09. Januar 2018

2018: Neues Jahr - neue Vorschriften

Wie immer bringt das neue Jahr zahlreiche Änderungen bei Gesetzen, Vorschriften und Regelungen mit sich. Die wichtigsten Neuerungen rund um die Themen Energie und Ölheizung haben wir hier für Sie zusammengefasst.

MAP-Anträge vor Beginn der Maßnahme stellen

Wer seine Ölheizung mit einer neuen Solaranlage kombinieren und dafür die Fördermittel aus dem Marktanreizprogramm (MAP) in Anspruch nehmen möchte, muss den Antrag jetzt vor Beginn der Maßnahme stellen. Das bedeutet, der Antrag muss beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vorliegen, bevor der Handwerker beauftragt wurde. Die Planung der Solaranlage kann aber weiterhin erfolgen, bevor der Förderantrag gestellt wurde. 

Für alle, die ihre Solarthermieanlage bis zum 31. Dezember 2017 in Betrieb genommen haben, gilt eine Übergangsfrist: Der Antrag muss spätestens neun Monate nach Inbetriebnahme beim BAFA vorliegen.  

Gratis-Fördermittel-Service mit der Aktion "Besser flüssig bleiben"

Wer seine Heizung mit Öl-Brennwerttechnik modernisieren möchte, kann sich auch 2018 Fördermittel vom Staat sichern - die sich allerdings in 2.000 Förderprogrammen verbergen. Der Gratis-FördermittelService der Aktion „Besser flüssig bleiben" verspricht Hilfe: Die Experten übernehmen kostenlos die Suche nach den passenden Fördertöpfen von Bund, Ländern und Kommunen und übernehmen die komplette Antragstellung.

Neuer Jahrgang für Altanlagen-Label

In Deutschland werden Heizgeräte, die älter sind als 15 Jahre, mit einem sogenannten Effizienzlabel für Altanlagen versehen. Ab sofort betrifft das also alle Heizkessel mit Baujahr 2003 oder früher. Im Zuge der Feuerstättenschau vergibt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger das Altanlagenlabel, das dem Besitzer Aufschluss über die Effizienzklasse seiner alten Heizung geben und ihn motivieren soll, in moderne Heiztechnik zu investieren. Das Label ist für den Hausbesitzer kostenlos und mit keinerlei Verpflichtungen verbunden.

Hochwasserschutz für Heizöltanks

Das Hochwasserschutzgesetz II ist am 5. Januar 2018 in Kraft getreten. Es schreibt unter anderem vor, dass Heizöltanks, die in ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten installiert sind, innerhalb von fünf Jahren hochwassersicher nachgerüstet werden müssen (Stichtag: 5. Januar 2023). Steht der Heizöltank in einem sogenannten Risikogebiet, gilt eine Nachrüst-Frist von 15 Jahren. Wer seinen Heizöltank in einem Überschwemmungs- oder Risikogebiet erneuert, muss die Hochwassersicherung dabei sofort umsetzen. Darüber, ob ein Standort in einem Überschwemmungs- oder Risikogebiert liegt, gibt die zuständige Behörde Auskunft.