Fischbach: Energieeffizient und altersgerecht

Lange scheute Hilde Ecker eine umfassende Sanierung ihres fast 60 Jahre alten Hauses. Doch schließlich
konnten ihre Tochter und der Architekt die Seniorin von den Vorteilen einer energetischen Sanierung überzeugen. Verbunden wurde diese mit einem altersgerechten Umbau des Hauses. Durch die Installation einer Öl-Brennwertanlage mit Solarthermie und zusätzliche Dämmmaßnahmen konnte eine drastische Reduzierung des Energiebedarfs um fast 90 Prozent bei gleichzeitiger Steigerung des Wohnkomforts erreicht werden.

Seit kurzem ist noch eine Neuerung hinzugekommen: Dem klassischen Heizöl wird ein neuer, treibhausgasreduzierter flüssiger Brennstoff, sogenanntes E-Fuel beigemischt.

Gebäude

„Auch wenn die Sanierungsarbeiten für meine Mutter oft strapaziös waren, ist sie heute über den Wohnkomfort und die enormen Energieeinsparungen sehr glücklich. Mit entsprechenden Einbauten kann sie, auch in ihrem hohen Alter, noch selbständig das Haus bewirtschaften“, freut sich Susanne Ecker mit ihrer Mutter Hilde Ecker aus Fischbach.

Das sanierte Gebäude definiert den Begriff des Alterswohnsitzes neu: Einladend und modern präsentiert es sich nicht nur von der Straßenseite.

Heizungsanlage

Die Wärmeerzeugung erfolgte bis zur Sanierung über eine fast 50 Jahre alte Warmluftheizung. Diese unwirtschaftliche und unkomfortable Heizungsanlage wich einem effizienten Öl-Brennwertgerät mit einem Leistungsbereich von 10,3 bis 20,2 kW.

Die nach Südosten ausgerichtete, neu installierte Solarthermieanlage dient der Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Die über die vier Flachkollektoren aufgenommene Energie wird über einen Wärmetauscher an den Wärmespeicher abgegeben. Mit einer Kollektorfläche von 10,2 m² ist sie auch für einen 2- bis 4-Personen-Haushalt ausreichend groß dimensioniert.

Der 650 Liter fassende Schichten-Wärmespeicher erfüllt zwei Aufgaben. Einerseits wird in ihm das Brauchwasser gespeichert, andererseits bevorratet er das Heizwasser zur Wärmeverteilung im Haus. Das Brauchwasser wird in hygienischer Weise im Durchflussprinzip erwärmt, also erst dann erhitzt, wenn es an einer der Zapfstellen benötigt wird.

Neue Kunststoff-Batterietanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 2.000 Litern ersetzen die alte, deutlich größere Tankanlage aus Stahl. Aufgrund des wesentlich geringeren Energiebedarfs nach der Sanierung konnte die Rechweite dennoch verdoppelt werden. Sie beträgt nun fast zwei Jahre.

Weitere energetische Maßnahmen

Sowohl die alten Holzfenster als auch -türen waren mit Einfachverglasungen ausgestattet. Um die geforderten energetischen Werte (KfW 85) zu erreichen, war der Austausch aller Fenster und Türen gegen Kunststoffelemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung (Uw=0,98) erforderlich.

Die Außenwände des fast 60 Jahre alten Gebäudes bestanden aus beidseitig verputzten, 30 cm dicken Bimssteinen. Das bisher ungedämmte Mauerwerk wurde deshalb mit einem 140 mm dicken Wärmedämmverbundsystem (WLG 035) versehen. Darüber hinaus wurden die oberste Geschossdecke (160 mm, WLG 032) sowie die Kellerdecken (100 mm, WLG 032) gedämmt.

Im Zuge der energetischen Sanierung des Gebäudes wurde darauf geachtet, dass altersgerecht geplant wurde. Die Um- und Ausbauten des von der Seniorin bewohnten Hauses ermöglichen nun einen barrierereduzierten Wohnkomfort.

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  • „Auch wenn die Sanierungsarbeiten für meine Mutter oft strapaziös waren, ist sie heute über den Wohnkomfort und die enormen Energieeinsparungen sehr glücklich. Mit entsprechenden Einbauten kann sie, auch in ihrem hohen Alter, noch selbständig das Haus bewirtschaften“, freut sich Susanne Ecker mit ihrer Mutter Hilde Ecker aus Fischbach.

     

    „Auch wenn die Sanierungsarbeiten für meine Mutter oft strapaziös waren, ist sie heute über den Wohnkomfort und die enormen Energieeinsparungen sehr glücklich. Mit entsprechenden Einbauten kann sie, auch in ihrem hohen Alter, noch selbständig das Haus bewirtschaften“, freut sich Susanne Ecker mit ihrer Mutter Hilde Ecker aus Fischbach.

     

  • Das sanierte Gebäude definiert den Begriff des Alterswohnsitzes neu: Einladend und modern präsentiert es sich nicht nur von der Straßenseite.

     

    Das sanierte Gebäude definiert den Begriff des Alterswohnsitzes neu: Einladend und modern präsentiert es sich nicht nur von der Straßenseite.

     

  • Die Wärmeerzeugung erfolgte bis zur Sanierung über eine fast 50 Jahre alte Warmluftheizung. Diese unwirtschaftliche und unkomfortable Heizungsanlage wich einem effizienten Öl-Brennwertgerät mit einem Leistungsbereich von 10,3 bis 20,2 kW.

     

    Die Wärmeerzeugung erfolgte bis zur Sanierung über eine fast 50 Jahre alte Warmluftheizung. Diese unwirtschaftliche und unkomfortable Heizungsanlage wich einem effizienten Öl-Brennwertgerät mit einem Leistungsbereich von 10,3 bis 20,2 kW.

     

  • Die nach Südosten ausgerichtete, neu installierte Solarthermieanlage dient der Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Die über die vier Flachkollektoren aufgenommene Energie wird über einen Wärmetauscher an den Wärmespeicher abgegeben. Mit einer Kollektorfläche von 10,2 m² ist sie auch für einen 2- bis 4-Personen-Haushalt ausreichend groß dimensioniert.

     

    Die nach Südosten ausgerichtete, neu installierte Solarthermieanlage dient der Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung. Die über die vier Flachkollektoren aufgenommene Energie wird über einen Wärmetauscher an den Wärmespeicher abgegeben. Mit einer Kollektorfläche von 10,2 m² ist sie auch für einen 2- bis 4-Personen-Haushalt ausreichend groß dimensioniert.

     

  • Der 650 Liter fassende Schichten-Wärmespeicher erfüllt zwei Aufgaben. Einerseits wird in ihm das Brauchwasser gespeichert, andererseits bevorratet er das Heizwasser zur Wärmeverteilung im Haus. Das Brauchwasser wird in hygienischer Weise im Durchflussprinzip erwärmt, also erst dann erhitzt, wenn es an einer der Zapfstellen benötigt wird.

     

    Der 650 Liter fassende Schichten-Wärmespeicher erfüllt zwei Aufgaben. Einerseits wird in ihm das Brauchwasser gespeichert, andererseits bevorratet er das Heizwasser zur Wärmeverteilung im Haus. Das Brauchwasser wird in hygienischer Weise im Durchflussprinzip erwärmt, also erst dann erhitzt, wenn es an einer der Zapfstellen benötigt wird.

     

  • Neue Kunststoff-Batterietanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 2.000 Litern ersetzen die alte, deutlich größere Tankanlage aus Stahl. Aufgrund des wesentlich geringeren Energiebedarfs nach der Sanierung konnte die Rechweite dennoch verdoppelt werden. Sie beträgt nun fast zwei Jahre.

     

    Neue Kunststoff-Batterietanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 2.000 Litern ersetzen die alte, deutlich größere Tankanlage aus Stahl. Aufgrund des wesentlich geringeren Energiebedarfs nach der Sanierung konnte die Rechweite dennoch verdoppelt werden. Sie beträgt nun fast zwei Jahre.

     

  • Sowohl die alten Holzfenster als auch -türen waren mit Einfachverglasungen ausgestattet. Um die geforderten energetischen Werte (KfW 85) zu erreichen, war der Austausch aller Fenster und Türen gegen Kunststoffelemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung (Uw=0,98) erforderlich.

     

    Sowohl die alten Holzfenster als auch -türen waren mit Einfachverglasungen ausgestattet. Um die geforderten energetischen Werte (KfW 85) zu erreichen, war der Austausch aller Fenster und Türen gegen Kunststoffelemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung (Uw=0,98) erforderlich.

     

  • Die Außenwände des fast 60 Jahre alten Gebäudes bestanden aus beidseitig verputzten, 30 cm dicken Bimssteinen. Das bisher ungedämmte Mauerwerk wurde deshalb mit einem 140 mm dicken Wärmedämmverbundsystem (WLG 035) versehen. Darüber hinaus wurden die oberste Geschossdecke (160 mm, WLG 032) sowie die Kellerdecken (100 mm, WLG 032) gedämmt.

     

    Die Außenwände des fast 60 Jahre alten Gebäudes bestanden aus beidseitig verputzten, 30 cm dicken Bimssteinen. Das bisher ungedämmte Mauerwerk wurde deshalb mit einem 140 mm dicken Wärmedämmverbundsystem (WLG 035) versehen. Darüber hinaus wurden die oberste Geschossdecke (160 mm, WLG 032) sowie die Kellerdecken (100 mm, WLG 032) gedämmt.

     

  • Im Zuge der energetischen Sanierung des Gebäudes wurde darauf geachtet, dass altersgerecht geplant wurde. Die Um- und Ausbauten des von der Seniorin bewohnten Hauses ermöglichen nun einen barrierereduzierten Wohnkomfort.

     

    Im Zuge der energetischen Sanierung des Gebäudes wurde darauf geachtet, dass altersgerecht geplant wurde. Die Um- und Ausbauten des von der Seniorin bewohnten Hauses ermöglichen nun einen barrierereduzierten Wohnkomfort.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 538 kWh/(m²a) 68 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 87 %
Investition: 95.625 Euro
KfW Effizienzhaus 85
Objektdaten
Nutzfläche 191 m² (vorher 158 m²)
Baujahr Gebäude 1954
Anzahl der Bewohner 1 Person
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 10,2 m², 48°, Richtung Südost
Volumen Wärmespeicher 650 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietank
Volumen Tank 2.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.079 Liter (vorher 7.539 Liter)