Töging: Einsparpotenzial und Förderung

Bevor die Bauherren das Haus im oberbayerischen Töging am Inn kauften, war bereits eine neue Öl-Brennwertheizung mit Solar eingebaut worden. Die dadurch schon deutlich verbesserte Energieeffizienz wollten die neuen Besitzer noch weiter steigern. Ihr Ziel: ein KfW-Effizienzhaus 70 – der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zuliebe. Durch wirkungsvolle Dämmmaßnahmen, den Austausch der Fenster und Türen sowie die Installation einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung haben sie das geschafft. Und nicht nur energetisch, auch optisch kann das 85 Jahre alte Haus jetzt mit einem Neubau mithalten.

Gebäude

„Wir waren von Anfang an vom Charme dieses Hauses begeistert. Deshalb haben wir bei den Sanierungsarbeiten darauf geachtet, den speziellen Charakter zu erhalten. Dennoch ist es gelungen, ein energetisches Niveau zu erreichen, das mit dem eines Neubaus locker mithalten kann“, meinen Dr. Isabel Kühn und Sebastian Straßer aus Töging am Inn.

Heizungsanlage

Das mit rund 160 m² Wohnfläche großzügige Einfamilienhaus wurde bereits 2006 mit einem Öl-Brennwertkessel ausgestattet. Die bestehende Tankanlage blieb aufgrund des guten Zustands erhalten. Mit einer Kapazität von 3.000 Litern ist die Bevorratung von schwefelarmem Heizöl für rund vier Jahre möglich.

Die Solaranlage mit einer Gesamtfläche von 6,3 m² wurde ebenfalls vom Vorbesitzer installiert. Die Flachkollektoren sind mit einer Neigung von 45° optimal nach Süden ausgerichtet. Die Kollektoren geben die aufgenommene Energie über einen Wärmetauscher an die Heizungsanlage ab und unterstützen so die Warmwassererzeugung. Insbesondere in den sonnenreichen Sommermonaten reduziert sich der Heizölbedarf dadurch deutlich.

Der aus Stahl gefertigte Warmwasserspeicher bevorratet die Wärme, die vom Öl-Brennwertgerät und der Solaranlage bereitgestellt wird. Das Fassungsvermögen von 300 Litern ist ausreichend für einen Zwei- bis Vierpersonenhaushalt.

Weitere energetische Maßnahmen

Die aus Vollziegeln, Innen- und Außenputz errichteten Außenwände des rund 85 Jahre alten Gebäudes waren bisher ungedämmt. Sie wurden mit einem hochwärmedämmenden Fassadensystem aus 20 cm dicken EPS-Dämmplatten versehen. Den äußeren Abschluss bildet ein weißer Mineralleichtputz, der das Gebäude auch optisch aufwertet. Auch das Walmdach erhielt eine dicke Dämmschicht. Mithilfe einer innenseitigen Sparrenaufdoppelung wurde ausreichend Platz für die 30 cm dicke Mineralwolle-Zwischensparrendämmung geschaffen. Die Kellerdecken erhielten eine Bekleidung aus 12 cm dicken Polyurethan-Dämmplatten. Vorhandene und neu verlegte Leitungen konnten durch die Dämmplatten teilweise verdeckt werden.

Um die für ein KfW-Effizienzhaus 70 geforderten energetischen Werte für die gesamte Gebäudehülle zu erreichen, war auch der Austausch von Fenstern und Türen erforderlich. In allen Räumen ersetzen jetzt neue Holz-Aluminium-Fenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung die alten Kastenfenster. Um den Charakter der Fassade zu erhalten, entschieden sich die Hauseigentümer für die gleiche Fensterteilung wie vorher.

Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung optimiert die Energieeffizienz noch weiter. Von der Lüftungszentrale im Keller verlaufen die Lüftungskanäle für Zu- und Abluft über die Flure in die einzelnen Räume. Bevor die Abluft ins Freie gelangt, entzieht ein Wärmetauscher ihr etwa 90 % der enthaltenen Wärme und gibt diese an die frische Zuluft ab, die dann vorgewärmt in die Räume verteilt wird.

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  • „Wir waren von Anfang an vom Charme dieses Hauses begeistert. Deshalb haben wir bei den Sanierungsarbeiten darauf geachtet, den speziellen Charakter zu erhalten. Dennoch ist es gelungen, ein energetisches Niveau zu erreichen, das mit dem eines Neubaus locker mithalten kann“, meinen Dr. Isabel Kühn und Sebastian Straßer aus Töging am Inn.

     

    „Wir waren von Anfang an vom Charme dieses Hauses begeistert. Deshalb haben wir bei den Sanierungsarbeiten darauf geachtet, den speziellen Charakter zu erhalten. Dennoch ist es gelungen, ein energetisches Niveau zu erreichen, das mit dem eines Neubaus locker mithalten kann“, meinen Dr. Isabel Kühn und Sebastian Straßer aus Töging am Inn.

     

  • Das mit rund 160 m² Wohnfläche großzügige Einfamilienhaus wurde bereits 2006 mit einem Öl-Brennwertkessel ausgestattet. Die bestehende Tankanlage blieb aufgrund des guten Zustands erhalten. Mit einer Kapazität von 3.000 Litern ist die Bevorratung von schwefelarmem Heizöl für rund vier Jahre möglich.

     

    Das mit rund 160 m² Wohnfläche großzügige Einfamilienhaus wurde bereits 2006 mit einem Öl-Brennwertkessel ausgestattet. Die bestehende Tankanlage blieb aufgrund des guten Zustands erhalten. Mit einer Kapazität von 3.000 Litern ist die Bevorratung von schwefelarmem Heizöl für rund vier Jahre möglich.

     

  • Die Solaranlage mit einer Gesamtfläche von 6,3 m² wurde ebenfalls vom Vorbesitzer installiert. Die Flachkollektoren sind mit einer Neigung von 45° optimal nach Süden ausgerichtet. Die Kollektoren geben die aufgenommene Energie über einen Wärmetauscher an die Heizungsanlage ab und unterstützen so die Warmwassererzeugung. Insbesondere in den sonnenreichen Sommermonaten reduziert sich der Heizölbedarf dadurch deutlich.

     

    Die Solaranlage mit einer Gesamtfläche von 6,3 m² wurde ebenfalls vom Vorbesitzer installiert. Die Flachkollektoren sind mit einer Neigung von 45° optimal nach Süden ausgerichtet. Die Kollektoren geben die aufgenommene Energie über einen Wärmetauscher an die Heizungsanlage ab und unterstützen so die Warmwassererzeugung. Insbesondere in den sonnenreichen Sommermonaten reduziert sich der Heizölbedarf dadurch deutlich.

     

  • Der aus Stahl gefertigte Warmwasserspeicher bevorratet die Wärme, die vom Öl-Brennwertgerät und der Solaranlage bereitgestellt wird. Das Fassungsvermögen von 300 Litern ist ausreichend für einen Zwei- bis Vierpersonenhaushalt.

     

    Der aus Stahl gefertigte Warmwasserspeicher bevorratet die Wärme, die vom Öl-Brennwertgerät und der Solaranlage bereitgestellt wird. Das Fassungsvermögen von 300 Litern ist ausreichend für einen Zwei- bis Vierpersonenhaushalt.

     

  • Die aus Vollziegeln, Innen- und Außenputz errichteten Außenwände des rund 85 Jahre alten Gebäudes waren bisher ungedämmt. Sie wurden mit einem hochwärmedämmenden Fassadensystem aus 20 cm dicken EPS-Dämmplatten versehen. Den äußeren Abschluss bildet ein weißer Mineralleichtputz, der das Gebäude auch optisch aufwertet. Auch das Walmdach erhielt eine dicke Dämmschicht. Mithilfe einer innenseitigen Sparrenaufdoppelung wurde ausreichend Platz für die 30 cm dicke Mineralwolle-Zwischensparrendämmung geschaffen. Die Kellerdecken erhielten eine Bekleidung aus 12 cm dicken Polyurethan-Dämmplatten. Vorhandene und neu verlegte Leitungen konnten durch die Dämmplatten teilweise verdeckt werden.

     

    Die aus Vollziegeln, Innen- und Außenputz errichteten Außenwände des rund 85 Jahre alten Gebäudes waren bisher ungedämmt. Sie wurden mit einem hochwärmedämmenden Fassadensystem aus 20 cm dicken EPS-Dämmplatten versehen. Den äußeren Abschluss bildet ein weißer Mineralleichtputz, der das Gebäude auch optisch aufwertet. Auch das Walmdach erhielt eine dicke Dämmschicht. Mithilfe einer innenseitigen Sparrenaufdoppelung wurde ausreichend Platz für die 30 cm dicke Mineralwolle-Zwischensparrendämmung geschaffen. Die Kellerdecken erhielten eine Bekleidung aus 12 cm dicken Polyurethan-Dämmplatten. Vorhandene und neu verlegte Leitungen konnten durch die Dämmplatten teilweise verdeckt werden.

     

  • Um die für ein KfW-Effizienzhaus 70 geforderten energetischen Werte für die gesamte Gebäudehülle zu erreichen, war auch der Austausch von Fenstern und Türen erforderlich. In allen Räumen ersetzen jetzt neue Holz-Aluminium-Fenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung die alten Kastenfenster. Um den Charakter der Fassade zu erhalten, entschieden sich die Hauseigentümer für die gleiche Fensterteilung wie vorher.

     

    Um die für ein KfW-Effizienzhaus 70 geforderten energetischen Werte für die gesamte Gebäudehülle zu erreichen, war auch der Austausch von Fenstern und Türen erforderlich. In allen Räumen ersetzen jetzt neue Holz-Aluminium-Fenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung die alten Kastenfenster. Um den Charakter der Fassade zu erhalten, entschieden sich die Hauseigentümer für die gleiche Fensterteilung wie vorher.

     

  • Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung optimiert die Energieeffizienz noch weiter. Von der Lüftungszentrale im Keller verlaufen die Lüftungskanäle für Zu- und Abluft über die Flure in die einzelnen Räume. Bevor die Abluft ins Freie gelangt, entzieht ein Wärmetauscher ihr etwa 90 % der enthaltenen Wärme und gibt diese an die frische Zuluft ab, die dann vorgewärmt in die Räume verteilt wird.

     

    Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung optimiert die Energieeffizienz noch weiter. Von der Lüftungszentrale im Keller verlaufen die Lüftungskanäle für Zu- und Abluft über die Flure in die einzelnen Räume. Bevor die Abluft ins Freie gelangt, entzieht ein Wärmetauscher ihr etwa 90 % der enthaltenen Wärme und gibt diese an die frische Zuluft ab, die dann vorgewärmt in die Räume verteilt wird.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 338 kWh/(m²a) 51 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 85 %
Investition: 66.087 Euro
KfW-Effizienzhaus 70
Objektdaten
Nutzfläche 220 m²
Baujahr Gebäude 1928
Anzahl der Bewohner 2 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 6,3 m², 45°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 300 Liter
Tanktyp Stahlblechbatterietank
Volumen Tank 3.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 4 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 779 Liter (vorher 6.462 Liter)
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