Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende

Flüssige erneuerbare Kraft- und Brennstoffe sind für eine weitgehend treibhausgasneutrale Energieversorgung unverzichtbar. Perspektivisch könnten sie zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten und so zu einer zusätzlichen Option für mehr Klimaschutz werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Prognos-Studie, die am 7. Juni in Berlin vorgestellt wurde

Die zentralen Ergebnisse der Studie:

  • Power-to-Liquids (PtL) sind für eine weitgehend treibhausgasneutrale Energieversorgung nach heutigem Wissen unverzichtbar.
  • Flüssige Energieträger mit PtL können aus Sicht der Verbraucher gegenüber strombasierten Treibhausgas-Minderungsoptionen preislich wettbewerbsfähig sein.
  • PtL bietet Verbrauchern eine zusätzliche Option, um eine für sie optimale treibhausgasarme Lösung zu finden. Dabei sind PtL anschlussfähig an die heute vorhandene Infrastruktur.
  • Um diese Option zu entwickeln und rechtzeitig ausreichende Mengen verfügbar zu haben, ist ein allmählicher aber stetiger Markthochlauf anzustreben.
  • Die zukünftige Erzeugung von PtL in sonnen- und windreichen Ländern kann diesen eine vielversprechende Wachstumsperspektive bieten.

Gesamte Studie herunterladen (1,2 MB)

Die Auftraggeber der Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ sind: Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), MEW Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland, Mineralölwirtschaftsverband (MWV) sowie UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen.

Am 7. Juni 2018 wurde die Studie in Berlin präsentiert

  • Rund 120 Gäste kamen am 7. Juni 2018 in das Berliner F.A.Z. Atrium, um dort die Präsentation der Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ zu verfolgen.

     

    Rund 120 Gäste kamen am 7. Juni 2018 in das Berliner F.A.Z. Atrium, um dort die Präsentation der Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ zu verfolgen.

     

  • IWO-Geschäftsführer Adrian Willig eröffnete die Veranstaltung. In seiner Rede stellte er einen Zusammenhang zwischen der neuen Studie und der kurz zuvor veröffentlichten Untersuchung der Deutschen Energie-Agentur (dena) her. Auch zukünftig sei bei der Energieversorgung hierzulande ein breiter Technologiemix richtig und sinnvoll. Treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger würden dabei eine wichtige Rolle spielen.

     

    IWO-Geschäftsführer Adrian Willig eröffnete die Veranstaltung. In seiner Rede stellte er einen Zusammenhang zwischen der neuen Studie und der kurz zuvor veröffentlichten Untersuchung der Deutschen Energie-Agentur (dena) her. Auch zukünftig sei bei der Energieversorgung hierzulande ein breiter Technologiemix richtig und sinnvoll. Treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger würden dabei eine wichtige Rolle spielen.

     

  • Die wichtigsten Erkenntnisse aus der neuen Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ erläuterte Jens Hobohm, Partner und Leiter Energiewirtschaft Prognos AG.

     

    Die wichtigsten Erkenntnisse aus der neuen Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ erläuterte Jens Hobohm, Partner und Leiter Energiewirtschaft Prognos AG.

     

  • Prof. Dr. Andreas Löschel ist Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ der Bundesregierung und Inhaber des Lehrstuhls für Mikroökonomik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Er nahm eine Einordnung der Studie vor.

     

    Prof. Dr. Andreas Löschel ist Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ der Bundesregierung und Inhaber des Lehrstuhls für Mikroökonomik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Er nahm eine Einordnung der Studie vor.

     

  • Welche Rolle treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger künftig spielen werden diskutierten (v. l.) Nils Aldag, Chief Commercial Officer sunfire GmbH, Dr. Patrick Graichen, Direktor Agora Energiewende, Dr. Thomas Schwarz, Leiter Politik Berlin Audi AG, Stijn van Els, Vorstand MWV und Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Shell Holding und Shell Deutschland Oil GmbH sowie Werner Voß, IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie.

     

    Welche Rolle treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger künftig spielen werden diskutierten (v. l.) Nils Aldag, Chief Commercial Officer sunfire GmbH, Dr. Patrick Graichen, Direktor Agora Energiewende, Dr. Thomas Schwarz, Leiter Politik Berlin Audi AG, Stijn van Els, Vorstand MWV und Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Shell Holding und Shell Deutschland Oil GmbH sowie Werner Voß, IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie.

     

  • Stijn van Els sprach sich für Technologieoffenheit aus: „Lassen wir doch einen Wettbewerb der Systeme zur besten CO2-Vermeidung zu.“

     

    Stijn van Els sprach sich für Technologieoffenheit aus: „Lassen wir doch einen Wettbewerb der Systeme zur besten CO2-Vermeidung zu.“

     

  • Wie geht es weiter mit der Energiewende? Moderatorin Inka Schneider im Gespräch mit Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein.

     

    Wie geht es weiter mit der Energiewende? Moderatorin Inka Schneider im Gespräch mit Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein.

     

  • Bezüglich der politischen Handlungsempfehlungen der Studie diskutierte von Knobelsdorff mit Prof. Dr. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des MWV sowie Udo Weber, Vorstandsvorsitzender von UNITI (v. l.).

     

    Bezüglich der politischen Handlungsempfehlungen der Studie diskutierte von Knobelsdorff mit Prof. Dr. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des MWV sowie Udo Weber, Vorstandsvorsitzender von UNITI (v. l.).

     

  • Der MEW-Vorstandsvorsitzende Duraid El Obeid sprach die Schlussworte und machte klar: Die neue Studie soll der Auftakt zu einem Dialog sein.

     

    Der MEW-Vorstandsvorsitzende Duraid El Obeid sprach die Schlussworte und machte klar: Die neue Studie soll der Auftakt zu einem Dialog sein.