Taunusstein: Mit viel Eigenleistung zum effizienten Heim

Die junge Familie aus dem hessischen Taunusstein entschied sich schon beim Einzug im Jahr 2007 für erste Sanierungsmaßnahmen. In dem Reihenendhaus wurden Heizkörper versetzt oder ausgetauscht sowie die Elektro- und Wasserinstallationen erneuert. Wo es möglich war, legte der Hausbesitzer und Maschinenbauingenieur selbst Hand an. Anschließend nahm er die Verbesserung der Energieeffizienz in Angriff. Mit dem Einbau einer Öl-Brennwertheizung plus Solaranlage sowie einer Lüftungsanlage, dem Austausch der Fenster und umfangreichen Dämmarbeiten konnten der Energiebedarf und somit auch die laufenden Kosten spürbar gesenkt werden.

Gebäude

„Mit der Sanierung unseres Hauses wollten wir einerseits unseren Energieverbrauch und damit die Kosten senken. Andererseits wollten wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Aus meiner Sicht ist uns beides gut gelungen. Und die Steigerung des Wohnkomforts ist ein angenehmer Nebeneffekt“, betont Eigentümer Christian Kölbel aus Taunusstein.

Heizungsanlage

Die vorhandene Öltankanlage hatte ein Gesamtvolumen von 8.000 Litern. Da das neue Heizsystem deutlich weniger verbraucht, wurde das Volumen der Batterietanks auf 4.000 Liter zurückgebaut. Trotzdem reicht der Heizölvorrat für rund fünf Jahre.

Um das Haus möglichst effizient zu beheizen, entschied sich die Familie für den Austausch des alten Öl-Niedertemperaturkessels gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät. Besondere Merkmale des neuen Heizgeräts sind der in den Wärmespeicher integrierte Ölbrenner und die Warmwasserbereitung über ein Frischwassermodul.

Ergänzend zur Ölheizung wurde eine solarthermische Anlage installiert, die einen großen Teil der Warmwasserbereitung übernimmt und zusätzlich die Raumheizung unterstützt.

Weitere energetische Maßnahmen

Die Komfortlüftungsanlage erfüllt im Wesentlichen zwei Funktionen: Zum einen trägt sie zur Energieeinsparung bei, da sie mit Wärmerückgewinnung arbeitet. Zum anderen stellt sie den hygienisch und bauphysikalisch notwendigen Mindestluftwechsel sicher. Die Lüftungskanäle wurden teilweise auf der Außenwand unter dem Wärmedämmverbundsystem installiert.

Die alten Kunststofffenster des Reihenendhauses wurden 1994 eingebaut und entsprachen nicht mehr den heutigen Wärmeschutzstandards. Sie wurden gegen neue, dreifach verglaste Fenster ausgetauscht.

Die Außenwände wurden, wie 1977 üblich, als einschaliges Mauerwerk aus 24 cm starken Hochlochziegeln mit Innen- und Außenputz errichtet. Um einen möglichst hohen Wärmedämmstandard zu erreichen, wurden die Außenwände jetzt mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus 18 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten und einem Faserleichtputz versehen.

Die bisher unzureichend gedämmten Dachflächen erhielten eine 16 cm dicke Zwischensparrendämmung sowie eine einlagige Aufsparrendämmung aus 18 cm starken Polyurethan-Hartschaumplatten. Die Dämmung wurde im Zuge der Neueindeckung des Daches von oben angebracht. Der Vorteil: Zusätzliche Renovierungsmaßnahmen im Innenbereich des Hauses konnten vermieden werden.

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  • „Mit der Sanierung unseres Hauses wollten wir einerseits unseren Energieverbrauch und damit die Kosten senken. Andererseits wollten wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Aus meiner Sicht ist uns beides gut gelungen. Und die Steigerung des Wohnkomforts ist ein angenehmer Nebeneffekt“, betont Eigentümer Christian Kölbel aus Taunusstein.

     

    „Mit der Sanierung unseres Hauses wollten wir einerseits unseren Energieverbrauch und damit die Kosten senken. Andererseits wollten wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Aus meiner Sicht ist uns beides gut gelungen. Und die Steigerung des Wohnkomforts ist ein angenehmer Nebeneffekt“, betont Eigentümer Christian Kölbel aus Taunusstein.

     

  • Die vorhandene Öltankanlage hatte ein Gesamtvolumen von 8.000 Litern. Da das neue Heizsystem deutlich weniger verbraucht, wurde das Volumen der Batterietanks auf 4.000 Liter zurückgebaut. Trotzdem reicht der Heizölvorrat für rund fünf Jahre.

     

    Die vorhandene Öltankanlage hatte ein Gesamtvolumen von 8.000 Litern. Da das neue Heizsystem deutlich weniger verbraucht, wurde das Volumen der Batterietanks auf 4.000 Liter zurückgebaut. Trotzdem reicht der Heizölvorrat für rund fünf Jahre.

     

  • Um das Haus möglichst effizient zu beheizen, entschied sich die Familie für den Austausch des alten Öl-Niedertemperaturkessels gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät. Besondere Merkmale des neuen Heizgeräts sind der in den Wärmespeicher integrierte Ölbrenner und die Warmwasserbereitung über ein Frischwassermodul.

     

    Um das Haus möglichst effizient zu beheizen, entschied sich die Familie für den Austausch des alten Öl-Niedertemperaturkessels gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät. Besondere Merkmale des neuen Heizgeräts sind der in den Wärmespeicher integrierte Ölbrenner und die Warmwasserbereitung über ein Frischwassermodul.

     

  • Ergänzend zur Ölheizung wurde eine solarthermische Anlage installiert, die einen großen Teil der Warmwasserbereitung übernimmt und zusätzlich die Raumheizung unterstützt.

     

    Ergänzend zur Ölheizung wurde eine solarthermische Anlage installiert, die einen großen Teil der Warmwasserbereitung übernimmt und zusätzlich die Raumheizung unterstützt.

     

  • Die Komfortlüftungsanlage erfüllt im Wesentlichen zwei Funktionen: Zum einen trägt sie zur Energieeinsparung bei, da sie mit Wärmerückgewinnung arbeitet. Zum anderen stellt sie den hygienisch und bauphysikalisch notwendigen Mindestluftwechsel sicher. Die Lüftungskanäle wurden teilweise auf der Außenwand unter dem Wärmedämmverbundsystem installiert.

     

    Die Komfortlüftungsanlage erfüllt im Wesentlichen zwei Funktionen: Zum einen trägt sie zur Energieeinsparung bei, da sie mit Wärmerückgewinnung arbeitet. Zum anderen stellt sie den hygienisch und bauphysikalisch notwendigen Mindestluftwechsel sicher. Die Lüftungskanäle wurden teilweise auf der Außenwand unter dem Wärmedämmverbundsystem installiert.

     

  • Die alten Kunststofffenster des Reihenendhauses wurden 1994 eingebaut und entsprachen nicht mehr den heutigen Wärmeschutzstandards. Sie wurden gegen neue, dreifach verglaste Fenster ausgetauscht.

     

    Die alten Kunststofffenster des Reihenendhauses wurden 1994 eingebaut und entsprachen nicht mehr den heutigen Wärmeschutzstandards. Sie wurden gegen neue, dreifach verglaste Fenster ausgetauscht.

     

  • Die Außenwände wurden, wie 1977 üblich, als einschaliges Mauerwerk aus 24 cm starken Hochlochziegeln mit Innen- und Außenputz errichtet. Um einen möglichst hohen Wärmedämmstandard zu erreichen, wurden die Außenwände jetzt mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus 18 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten und einem Faserleichtputz versehen.

     

    Die Außenwände wurden, wie 1977 üblich, als einschaliges Mauerwerk aus 24 cm starken Hochlochziegeln mit Innen- und Außenputz errichtet. Um einen möglichst hohen Wärmedämmstandard zu erreichen, wurden die Außenwände jetzt mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus 18 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten und einem Faserleichtputz versehen.

     

  • Die bisher unzureichend gedämmten Dachflächen erhielten eine 16 cm dicke Zwischensparrendämmung sowie eine einlagige Aufsparrendämmung aus 18 cm starken Polyurethan-Hartschaumplatten. Die Dämmung wurde im Zuge der Neueindeckung des Daches von oben angebracht. Der Vorteil: Zusätzliche Renovierungsmaßnahmen im Innenbereich des Hauses konnten vermieden werden.

     

    Die bisher unzureichend gedämmten Dachflächen erhielten eine 16 cm dicke Zwischensparrendämmung sowie eine einlagige Aufsparrendämmung aus 18 cm starken Polyurethan-Hartschaumplatten. Die Dämmung wurde im Zuge der Neueindeckung des Daches von oben angebracht. Der Vorteil: Zusätzliche Renovierungsmaßnahmen im Innenbereich des Hauses konnten vermieden werden.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 225 kWh/(m²a) 53 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 77 %
Investition: 92.838 Euro
KfW-Effizienhaus 85
Objektdaten
Nutzfläche 223 m²
Baujahr Gebäude 1977
Anzahl der Bewohner 4 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 11,2 m², 27°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 650 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietanks
Volumen Tank 4.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 793 Liter (vorher 4.287 Liter)
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