IWO unterstützt Global Alliance Powerfuels

IWO-Geschäftsführer Adrian Willig

Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) beteiligt sich an der von der Deutschen Energie-Agentur (dena) initiierten Global Alliance Powerfuels. Mit der Initiative soll der künftige Einsatz synthetischer, mittels erneuerbarem Strom erzeugter Kraft- und Brennstoffe (E-Fuels) auf internationaler Ebene vorangetrieben werden. Am 8. April wurde dazu in Berlin das Green paper „Powerfuels in the Global Energy Transition“ vorgestellt.

Das IWO begleitet seit Jahren die Entwicklung neuer klimaschonender flüssiger Energieträger, zu denen neben E-Fuels auch fortschrittliche Biobrennstoffe gehören, deren Rohstoffquellen eine Nutzungskonkurrenz zu Agrarflächen oder Nahrungsmitteln bewusst vermeiden. Die Vorteile erneuerbarer Brennstoffe wurden dabei bereits in verschiedenen Studien untersucht und in Modellvorhaben im Gebäudebereich erprobt. Zudem ist das IWO über seine Tochterunternehmen Tec4Fuels und dem Oel-Waerme-Institut OWI in der Kraft- und Brennstoffforschung aktiv.

„Bereits heute sind biomassebasierte Produkte auf dem Markt erhältlich, die Treibhausgasminderungen aufweisen. Künftig wird es um die Herstellung erneuerbarer flüssiger Kohlenwasserstoffe auf Basis unterschiedlicher Rohstoffquellen in einem größeren Maßstab gehen“, so IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. Einen Überblick über entsprechende Forschungsprojekte in Deutschland hat das IWO unter www.zukunftsheizen.de/forschungsradar zusammengestellt.