20. Juli 2015

Investition lohnt sich: Neue Heizung statt Sparbuch

Bei niedrigen Zinsen: Sparen mit neuer Heizung

Die Zeiten, in denen Sparbuchbesitzer 4 Prozent Zinsen für kurzfristig angelegtes Geld von ihrer Bank erhalten haben, sind längst vorbei. Hausbesitzer sollten daher alternative Anlagestrategien ins Auge fassen – etwa in Sachwerte investieren, wie eine neue Heizung. Diese steigert den Wert der Immobilie und wirft dank Brennstoffeinsparung eine attraktive „Rendite“ ab.

 Ein Renditeversprechen in Höhe von 7,2 Prozent und mehr klingt zunächst unseriös, ist aber für rund 2,7 Mio. Besitzer einer über 20 Jahre alten Ölheizung realistisch. Die Rendite ergibt sich aus der jährlichen Heizölersparnis durch den Einbau einer neuen Öl-Brennwertheizung.

Die Rechnung ist einfach: Verbraucht der Besitzer eines alten Standardheizkessels rund 3.500 Liter Heizöl pro Jahr, spart er mit einer neuen Öl-Brennwertheizung jährlich ca. 1.000 Liter bzw. ca. 655 Euro¹. Bei einer Investition von etwa 9.000 Euro für eine neue Öl-Brennwertanlage und der Annahme von gleichbleibenden Energiepreisen liegt die jährliche Rendite quasi bei 7,2 Prozent. 

Investitionskosten senken und Rendite weiter erhöhen? Auch das funktioniert. Denn für den Einbau einer neuen Öl-Brennwertheizung erhalten Modernisierer derzeit Fördergelder im Rahmen der Aktion Deutschland macht Plus! sowie staatliche Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Ca. 1.200 Euro Zuschuss sind für eine neue Öl-Brennwertheizung drin. Das senkt die durchschnittlichen Investitionskosten auf rund 7.800 Euro und erhöht die Rendite auf 8,4 Prozent.

 

¹Die Angaben beruhen auf IWO Berechnungen und einem Heizölpreis von 65,53 € /100 Liter Heizöl schwefelarm in Standardqualität bei Online-Bestellung und einer Abnahmemenge von 3.000 Litern, frei Haus, inkl. MwSt., Stand 01.07.2015.