Troisdorf: Gezielte Maßnahmen für ein vortreffliches Ergebnis

Dass auch einzelne energetische Sanierungsmaßnahmen einen sehr guten Effekt haben können, zeigt sich am Beispiel eines Reihenendhauses im nordrhein-westfälischen Troisdorf. Die vorhandene Ölheizung wurde durch eine dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ergänzt. Die Außenwände und das Dach erhielten eine zusätzliche Dämmschicht. So konnte der Primärenergiebedarf um fast die Hälfte reduziert werden. Der jährliche Heizölbedarf sank sogar um satte 62 Prozent.

Gebäude

„Mit gezielten energetischen Sanierungsmaßnahmen und relativ geringem Aufwand haben wir ein optimales Ergebnis erreicht. Die Mieter freuen sich über den gestiegenen Wohnkomfort und ein angenehmeres Raumklima. Wir haben den Wert unserer Immobilie gesteigert und von den gesunkenen Energiekosten profitieren wir alle“, so das Ehepaar Wiedemann aus Troisdorf.

Heizungsanlage

Ein zehn Jahre alter Öl-Niedertemperaturkessel versorgt die drei Wohneinheiten mit Wärme. Nach gründlicher Abwägung der Kosten entschieden sich die Eigentümer dagegen, den relativ jungen Kessel jetzt schon gegen ein noch effizienteres Öl-Brennwertgerät auszutauschen.

Weitere energetische Maßnahmen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wärmeverluste durch das Dach zu minimieren. Der geringste Aufwand entsteht, wenn von innen eine Dämmschicht eingebaut werden kann. Wenn die Dachdeckung noch intakt ist, kann so eine kostenintensive Neueindeckung vermieden werden. In diesem Fall wurde das Steildach des Hauses jedoch neu gedeckt. Im Zuge dessen wurde eine 18 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle eingebracht.

Die Außenwände waren als einschaliges Mauerwerk aus Innenputz, Hohlblockleichtbetonziegeln und Außenputz errichtet. Damit war natürlich kein ausreichender Wärmeschutz gegeben. Deshalb wurde die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus 14 cm dickem Styropor plus 3 mm dickem Scheibenputz versehen.

Seit vor einigen Jahren neue Fenster eingebaut wordenwaren, kam es vereinzelt zur Schimmelbildung an den Wänden. Da sich die Eigentümer nicht mehr ausschließlich auf das korrekte Lüftungsverhalten der Bewohner verlassen wollten, entschieden sie sich für den Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Wahl fiel auf eine dezentrale Anlage, weil in diesem Fall keine Lüftungskanäle zwischen den einzelnen Wohnräumen und dem zentralen Gerät installiert werden mussten. Die Einzellüfter wurden in der jeweiligen Außenwand der bewohnten Räume montiert.

Sie führen die überschüssige Feuchtigkeit im 50-Sekunden-Takt ab. Gleichzeitig speichert ein integrierter Speicher die Wärme der abgeführten Raumluft. Nach dem vollautomatischen Umschalten des Luftstroms auf Zuluft wird die zugeführte Frischluft erwärmt. Die Einzellüfter werden zentral über einen elektronischen Lüftungsassistenten gesteuert.

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  • „Mit gezielten energetischen Sanierungsmaßnahmen und relativ geringem Aufwand haben wir ein optimales Ergebnis erreicht. Die Mieter freuen sich über den gestiegenen Wohnkomfort und ein angenehmeres Raumklima. Wir haben den Wert unserer Immobilie gesteigert und von den gesunkenen Energiekosten profitieren wir alle“, so das Ehepaar Wiedemann aus Troisdorf.

     

    „Mit gezielten energetischen Sanierungsmaßnahmen und relativ geringem Aufwand haben wir ein optimales Ergebnis erreicht. Die Mieter freuen sich über den gestiegenen Wohnkomfort und ein angenehmeres Raumklima. Wir haben den Wert unserer Immobilie gesteigert und von den gesunkenen Energiekosten profitieren wir alle“, so das Ehepaar Wiedemann aus Troisdorf.

     

  • Ein zehn Jahre alter Öl-Niedertemperaturkessel versorgt die drei Wohneinheiten mit Wärme. Nach gründlicher Abwägung der Kosten entschieden sich die Eigentümer dagegen, den relativ jungen Kessel jetzt schon gegen ein noch effizienteres Öl-Brennwertgerät auszutauschen.

     

    Ein zehn Jahre alter Öl-Niedertemperaturkessel versorgt die drei Wohneinheiten mit Wärme. Nach gründlicher Abwägung der Kosten entschieden sich die Eigentümer dagegen, den relativ jungen Kessel jetzt schon gegen ein noch effizienteres Öl-Brennwertgerät auszutauschen.

     

  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wärmeverluste durch das Dach zu minimieren. Der geringste Aufwand entsteht, wenn von innen eine Dämmschicht eingebaut werden kann. Wenn die Dachdeckung noch intakt ist, kann so eine kostenintensive Neueindeckung vermieden werden. In diesem Fall wurde das Steildach des Hauses jedoch neu gedeckt. Im Zuge dessen wurde eine 18 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle eingebracht.

     

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wärmeverluste durch das Dach zu minimieren. Der geringste Aufwand entsteht, wenn von innen eine Dämmschicht eingebaut werden kann. Wenn die Dachdeckung noch intakt ist, kann so eine kostenintensive Neueindeckung vermieden werden. In diesem Fall wurde das Steildach des Hauses jedoch neu gedeckt. Im Zuge dessen wurde eine 18 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle eingebracht.

     

  • Die Außenwände waren als einschaliges Mauerwerk aus Innenputz, Hohlblockleichtbetonziegeln und Außenputz errichtet. Damit war natürlich kein ausreichender Wärmeschutz gegeben. Deshalb wurde die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus 14 cm dickem Styropor plus 3 mm dickem Scheibenputz versehen.

     

    Die Außenwände waren als einschaliges Mauerwerk aus Innenputz, Hohlblockleichtbetonziegeln und Außenputz errichtet. Damit war natürlich kein ausreichender Wärmeschutz gegeben. Deshalb wurde die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus 14 cm dickem Styropor plus 3 mm dickem Scheibenputz versehen.

     

  • Seit vor einigen Jahren neue Fenster eingebaut wordenwaren, kam es vereinzelt zur Schimmelbildung an den Wänden. Da sich die Eigentümer nicht mehr ausschließlich auf das korrekte Lüftungsverhalten der Bewohner verlassen wollten, entschieden sie sich für den Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Wahl fiel auf eine dezentrale Anlage, weil in diesem Fall keine Lüftungskanäle zwischen den einzelnen Wohnräumen und dem zentralen Gerät installiert werden mussten. Die Einzellüfter wurden in der jeweiligen Außenwand der bewohnten Räume montiert.

     

    Seit vor einigen Jahren neue Fenster eingebaut wordenwaren, kam es vereinzelt zur Schimmelbildung an den Wänden. Da sich die Eigentümer nicht mehr ausschließlich auf das korrekte Lüftungsverhalten der Bewohner verlassen wollten, entschieden sie sich für den Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Wahl fiel auf eine dezentrale Anlage, weil in diesem Fall keine Lüftungskanäle zwischen den einzelnen Wohnräumen und dem zentralen Gerät installiert werden mussten. Die Einzellüfter wurden in der jeweiligen Außenwand der bewohnten Räume montiert.

     

  • Sie führen die überschüssige Feuchtigkeit im 50-Sekunden-Takt ab. Gleichzeitig speichert ein integrierter Speicher die Wärme der abgeführten Raumluft. Nach dem vollautomatischen Umschalten des Luftstroms auf Zuluft wird die zugeführte Frischluft erwärmt. Die Einzellüfter werden zentral über einen elektronischen Lüftungsassistenten gesteuert.

     

    Sie führen die überschüssige Feuchtigkeit im 50-Sekunden-Takt ab. Gleichzeitig speichert ein integrierter Speicher die Wärme der abgeführten Raumluft. Nach dem vollautomatischen Umschalten des Luftstroms auf Zuluft wird die zugeführte Frischluft erwärmt. Die Einzellüfter werden zentral über einen elektronischen Lüftungsassistenten gesteuert.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 227 kWh/(m²a) 118 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 48 %
Investition: 51.325 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 247 m²
Baujahr Gebäude 1972
Anzahl der Bewohner 5 Personen
Heizsystem Öl-Niedertemperaturkessel
Tanktyp Kellergeschweißter Stahltank
Volumen Tank 5.900 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 4 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.561 Liter (vorher 4.083 Liter)
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