Trier: Energetische Sanierung plus moderne Architektur

Schon beim Kauf des Hauses war dem Architektenehepaar klar, dass es das Gebäude erweitern und energetisch sanieren würde. 2007 wurde an Stelle der alten Garage ein moderner Anbau nach Passivhausstandard errichtet. 2010 folgte dann die Generalüberholung des angrenzenden Zweifamilienhauses. Es wurde energetisch und optisch an den Neubau angeglichen. Das Ergebnis überzeugte auch das rheinland-pfälzische Umweltministerium: Das modernisierte Haus erreichte den ersten Platz im Rahmen der Energiesparinitiative „Unser Ener“.

Gebäude

„Zum einen wollten wir den introvertierten Baustil der 1960er Jahre in eine zeitgenössische, offene Architektur überführen. Zum anderen war es dringend nötig, das Haus energetisch auf Vordermann zu bringen. Mit beiden Ergebnissen sind wir mehr als zufrieden“, so das Ehepaar Axt aus Trier.

Heizungsanlage

Zentrales Element der Wärmeerzeugung ist der Schichtenspeicher, in den ein Öl-Brennwerteinsatz integriert wurde. Der Speicher bevorratet die Wärme, die über die Solaranlage, den ins System eingebundenen Pelletofen und den Öl-Brennwertkessel erzeugt wird. Über eine neu verlegte Fußbodenheizung in den großzügigen Räumen ist eine optimale Wärmeverteilung gewährleistet.

Mit einer Gesamtgröße von 14,8 m² ist die Solaranlage so ausgelegt, dass sie die Warmwasserbereitung sicherstellt und zusätzlich die Heizung unterstützen kann. Die Solarkollektoren sind mit einem Neigungswinkel von 44° nach Süden ausgerichtet. Sie sind ins Dach integriert und mit den großzügigen Dachflächenfenstern zu einem gestalterischen Element zusammengefasst.

Der alte kellergeschweißte Öltank mit einem Fassungsvermögen von 6.400 Litern nahm zuvor viel Platz weg.

Die zwei neuen blechummantelten Kunststoffbatterietanks mit einem Gesamtvolumen von 3.000 Litern beanspruchen nur etwa die halbe Fläche. Da der Energiebedarf des Gebäudes erheblich gesunken ist, reicht eine Tankfüllung für circa zweieinhalb Jahre.

Weitere energetische Maßnahmen

Die alten Holzfenster waren einfach verglast und boten dementsprechend wenig Schutz vor Wärmeverlusten. Sie wurden deshalb gegen neue Holzfenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Die bodentiefen Fensterelemente bieten jedoch nicht nur unter energetischen Gesichtspunkten Vorteile. Sie gewähren auch einen großzügigen Ausblick und schaffen damit den gewünschten Bezug zwischen Innen und Außen.

Das Dach des Gebäudes wurde im Zuge der energetischen Sanierungsmaßnahmen neu gedeckt. Die Dachflächen erhielten dabei eine zweischichtige Dämmung aus 16 cm dicker Mineralwolle und eine 8 cm dicke Aufdachdämmung aus Polyurethan. Die Außenwände des Gebäudes wurden mit einem 16 cm dicken Wärmedämmverbundsystem versehen. Der obere Abschluss der thermischen Hülle, die Decke im Dachgeschoss, wurde mit 22 cm dicker Mineralwolle gedämmt. Die Neuverlegung der Fußbodenheizung ermöglichte es, die Kellerdecke von oben, also über den Fußboden im Erdgeschoss, zu dämmen. Diese Dämmung wurde mehrschichtig aus einer Ausgleichsdämmung (2 cm), einer PUR-Dämmung (2 cm) und den für die Fußbodenheizung erforderlichen gedämmten Trägerplatten aufgebaut.

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  • „Zum einen wollten wir den introvertierten Baustil der 1960er Jahre in eine zeitgenössische, offene Architektur überführen. Zum anderen war es dringend nötig, das Haus energetisch auf Vordermann zu bringen. Mit beiden Ergebnissen sind wir mehr als zufrieden“, so das Ehepaar Axt aus Trier.

     

    „Zum einen wollten wir den introvertierten Baustil der 1960er Jahre in eine zeitgenössische, offene Architektur überführen. Zum anderen war es dringend nötig, das Haus energetisch auf Vordermann zu bringen. Mit beiden Ergebnissen sind wir mehr als zufrieden“, so das Ehepaar Axt aus Trier.

     

  • Zentrales Element der Wärmeerzeugung ist der Schichtenspeicher, in den ein Öl-Brennwerteinsatz integriert wurde. Der Speicher bevorratet die Wärme, die über die Solaranlage, den ins System eingebundenen Pelletofen und den Öl-Brennwertkessel erzeugt wird. Über eine neu verlegte Fußbodenheizung in den großzügigen Räumen ist eine optimale Wärmeverteilung gewährleistet.

     

    Zentrales Element der Wärmeerzeugung ist der Schichtenspeicher, in den ein Öl-Brennwerteinsatz integriert wurde. Der Speicher bevorratet die Wärme, die über die Solaranlage, den ins System eingebundenen Pelletofen und den Öl-Brennwertkessel erzeugt wird. Über eine neu verlegte Fußbodenheizung in den großzügigen Räumen ist eine optimale Wärmeverteilung gewährleistet.

     

  • Mit einer Gesamtgröße von 14,8 m² ist die Solaranlage so ausgelegt, dass sie die Warmwasserbereitung sicherstellt und zusätzlich die Heizung unterstützen kann. Die Solarkollektoren sind mit einem Neigungswinkel von 44° nach Süden ausgerichtet. Sie sind ins Dach integriert und mit den großzügigen Dachflächenfenstern zu einem gestalterischen Element zusammengefasst.

     

    Mit einer Gesamtgröße von 14,8 m² ist die Solaranlage so ausgelegt, dass sie die Warmwasserbereitung sicherstellt und zusätzlich die Heizung unterstützen kann. Die Solarkollektoren sind mit einem Neigungswinkel von 44° nach Süden ausgerichtet. Sie sind ins Dach integriert und mit den großzügigen Dachflächenfenstern zu einem gestalterischen Element zusammengefasst.

     

  • Der alte kellergeschweißte Öltank mit einem Fassungsvermögen von 6.400 Litern nahm zuvor viel Platz weg.

     

    Der alte kellergeschweißte Öltank mit einem Fassungsvermögen von 6.400 Litern nahm zuvor viel Platz weg.

     

  • Die zwei neuen blechummantelten Kunststoffbatterietanks mit einem Gesamtvolumen von 3.000 Litern beanspruchen nur etwa die halbe Fläche. Da der Energiebedarf des Gebäudes erheblich gesunken ist, reicht eine Tankfüllung für circa zweieinhalb Jahre.

     

    Die zwei neuen blechummantelten Kunststoffbatterietanks mit einem Gesamtvolumen von 3.000 Litern beanspruchen nur etwa die halbe Fläche. Da der Energiebedarf des Gebäudes erheblich gesunken ist, reicht eine Tankfüllung für circa zweieinhalb Jahre.

     

  • Die alten Holzfenster waren einfach verglast und boten dementsprechend wenig Schutz vor Wärmeverlusten. Sie wurden deshalb gegen neue Holzfenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Die bodentiefen Fensterelemente bieten jedoch nicht nur unter energetischen Gesichtspunkten Vorteile. Sie gewähren auch einen großzügigen Ausblick und schaffen damit den gewünschten Bezug zwischen Innen und Außen.

     

    Die alten Holzfenster waren einfach verglast und boten dementsprechend wenig Schutz vor Wärmeverlusten. Sie wurden deshalb gegen neue Holzfenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Die bodentiefen Fensterelemente bieten jedoch nicht nur unter energetischen Gesichtspunkten Vorteile. Sie gewähren auch einen großzügigen Ausblick und schaffen damit den gewünschten Bezug zwischen Innen und Außen.

     

  • Das Dach des Gebäudes wurde im Zuge der energetischen Sanierungsmaßnahmen neu gedeckt. Die Dachflächen erhielten dabei eine zweischichtige Dämmung aus 16 cm dicker Mineralwolle und eine 8 cm dicke Aufdachdämmung aus Polyurethan. Die Außenwände des Gebäudes wurden mit einem 16 cm dicken Wärmedämmverbundsystem versehen. Der obere Abschluss der thermischen Hülle, die Decke im Dachgeschoss, wurde mit 22 cm dicker Mineralwolle gedämmt. Die Neuverlegung der Fußbodenheizung ermöglichte es, die Kellerdecke von oben, also über den Fußboden im Erdgeschoss, zu dämmen. Diese Dämmung wurde mehrschichtig aus einer Ausgleichsdämmung (2 cm), einer PUR-Dämmung (2 cm) und den für die Fußbodenheizung erforderlichen gedämmten Trägerplatten aufgebaut.

     

    Das Dach des Gebäudes wurde im Zuge der energetischen Sanierungsmaßnahmen neu gedeckt. Die Dachflächen erhielten dabei eine zweischichtige Dämmung aus 16 cm dicker Mineralwolle und eine 8 cm dicke Aufdachdämmung aus Polyurethan. Die Außenwände des Gebäudes wurden mit einem 16 cm dicken Wärmedämmverbundsystem versehen. Der obere Abschluss der thermischen Hülle, die Decke im Dachgeschoss, wurde mit 22 cm dicker Mineralwolle gedämmt. Die Neuverlegung der Fußbodenheizung ermöglichte es, die Kellerdecke von oben, also über den Fußboden im Erdgeschoss, zu dämmen. Diese Dämmung wurde mehrschichtig aus einer Ausgleichsdämmung (2 cm), einer PUR-Dämmung (2 cm) und den für die Fußbodenheizung erforderlichen gedämmten Trägerplatten aufgebaut.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 343 kWh/(m²a) 59 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 83 %
Investition: 97.051 Euro
KfW-Effizienzhaus 85
Objektdaten
Nutzfläche 254 m²
Baujahr Gebäude 1969
Anzahl der Bewohner 2 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie, Kaminofen
Solarkollektor 14,8 m², 44°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 650 Liter
Tanktyp Doppelwandige Batterietanks
Volumen Tank 2 x 1.500 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.293 Liter (vorher 6.786 Liter)
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