Rüsselsheim: Nachwuchs setzt auf effiziente Heizung

Schon lange waren der hohe Energieverbrauch und die unwirtschaftliche Heizanlage in dem vermieteten Haus ein Diskussionspunkt zwischen Eltern und Sohn. In Vorbereitung auf den Generationswechsel bei der Verwaltung des Mietshauses nahm der Sohn der Familie Ende 2009 Kontakt zu einem Energieberater auf. Schnell wurde klar: Die alte Heizung ist nicht mehr tragbar. Daher wurde der Austausch gegen eine moderne Öl-Brennwertheizung beschlossen. Seither werden die drei kleinen Mietwohnungen über Heizkörper mit Thermostatventilen mit Wärme versorgt. Und das Beste: Die Energiekosten für die Mieter sind spürbar gesunken.

Gebäude

„Ich freue mich, dass ich meine Familie von der Wirtschaftlichkeit einer neuen Heizung überzeugen konnte. Mit dieser Modernisierungsmaßnahme sparen unsere Mieter erheblich Heizkosten und wir können ihnen einen besseren Wohnkomfort bieten. Die Heizungsmodernisierung und die Installation der Photovoltaikanlage auf dem Dach waren erste Schritte in die richtige Richtung“, betont Vermieter Steffen Feige aus Rüsselsheim.

Heizungsanlage

Vor der Sanierung beheizte eine Warmluftheizung die drei Mietwohnungen in dem 80 Jahre alten Haus. Ein Öl-Heizeinsatz von 1985 erzeugte durch die Verbrennung von Heizöl die erforderliche Wärme. Die warme Luft wurde dann über Lüftungskanäle in die einzelnen Etagen geleitet. Diese Art der Wärmeverteilung war weder komfortabel noch wirtschaftlich. Denn die Warmluftmenge konnte ausschließlich über die zentrale Befeuerungsanlage im Keller und über die Luftauslässe in den Räumen reguliert werden. Jetzt erinnern nur noch die großen Klapptüren in der Kellerwand an die alte Warmluftheizung. Durch den Austausch gegen eine moderne Öl-Brennwertanlage sinken nicht nur die Energiekosten, sondern es steigt auch der Wohnkomfort.

Die Öltankanlage ist unverändert erhalten geblieben. Drei Kunststofftanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von circa 2.200 Litern ermöglichen die Bevorratung von schwefelarmem Heizöl für rund zwölf Monate. So können günstige Heizölpreise ausgenutzt werden. Bei dem früheren Heizölbedarf von jährlich mehr als 5.000 Litern musste mitunter zweimal im Jahr nachgetankt werden – notgedrungen auch dann, wenn das Preisniveau gerade hoch war.

Weitere energetische Maßnahmen

Im Zuge der Heizungserneuerung wurden auch neue Heizkörper mit Thermostatventilen in den bewohnten Räumen installiert. So kann jeder Bewohner die Temperatur in seinen Zimmern individuell regulieren. Dadurch ist der Energieverbrauch deutlich gesunken und der Betrieb der Heizung wesentlich wirtschaftlicher geworden. Die Warmwassererzeugung erfolgt nach wie vor über elektrische Durchlauferhitzer in den einzelnen Wohnungen.

Die Lüftungsschächte der alten Warmluftheizung wurden durch den Einbau der modernen Ölheizung überflüssig. Sie konnten jedoch für die Verlegung der notwendigen Vor- und Rücklaufleitungen zu den neuen Heizkörpern genutzt werden. Die verbliebenen Hohlräume wurden mit Schaum verschlossen.

Im Anschluss an die Heizungsmodernisierung, die im Rahmen der Aktion Energie-Gewinner von IWO bezuschusst wurde, hat der Hausbesitzer mit der Erneuerung der Fenster begonnen: Im Kellerbereich und im Treppenhaus ließ er die alten, einfach verglasten Holzfenster gegen Kunststofffenster mit Isolierverglasung austauschen. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung sind bereits in Planung und werden schrittweise umgesetzt. Auf die Effizienz der neuen Heizung hat die Absenkung des Wärmebedarfs keinen Einfluss.

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    „Ich freue mich, dass ich meine Familie von der Wirtschaftlichkeit einer neuen Heizung überzeugen konnte. Mit dieser Modernisierungsmaßnahme sparen unsere Mieter erheblich Heizkosten und wir können ihnen einen besseren Wohnkomfort bieten. Die Heizungsmodernisierung und die Installation der Photovoltaikanlage auf dem Dach waren erste Schritte in die richtige Richtung“, betont Vermieter Steffen Feige aus Rüsselsheim.

     

  • Vor der Sanierung beheizte eine Warmluftheizung die drei Mietwohnungen in dem 80 Jahre alten Haus. Ein Öl-Heizeinsatz von 1985 erzeugte durch die Verbrennung von Heizöl die erforderliche Wärme. Die warme Luft wurde dann über Lüftungskanäle in die einzelnen Etagen geleitet. Diese Art der Wärmeverteilung war weder komfortabel noch wirtschaftlich. Denn die Warmluftmenge konnte ausschließlich über die zentrale Befeuerungsanlage im Keller und über die Luftauslässe in den Räumen reguliert werden. Jetzt erinnern nur noch die großen Klapptüren in der Kellerwand an die alte Warmluftheizung. Durch den Austausch gegen eine moderne Öl-Brennwertanlage sinken nicht nur die Energiekosten, sondern es steigt auch der Wohnkomfort.

     

    Vor der Sanierung beheizte eine Warmluftheizung die drei Mietwohnungen in dem 80 Jahre alten Haus. Ein Öl-Heizeinsatz von 1985 erzeugte durch die Verbrennung von Heizöl die erforderliche Wärme. Die warme Luft wurde dann über Lüftungskanäle in die einzelnen Etagen geleitet. Diese Art der Wärmeverteilung war weder komfortabel noch wirtschaftlich. Denn die Warmluftmenge konnte ausschließlich über die zentrale Befeuerungsanlage im Keller und über die Luftauslässe in den Räumen reguliert werden. Jetzt erinnern nur noch die großen Klapptüren in der Kellerwand an die alte Warmluftheizung. Durch den Austausch gegen eine moderne Öl-Brennwertanlage sinken nicht nur die Energiekosten, sondern es steigt auch der Wohnkomfort.

     

  • Die Öltankanlage ist unverändert erhalten geblieben. Drei Kunststofftanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von circa 2.200 Litern ermöglichen die Bevorratung von schwefelarmem Heizöl für rund zwölf Monate. So können günstige Heizölpreise ausgenutzt werden. Bei dem früheren Heizölbedarf von jährlich mehr als 5.000 Litern musste mitunter zweimal im Jahr nachgetankt werden – notgedrungen auch dann, wenn das Preisniveau gerade hoch war.

     

    Die Öltankanlage ist unverändert erhalten geblieben. Drei Kunststofftanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von circa 2.200 Litern ermöglichen die Bevorratung von schwefelarmem Heizöl für rund zwölf Monate. So können günstige Heizölpreise ausgenutzt werden. Bei dem früheren Heizölbedarf von jährlich mehr als 5.000 Litern musste mitunter zweimal im Jahr nachgetankt werden – notgedrungen auch dann, wenn das Preisniveau gerade hoch war.

     

  • Im Zuge der Heizungserneuerung wurden auch neue Heizkörper mit Thermostatventilen in den bewohnten Räumen installiert. So kann jeder Bewohner die Temperatur in seinen Zimmern individuell regulieren. Dadurch ist der Energieverbrauch deutlich gesunken und der Betrieb der Heizung wesentlich wirtschaftlicher geworden. Die Warmwassererzeugung erfolgt nach wie vor über elektrische Durchlauferhitzer in den einzelnen Wohnungen.

     

    Im Zuge der Heizungserneuerung wurden auch neue Heizkörper mit Thermostatventilen in den bewohnten Räumen installiert. So kann jeder Bewohner die Temperatur in seinen Zimmern individuell regulieren. Dadurch ist der Energieverbrauch deutlich gesunken und der Betrieb der Heizung wesentlich wirtschaftlicher geworden. Die Warmwassererzeugung erfolgt nach wie vor über elektrische Durchlauferhitzer in den einzelnen Wohnungen.

     

  • Die Lüftungsschächte der alten Warmluftheizung wurden durch den Einbau der modernen Ölheizung überflüssig. Sie konnten jedoch für die Verlegung der notwendigen Vor- und Rücklaufleitungen zu den neuen Heizkörpern genutzt werden. Die verbliebenen Hohlräume wurden mit Schaum verschlossen.

     

    Die Lüftungsschächte der alten Warmluftheizung wurden durch den Einbau der modernen Ölheizung überflüssig. Sie konnten jedoch für die Verlegung der notwendigen Vor- und Rücklaufleitungen zu den neuen Heizkörpern genutzt werden. Die verbliebenen Hohlräume wurden mit Schaum verschlossen.

     

  • Im Anschluss an die Heizungsmodernisierung, die im Rahmen der Aktion Energie-Gewinner von IWO bezuschusst wurde, hat der Hausbesitzer mit der Erneuerung der Fenster begonnen: Im Kellerbereich und im Treppenhaus ließ er die alten, einfach verglasten Holzfenster gegen Kunststofffenster mit Isolierverglasung austauschen. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung sind bereits in Planung und werden schrittweise umgesetzt. Auf die Effizienz der neuen Heizung hat die Absenkung des Wärmebedarfs keinen Einfluss.

     

    Im Anschluss an die Heizungsmodernisierung, die im Rahmen der Aktion Energie-Gewinner von IWO bezuschusst wurde, hat der Hausbesitzer mit der Erneuerung der Fenster begonnen: Im Kellerbereich und im Treppenhaus ließ er die alten, einfach verglasten Holzfenster gegen Kunststofffenster mit Isolierverglasung austauschen. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung sind bereits in Planung und werden schrittweise umgesetzt. Auf die Effizienz der neuen Heizung hat die Absenkung des Wärmebedarfs keinen Einfluss.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 627 kWh/(m²a) 406 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 35 %
Investition: 16.092 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 98 m²
Baujahr Gebäude 1930
Anzahl der Bewohner 3 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät
Tanktyp Kunststoffbatterietank
Volumen Tank 3 x 750 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 1 Jahr
Heizölbedarf pro Jahr 3.081 Liter (vorher 5.055 Liter)
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