümer Uwe Th. Siemens aus Husum.

Heizungsanlage

Das Heizsystem war schon vor einigen Jahren auf den neuesten Stand gebracht worden: Der Bauherr hatte seine alte Ölheizung 2007 durch ein Öl-Brennwertgerät ersetzt und dadurch den Heizölverbrauch deutlich gedrosselt.

Die Warmwasserbereitung wird seitdem von einer Solaranlage besorgt, die an der Südseite des Saunaanbaus angebracht ist. Die nach Süden ausgerichteten Röhrenkollektoren haben eine Gesamtfläche von 2,3 m² und speisen die Wärme in den bivalenten Warmwasserspeicher ein. Eine intelligente Heizungssteuerung, Außenluftfühler und Raum-Controller in den Wohnräumen regeln die Radiatoren und die in Teilbereichen verlegte Fußbodenheizung vollautomatisch. Im Saunaanbau sorgt zudem eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für ausreichend Luftaustausch.

Die vorhandene Öltankanlage blieb erhalten. Die zwei einwandigen Stahlblechbatterietanks stehen in einem öldichten Auffangraum und erfüllen die aktuellen Sicherheitsstandards. Dank des gesunkenen Heizölbedarfs kann mit dem Tankvolumen von insgesamt 4.000 Litern jetzt ein Brennstoffvorrat für rund vier Jahre angelegt werden.

Weitere energetische Maßnahmen

Die großen, nach Süden ausgerichteten Fenster im Wohn- und Bürobereich lassen nicht nur viel Licht ins Gebäude, sie schaffen auch einen fast fließenden Übergang in den großzügigen Garten. Beim Bau des Hauses vor 40 Jahren wurden bereits vergleichsweise gute Fenster und Türen mit Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen eingesetzt. Um die Wärmeverluste über die großen Fensterflächen weiter zu minimieren, entschied sich der Bauherr nun für neue Kunststoff beziehungsweise Aluminiumelemente mit Isolierverglasungen.

Die zweischaligen Außenwände des Gebäudes bestanden vor der Sanierung aus Innenmauerwerk, Luftschicht und Vormauerziegeln. Um die gelbe Klinkerfassade erhalten zu können, entschieden sich die Eigentümer für eine Einblasdämmung aus granulierter Steinwolle. Über systematisch angeordnete Bohrlöcher konnte der leichte Dämmstoff in den Zwischenraum des Wandaufbaus eingeblasen werden. Nach Beendigung der Arbeiten wurden die unauffällig in die Fugen des Mauerwerks gebohrten Löcher wieder verschlossen. Auch die vorhandene Dämmung der Dachdecke wurde durch eine 16 cm dicke Einblasdämmung ergänzt.

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  • „Mit dem Einbau der neuen Fensterelemente und den Dämmmaßnahmen an Außenwänden und Teilen des Dachs haben wir unter energetischen Gesichtspunkten buchstäblich die letzten Löcher gestopft. Hier zeigt sich, dass mit gezielten Einzelmaßnahmen sehr gute Ergebnisse in Sachen Energieeinsparung erzielt werden können“, so der Architekt und Eigentümer Uwe Th. Siemens aus Husum.

     

    „Mit dem Einbau der neuen Fensterelemente und den Dämmmaßnahmen an Außenwänden und Teilen des Dachs haben wir unter energetischen Gesichtspunkten buchstäblich die letzten Löcher gestopft. Hier zeigt sich, dass mit gezielten Einzelmaßnahmen sehr gute Ergebnisse in Sachen Energieeinsparung erzielt werden können“, so der Architekt und Eigentümer Uwe Th. Siemens aus Husum.

     

  • Das Heizsystem war schon vor einigen Jahren auf den neuesten Stand gebracht worden: Der Bauherr hatte seine alte Ölheizung 2007 durch ein Öl-Brennwertgerät ersetzt und dadurch den Heizölverbrauch deutlich gedrosselt.

     

    Das Heizsystem war schon vor einigen Jahren auf den neuesten Stand gebracht worden: Der Bauherr hatte seine alte Ölheizung 2007 durch ein Öl-Brennwertgerät ersetzt und dadurch den Heizölverbrauch deutlich gedrosselt.

     

  • Die Warmwasserbereitung wird seitdem von einer Solaranlage besorgt, die an der Südseite des Saunaanbaus angebracht ist. Die nach Süden ausgerichteten Röhrenkollektoren haben eine Gesamtfläche von 2,3 m² und speisen die Wärme in den bivalenten Warmwasserspeicher ein. Eine intelligente Heizungssteuerung, Außenluftfühler und Raum-Controller in den Wohnräumen regeln die Radiatoren und die in Teilbereichen verlegte Fußbodenheizung vollautomatisch. Im Saunaanbau sorgt zudem eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für ausreichend Luftaustausch.

     

    Die Warmwasserbereitung wird seitdem von einer Solaranlage besorgt, die an der Südseite des Saunaanbaus angebracht ist. Die nach Süden ausgerichteten Röhrenkollektoren haben eine Gesamtfläche von 2,3 m² und speisen die Wärme in den bivalenten Warmwasserspeicher ein. Eine intelligente Heizungssteuerung, Außenluftfühler und Raum-Controller in den Wohnräumen regeln die Radiatoren und die in Teilbereichen verlegte Fußbodenheizung vollautomatisch. Im Saunaanbau sorgt zudem eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für ausreichend Luftaustausch.

     

  • Die vorhandene Öltankanlage blieb erhalten. Die zwei einwandigen Stahlblechbatterietanks stehen in einem öldichten Auffangraum und erfüllen die aktuellen Sicherheitsstandards. Dank des gesunkenen Heizölbedarfs kann mit dem Tankvolumen von insgesamt 4.000 Litern jetzt ein Brennstoffvorrat für rund vier Jahre angelegt werden.

     

    Die vorhandene Öltankanlage blieb erhalten. Die zwei einwandigen Stahlblechbatterietanks stehen in einem öldichten Auffangraum und erfüllen die aktuellen Sicherheitsstandards. Dank des gesunkenen Heizölbedarfs kann mit dem Tankvolumen von insgesamt 4.000 Litern jetzt ein Brennstoffvorrat für rund vier Jahre angelegt werden.

     

  • Die großen, nach Süden ausgerichteten Fenster im Wohn- und Bürobereich lassen nicht nur viel Licht ins Gebäude, sie schaffen auch einen fast fließenden Übergang in den großzügigen Garten. Beim Bau des Hauses vor 40 Jahren wurden bereits vergleichsweise gute Fenster und Türen mit Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen eingesetzt. Um die Wärmeverluste über die großen Fensterflächen weiter zu minimieren, entschied sich der Bauherr nun für neue Kunststoff beziehungsweise Aluminiumelemente mit Isolierverglasungen.

     

    Die großen, nach Süden ausgerichteten Fenster im Wohn- und Bürobereich lassen nicht nur viel Licht ins Gebäude, sie schaffen auch einen fast fließenden Übergang in den großzügigen Garten. Beim Bau des Hauses vor 40 Jahren wurden bereits vergleichsweise gute Fenster und Türen mit Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen eingesetzt. Um die Wärmeverluste über die großen Fensterflächen weiter zu minimieren, entschied sich der Bauherr nun für neue Kunststoff beziehungsweise Aluminiumelemente mit Isolierverglasungen.

     

  • Die zweischaligen Außenwände des Gebäudes bestanden vor der Sanierung aus Innenmauerwerk, Luftschicht und Vormauerziegeln. Um die gelbe Klinkerfassade erhalten zu können, entschieden sich die Eigentümer für eine Einblasdämmung aus granulierter Steinwolle. Über systematisch angeordnete Bohrlöcher konnte der leichte Dämmstoff in den Zwischenraum des Wandaufbaus eingeblasen werden. Nach Beendigung der Arbeiten wurden die unauffällig in die Fugen des Mauerwerks gebohrten Löcher wieder verschlossen. Auch die vorhandene Dämmung der Dachdecke wurde durch eine 16 cm dicke Einblasdämmung ergänzt.

     

    Die zweischaligen Außenwände des Gebäudes bestanden vor der Sanierung aus Innenmauerwerk, Luftschicht und Vormauerziegeln. Um die gelbe Klinkerfassade erhalten zu können, entschieden sich die Eigentümer für eine Einblasdämmung aus granulierter Steinwolle. Über systematisch angeordnete Bohrlöcher konnte der leichte Dämmstoff in den Zwischenraum des Wandaufbaus eingeblasen werden. Nach Beendigung der Arbeiten wurden die unauffällig in die Fugen des Mauerwerks gebohrten Löcher wieder verschlossen. Auch die vorhandene Dämmung der Dachdecke wurde durch eine 16 cm dicke Einblasdämmung ergänzt.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 92 kWh/(m²a) 62 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 33 %
Investition: 37.261 Euro
KfW-Effizienzhaus 100
Objektdaten
Nutzfläche 240 m²
Baujahr Gebäude 1972
Anzahl der Bewohner 2 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 2,3 m², 30°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 300 Liter
Tanktyp Stahlblechbatterietank
Volumen Tank 4.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 4 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.081 Liter (vorher 1.874 Liter)