Preisvorteil liegt bei Ölheizern

Wer auf Heizöl setzt, heizt im Langzeitvergleich immer noch günstig. Foto: IWO

Energiekosten im Langzeitvergleich betrachten

Steigende Energiekosten – gerade im Wärmebereich nehmen die Meldungen zu dem Thema zu: Hausbesitzer und Mieter können meist nur wenig dagegen unternehmen. Effiziente Technik und geschicktes Heizen sparen zumindest einen Teil wieder ein. Dennoch sollten immer auch die Langzeitwerte betrachtet und verglichen werden – besonders, bevor über einen Wechsel des Energieträgers für die Heizung nachgedacht wird.

So ist zum Beispiel Heizöl im Langzeitvergleich günstiger als Erdgas, auch, wenn der Ölpreis in den vergangenen drei Jahren leicht angestiegen ist. Besitzer von Ölheizungen haben in den vergangenen zehn Jahren unterm Strich weniger für ihren Brennstoff bezahlt als Gaskunden. Das zeigt eine Berechnung des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO), bei der die Summe der Brennstoffkosten verschiedener Heizenergien jeweils für den Zeitraum 2009 bis 2018 zusammengerechnet und miteinander verglichen wurde. Bei einem jährlichen Verbrauch von 3.000 Litern Heizöl bzw. der entsprechenden Energiemenge anderer Energieträger sparten Hausbesitzer mit einer Ölheizung gegenüber Gaskunden etwa vier Prozent, gegenüber Fernwärmenutzern und Flüssiggasabnehmern sogar rund 16 Prozent Brennstoffkosten.

Die durchschnittlichen Energiekosten pro Jahr von 2016 bis 2018: 1.766 Euro kostete Ölheizer ein warmes Haus, am teuersten war in diesem Vergleich die Fernwärme mit 2.355 Euro. Grafik: IWO

Langfristig zahlt sich eine Modernisierung aus

Und auch im Drei-Jahres-Vergleich schneiden ölbeheizte Haushalte gut ab: Im Schnitt haben sie pro Jahr für einen Verbrauch von 3.000 Litern 1.766 Euro bezahlt, Gaskunden lagen schon bei 2.037 Euro, Flüssiggas bei 1.961 Euro und Fernwärmekunden waren sogar erst mit 2.355 Euro dabei. Langfristig sparen jedoch vor allem hocheffiziente Heizungsanlagen Kosten ein: Für Ölheizer steht mit Öl-Brennwertgeräten eine moderne Technik zur Verfügung. Bei der Modernisierung werden im Vergleich zu älteren Ölheizungen bis zu 30 Prozent weniger Heizöl verbraucht. Für die Zukunft sind die Anlagen dann ebenfalls gerüstet: Sowohl die Kombination mit erneuerbaren Energien wie Solaranlagen als auch der Einsatz treibhausgasreduzierter Energieträger ist mit den Öl-Brennwertheizungen einfach möglich.

Weitere Informationen zum Thema Heizölpreis und Öl-Brennwerttechnik gibt es auf www.zukunftsheizen.de.