Hessisch Lichtenau: Schrittweise mehr Energie einsparen

Familie Groth hatte sich schon länger mit der Modernisierung ihres Zweifamilienhauses beschäftigt und erste Maßnahmen bereits umgesetzt: Auf dem Dach tut eine Photovoltaikanlage ihren Dienst und ein Öl-Brennwertgerät sorgt für Wärme. Das Ehepaar wollte allerdings noch mehr Energie einsparen und setzte daher ein weiteres Maßnahmenpaket um: Sie verbesserten die Dämmung an Fassaden, Dach und Kellerdecke und erneuerten die Fenster. Zudem ließen sie eine Lüftungsanlage und eine größere Solaranlage installieren. Dabei haben sie möglichst viele Fördermittel in Anspruch genommen, unter anderem aus der „Aktion Energie-Gewinner“.

Gebäude

„Uns war es wichtig, das vorhandene Einsparpotenzial unseres Hauses bestmöglich zu nutzen. Durch die Sanierungsmaßnahmen sparen wir nicht nur Energie und somit Kosten – wir genießen auch den deutlich verbesserten Wohnkomfort“, sagt Familie Groth aus Hessisch Lichtenau.

Heizungsanlage

Bereits im Jahr 2005 ließen die Hausbesitzer in ihrem Zweifamilienhaus einen neuen Öl-Brennwertkessel installieren. Damit haben sie als ersten Sanierungsschritt eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen umgesetzt. Denn ein moderner Öl-Brennwertkessel spart bei überschaubaren Investitionskosten sofort eine Menge Energie ein. Zudem behält er seine hohe Effizienz auch dann bei, wenn später der Wärmebedarf des Gebäudes, etwa durch verbesserte Dämmung, gesenkt wird. Denn Brennwertgeräte passen ihre Kesselwassertemperatur automatisch und uneingeschränkt den Gegebenheiten an.

Die neu installierte Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 11,7 m² unterstützt die Heizungsanlage bei der Warmwasserbereitung und der Raumbeheizung. Bei den Kollektoren fiel die Wahl auf ein Vakuumröhrensystem, das auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Absorbertemperaturen und damit hohe Wirkungsgrade

erzielen kann.

Der neue Pufferspeicher mit einem Volumen von 840 Litern bevorratet die Wärme für Heizung und Warmwasser. Die Trinkwassererwärmung erfolgt bei diesem Gerät im Durchlaufverfahren, also erst dann, wenn das Wasser an der Zapfstelle entnommen wird.

Weitere energetische Maßnahmen

Außenwände und Dach des rund 30 Jahre alten Gebäudes waren unzureichend gedämmt. Deshalb entschieden sich die Eigentümer dafür, die Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyroldämmplatten plus Mineralleichtputz aufzurüsten. Das Dach wurde neu eingedeckt und erhielt im Zuge dessen eine Zwischensparrendämmung. Auch die Kellerdecke wurde gedämmt. Insgesamt wurden so die Wärmeverluste minimiert und der Wärmebedarf des Hauses wurde deutlich gesenkt.

Die vorhandenen Fenster und Türen des Gebäudes waren zwar mit einer Doppelverglasung ausgestattet. Um jedoch die energetischen Werte eines KfW-Effizienzhauses 100 für die gesamte Gebäudehülle erreichen zu können, war auch der Austausch dieser Elemente notwendig. So wurden in allen Räumen neue Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und neue Eingangstüren eingebaut.

Für einen besseren und automatischen Luftaustausch wurde eine Abluftanlage installiert. Ein zentraler Ventilator, der im Spitzboden Platz fand, saugt über ein Rohrsystem aus Bad, WC und Küche Luft ab. Gleichzeitig strömt Luft über Durchlässe aus den anderen Räumen nach. Die Lüftungskanäle wurden innerhalb

der Dachkonstruktion und teilweise auf der Außenwand unter dem Wärmedämmverbundsystem verlegt.

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  • „Uns war es wichtig, das vorhandene Einsparpotenzial unseres Hauses bestmöglich zu nutzen. Durch die Sanierungsmaßnahmen sparen wir nicht nur Energie und somit Kosten – wir genießen auch den deutlich verbesserten Wohnkomfort“, sagt Familie Groth aus Hessisch Lichtenau.

     

    „Uns war es wichtig, das vorhandene Einsparpotenzial unseres Hauses bestmöglich zu nutzen. Durch die Sanierungsmaßnahmen sparen wir nicht nur Energie und somit Kosten – wir genießen auch den deutlich verbesserten Wohnkomfort“, sagt Familie Groth aus Hessisch Lichtenau.

     

  • Bereits im Jahr 2005 ließen die Hausbesitzer in ihrem Zweifamilienhaus einen neuen Öl-Brennwertkessel installieren. Damit haben sie als ersten Sanierungsschritt eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen umgesetzt. Denn ein moderner Öl-Brennwertkessel spart bei überschaubaren Investitionskosten sofort eine Menge Energie ein. Zudem behält er seine hohe Effizienz auch dann bei, wenn später der Wärmebedarf des Gebäudes, etwa durch verbesserte Dämmung, gesenkt wird. Denn Brennwertgeräte passen ihre Kesselwassertemperatur automatisch und uneingeschränkt den Gegebenheiten an.

     

    Bereits im Jahr 2005 ließen die Hausbesitzer in ihrem Zweifamilienhaus einen neuen Öl-Brennwertkessel installieren. Damit haben sie als ersten Sanierungsschritt eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen umgesetzt. Denn ein moderner Öl-Brennwertkessel spart bei überschaubaren Investitionskosten sofort eine Menge Energie ein. Zudem behält er seine hohe Effizienz auch dann bei, wenn später der Wärmebedarf des Gebäudes, etwa durch verbesserte Dämmung, gesenkt wird. Denn Brennwertgeräte passen ihre Kesselwassertemperatur automatisch und uneingeschränkt den Gegebenheiten an.

     

  • Die neu installierte Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 11,7 m² unterstützt die Heizungsanlage bei der Warmwasserbereitung und der Raumbeheizung. Bei den Kollektoren fiel die Wahl auf ein Vakuumröhrensystem, das auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Absorbertemperaturen und damit hohe Wirkungsgrade

    erzielen kann.

     

    Die neu installierte Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 11,7 m² unterstützt die Heizungsanlage bei der Warmwasserbereitung und der Raumbeheizung. Bei den Kollektoren fiel die Wahl auf ein Vakuumröhrensystem, das auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Absorbertemperaturen und damit hohe Wirkungsgrade

    erzielen kann.

     

  • Der neue Pufferspeicher mit einem Volumen von 840 Litern bevorratet die Wärme für Heizung und Warmwasser. Die Trinkwassererwärmung erfolgt bei diesem Gerät im Durchlaufverfahren, also erst dann, wenn das Wasser an der Zapfstelle entnommen wird.

     

    Der neue Pufferspeicher mit einem Volumen von 840 Litern bevorratet die Wärme für Heizung und Warmwasser. Die Trinkwassererwärmung erfolgt bei diesem Gerät im Durchlaufverfahren, also erst dann, wenn das Wasser an der Zapfstelle entnommen wird.

     

  • Außenwände und Dach des rund 30 Jahre alten Gebäudes waren unzureichend gedämmt. Deshalb entschieden sich die Eigentümer dafür, die Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyroldämmplatten plus Mineralleichtputz aufzurüsten. Das Dach wurde neu eingedeckt und erhielt im Zuge dessen eine Zwischensparrendämmung. Auch die Kellerdecke wurde gedämmt. Insgesamt wurden so die Wärmeverluste minimiert und der Wärmebedarf des Hauses wurde deutlich gesenkt.

     

    Außenwände und Dach des rund 30 Jahre alten Gebäudes waren unzureichend gedämmt. Deshalb entschieden sich die Eigentümer dafür, die Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyroldämmplatten plus Mineralleichtputz aufzurüsten. Das Dach wurde neu eingedeckt und erhielt im Zuge dessen eine Zwischensparrendämmung. Auch die Kellerdecke wurde gedämmt. Insgesamt wurden so die Wärmeverluste minimiert und der Wärmebedarf des Hauses wurde deutlich gesenkt.

     

  • Die vorhandenen Fenster und Türen des Gebäudes waren zwar mit einer Doppelverglasung ausgestattet. Um jedoch die energetischen Werte eines KfW-Effizienzhauses 100 für die gesamte Gebäudehülle erreichen zu können, war auch der Austausch dieser Elemente notwendig. So wurden in allen Räumen neue Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und neue Eingangstüren eingebaut.

     

    Die vorhandenen Fenster und Türen des Gebäudes waren zwar mit einer Doppelverglasung ausgestattet. Um jedoch die energetischen Werte eines KfW-Effizienzhauses 100 für die gesamte Gebäudehülle erreichen zu können, war auch der Austausch dieser Elemente notwendig. So wurden in allen Räumen neue Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und neue Eingangstüren eingebaut.

     

  • Für einen besseren und automatischen Luftaustausch wurde eine Abluftanlage installiert. Ein zentraler Ventilator, der im Spitzboden Platz fand, saugt über ein Rohrsystem aus Bad, WC und Küche Luft ab. Gleichzeitig strömt Luft über Durchlässe aus den anderen Räumen nach. Die Lüftungskanäle wurden innerhalb

    der Dachkonstruktion und teilweise auf der Außenwand unter dem Wärmedämmverbundsystem verlegt.

     

    Für einen besseren und automatischen Luftaustausch wurde eine Abluftanlage installiert. Ein zentraler Ventilator, der im Spitzboden Platz fand, saugt über ein Rohrsystem aus Bad, WC und Küche Luft ab. Gleichzeitig strömt Luft über Durchlässe aus den anderen Räumen nach. Die Lüftungskanäle wurden innerhalb

    der Dachkonstruktion und teilweise auf der Außenwand unter dem Wärmedämmverbundsystem verlegt.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 177 kWh/(m²a) 62 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 65 %
Investition: 136.777 Euro
KfW-Effizienzhaus 100
Objektdaten
Nutzfläche 262 m²
Baujahr Gebäude 1981
Anzahl der Bewohner 4 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 11,7 m², 44°, Richtung Südwest
Volumen Wärmespeicher 840 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietanks
Volumen Tank 3 x 2.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 4 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.453 Liter (vorher 3.868 Liter)