Altenbeken: Neues Zuhause in der alten Heimat

Ehepaar Dreier kehrte nach 15 Jahren zurück in seinen Heimatort und kaufte dort ein Zweifamilienhaus. Um den Wert der 36 Jahre alten Immobilie sowie den Wohnkomfort für sich selbst und die Mieter im Dachgeschoss zu steigern, entschied sich das Ehepaar für eine energetische Sanierung. Mit Unterstützung eines Energieberaters entwickelten die Bauherren ein Sanierungskonzept, das den Energiebedarf um die Hälfte senken sollte. Durch die Aufrüstung der Ölheizung auf Brennwerttechnik, die Installation einer Solarthermieanlage, umfangreiche Dämmmaßnahmen und den Austausch der Fenstergläser wurde dieses Ziel erreicht.

Gebäude

„Unser Ziel haben wir mit Hilfe der Fachleute zu 100 Prozent erreicht: mit überschaubaren Mitteln und geringsten Unannehmlichkeiten während der Sanierungsphase den Wert unserer Immobilie und den Wohnkomfort zu steigern. Der deutlich gesunkene Energiebedarf unseres Hauses lässt uns entspannt in die Zukunft blicken“, betont das Ehepaar Dreier aus Altenbeken.

Heizungsanlage

Zunächst stand die Heizungsanlage auf dem Prüfstand. Der 2005 installierte und noch einwandfreie Niedertemperaturkessel blieb erhalten. Mit einem nachgeschalteten Wärmetauscher wurde der Heizkessel jedoch auf Brennwerttechnik aufgerüstet. Durch den aktiven Wärmetauscher wird das Abgas je nach Rücklauftemperatur des Heizungssystems bis auf Temperaturen unterhalb des Taupunkts (ungefähr 50° C) heruntergekühlt. An den hochfesten und korrosionsbeständigen Glasrohren kondensieren die Abgase und übertragen die Energie an das Heizungswasser, das wieder in den Heizkessel eingespeist wird.

Die gut 10 m² große Solaranlage liefert ausreichend Wärme für die Brauchwasserbereitung und die Heizungsunterstützung. Über den bivalenten Speicher wird bevorzugt die Sonnenwärme genutzt. Erst wenn die Sonne nicht genug Energie liefert, springt der Ölheizkessel ein.

Das Gebäude wird zusätzlich über zwei Kachelöfen, die nicht in das Heizsystem eingebunden sind, mit Wärme versorgt. Pro Jahr werden rund 3 rm Scheitholz verheizt.

Weitere energetische Maßnahmen

Um die Wärmeverteilung zu optimieren, wurden im Erdgeschoss neue Heizkörper und im Obergeschoss neue Thermostatventile installiert.

Eine komplette Erneuerung der Fenster wollten die Bauherren vermeiden. Daher entschieden sie sich, die vorhandenen Fensterrahmen zu erhalten und nur das Fensterglas auszutauschen. Die Rahmenprofile ließen allerdings nur eine Zwei-Scheiben-Verglasung zu. Um dennoch einen besseren Wärmeschutz zu erreichen und um die Anforderungen der EnEV zu erfüllen, wählten die Bauherren Zweifachverglasung mit Kryptonfüllung, die den Wärmedurchlasswiderstand erhöht.

Um den Anforderungen der EnEV gerecht zu werden, wurden die Außenwände im Zuge der Sanierung mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm dicken EPS-Dämmplatten versehen. Die oberste Geschossdecke erhielt zusätzlich zur vorhandenen Dämmung eine 8 cm dicke Zelluloseschicht. Die ungenutzten Abseiten wurden größtenteils komplett mit Zellulose ausgeblasen. Das Dach war mit einer 14 cm dicken Dämmschicht bereits gut ausgestattet. Auch die Kellerdecken waren ausreichend gedämmt.

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    „Unser Ziel haben wir mit Hilfe der Fachleute zu 100 Prozent erreicht: mit überschaubaren Mitteln und geringsten Unannehmlichkeiten während der Sanierungsphase den Wert unserer Immobilie und den Wohnkomfort zu steigern. Der deutlich gesunkene Energiebedarf unseres Hauses lässt uns entspannt in die Zukunft blicken“, betont das Ehepaar Dreier aus Altenbeken.

     

  • Zunächst stand die Heizungsanlage auf dem Prüfstand. Der 2005 installierte und noch einwandfreie Niedertemperaturkessel blieb erhalten. Mit einem nachgeschalteten Wärmetauscher wurde der Heizkessel jedoch auf Brennwerttechnik aufgerüstet. Durch den aktiven Wärmetauscher wird das Abgas je nach Rücklauftemperatur des Heizungssystems bis auf Temperaturen unterhalb des Taupunkts (ungefähr 50° C) heruntergekühlt. An den hochfesten und korrosionsbeständigen Glasrohren kondensieren die Abgase und übertragen die Energie an das Heizungswasser, das wieder in den Heizkessel eingespeist wird.

     

    Zunächst stand die Heizungsanlage auf dem Prüfstand. Der 2005 installierte und noch einwandfreie Niedertemperaturkessel blieb erhalten. Mit einem nachgeschalteten Wärmetauscher wurde der Heizkessel jedoch auf Brennwerttechnik aufgerüstet. Durch den aktiven Wärmetauscher wird das Abgas je nach Rücklauftemperatur des Heizungssystems bis auf Temperaturen unterhalb des Taupunkts (ungefähr 50° C) heruntergekühlt. An den hochfesten und korrosionsbeständigen Glasrohren kondensieren die Abgase und übertragen die Energie an das Heizungswasser, das wieder in den Heizkessel eingespeist wird.

     

  • Die gut 10 m² große Solaranlage liefert ausreichend Wärme für die Brauchwasserbereitung und die Heizungsunterstützung. Über den bivalenten Speicher wird bevorzugt die Sonnenwärme genutzt. Erst wenn die Sonne nicht genug Energie liefert, springt der Ölheizkessel ein.

     

    Die gut 10 m² große Solaranlage liefert ausreichend Wärme für die Brauchwasserbereitung und die Heizungsunterstützung. Über den bivalenten Speicher wird bevorzugt die Sonnenwärme genutzt. Erst wenn die Sonne nicht genug Energie liefert, springt der Ölheizkessel ein.

     

  • Das Gebäude wird zusätzlich über zwei Kachelöfen, die nicht in das Heizsystem eingebunden sind, mit Wärme versorgt. Pro Jahr werden rund 3 rm Scheitholz verheizt.

     

    Das Gebäude wird zusätzlich über zwei Kachelöfen, die nicht in das Heizsystem eingebunden sind, mit Wärme versorgt. Pro Jahr werden rund 3 rm Scheitholz verheizt.

     

  • Um die Wärmeverteilung zu optimieren, wurden im Erdgeschoss neue Heizkörper und im Obergeschoss neue Thermostatventile installiert.

     

    Um die Wärmeverteilung zu optimieren, wurden im Erdgeschoss neue Heizkörper und im Obergeschoss neue Thermostatventile installiert.

     

  • Eine komplette Erneuerung der Fenster wollten die Bauherren vermeiden. Daher entschieden sie sich, die vorhandenen Fensterrahmen zu erhalten und nur das Fensterglas auszutauschen. Die Rahmenprofile ließen allerdings nur eine Zwei-Scheiben-Verglasung zu. Um dennoch einen besseren Wärmeschutz zu erreichen und um die Anforderungen der EnEV zu erfüllen, wählten die Bauherren Zweifachverglasung mit Kryptonfüllung, die den Wärmedurchlasswiderstand erhöht.

     

    Eine komplette Erneuerung der Fenster wollten die Bauherren vermeiden. Daher entschieden sie sich, die vorhandenen Fensterrahmen zu erhalten und nur das Fensterglas auszutauschen. Die Rahmenprofile ließen allerdings nur eine Zwei-Scheiben-Verglasung zu. Um dennoch einen besseren Wärmeschutz zu erreichen und um die Anforderungen der EnEV zu erfüllen, wählten die Bauherren Zweifachverglasung mit Kryptonfüllung, die den Wärmedurchlasswiderstand erhöht.

     

  • Um den Anforderungen der EnEV gerecht zu werden, wurden die Außenwände im Zuge der Sanierung mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm dicken EPS-Dämmplatten versehen. Die oberste Geschossdecke erhielt zusätzlich zur vorhandenen Dämmung eine 8 cm dicke Zelluloseschicht. Die ungenutzten Abseiten wurden größtenteils komplett mit Zellulose ausgeblasen. Das Dach war mit einer 14 cm dicken Dämmschicht bereits gut ausgestattet. Auch die Kellerdecken waren ausreichend gedämmt.

     

    Um den Anforderungen der EnEV gerecht zu werden, wurden die Außenwände im Zuge der Sanierung mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm dicken EPS-Dämmplatten versehen. Die oberste Geschossdecke erhielt zusätzlich zur vorhandenen Dämmung eine 8 cm dicke Zelluloseschicht. Die ungenutzten Abseiten wurden größtenteils komplett mit Zellulose ausgeblasen. Das Dach war mit einer 14 cm dicken Dämmschicht bereits gut ausgestattet. Auch die Kellerdecken waren ausreichend gedämmt.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 151 kWh/(m²a) 71 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 53 %
Investition: 70.109 Euro
KfW-Effizienzhaus 70
Objektdaten
Nutzfläche 306 m²
Baujahr Gebäude 1974
Anzahl der Bewohner 4–5 Personen
Heizsystem Niedertemperaturkessel mit nachgeschaltetem Brennwertmodul, Solarthermie, Kaminofen
Solarkollektor 10,3 m², 35°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 660 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietank
Volumen Tank 8.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 4,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.842 Liter (vorher 4.089 Liter)