Roth: 75 Jahre altes Haus – effizienter als viele Neubauten

Damit hatte niemand gerechnet als Familie Dorweiler aus dem mittelfränkischen Roth ihr Eigenheim aus dem Jahr 1939 renovierte und erweiterte. Jetzt verfügt das Haus über einen Effizienzwert, den viele Neubauten nicht erreichen. 

Das Beispiel zeigt, wieviel Potenzial noch im Gebäudebestand schlummert, wenn es darum geht, den Energiebedarf zu verringern und Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Und es verdeutlicht die Möglichkeiten, die in bereits existierenden und bewährten Baustoffen, Dämmsystemen und Heiztechnologien liegen. Wie unter anderem in diesem Fall die Öl-Brennwerttechnik: Sie macht das Heizen umweltschonender und sehr viel effizienter, weil auch die im Abgas gebundene Wärme genutzt wird. Das sorgt für eine fast 100-prozentige Energieausnutzung und einen stark verringerten Brennstoffbedarf. 

Heizungsanlage

Das Einfamilienhaus verfügte bereits über einen hocheffizientes Öl-Brennwertgerät. Dieses bildet die Basis für ein Hybridsystem, zu dem auch ein Wärmespeicher und eine Solaranlage gehören. Das Prinzip: Der Speicher bevorratet Wasser, das durch die Kraft der Sonne erwärmt wird. Dieses wird für die Warmwasserversorgung und zur Unterstützung der Heizung eingesetzt. Heizöl kommt immer nur dann zum Einsatz, wenn der Bedarf mit Solarenergie allein nicht abgedeckt werden kann. 

Mit der modernen Steuerung kann die Heizung einfach und komfortabel aus dem Wohnbereich gesteuert werden. 

Der vorhandene kellergeschweisste Stahltank ist extrem langlebig und kann weiterhin genutzt werden. Der große Nutzen der Modernisierung wird insbesondere beim Heizölbedarf deutlich: Vor den Sanierungsmaßnahmen betrug der mehr als 4.000 Liter pro Jahr. Jetzt sind es nur noch knapp über 1.200 Liter. Bei einem Tankvolumen von 5.500 Litern kann die Familie also allein aus dem eigenen Energievorrat das Eigenheim gut vier Jahre lang beheizen.

Weitere energetische Maßnahmen

Um die Energiebilanz des Gebäudes weiter zu verbessern, wurden Dach und Außenwände gedämmt. Die Dämmung der Wände wurde um knapp 20 cm aufgestockt und in das Steildach wurde rund 16 cm zusätzliche Dämmung eingebracht. 

Neue Fensterelemente und Türen mit Wärmeschutzverglasung sorgen in Verbindung mit der neuen Lüftungsanlage für ein konstant gutes Raumklima im gesamten Gebäude. 

Gebäude

Vor der Sanierung lag der Heizölbedarf des 75 Jahre alten Gebäudes bei 4.000 Litern pro Jahr. Dach und Wände waren ungedämmt, lediglich die Ölheizung war schon mit Brennwerttechnik modernisiert worden.

Neben einer umfassenden energetischen Sanierung des Altbaus, planten die neue Besitzer auch einen Anbau als Niedrigenergiebau. Alt und Neu passen nach den umfassenden Maßnahmen in Sachen Optik und Energiebilanz gut zusammen. 

Nach der Sanierung und dem Anbau verfügt das Zweifamilienhaus über 275 Quadratmeter Wohnfläche und einen energetischen Standard, den viele Neubauten nicht erreichen. 

  • Heizungsanlage
  • Weitere energetische Maßnahmen
  • Gebäude
  • Das Einfamilienhaus verfügte bereits über einen hocheffizientes Öl-Brennwertgerät. Dieses bildet die Basis für ein Hybridsystem, zu dem auch ein Wärmespeicher und eine Solaranlage gehören. Das Prinzip: Der Speicher bevorratet Wasser, das durch die Kraft der Sonne erwärmt wird. Dieses wird für die Warmwasserversorgung und zur Unterstützung der Heizung eingesetzt. Heizöl kommt immer nur dann zum Einsatz, wenn der Bedarf mit Solarenergie allein nicht abgedeckt werden kann. 

     

    Das Einfamilienhaus verfügte bereits über einen hocheffizientes Öl-Brennwertgerät. Dieses bildet die Basis für ein Hybridsystem, zu dem auch ein Wärmespeicher und eine Solaranlage gehören. Das Prinzip: Der Speicher bevorratet Wasser, das durch die Kraft der Sonne erwärmt wird. Dieses wird für die Warmwasserversorgung und zur Unterstützung der Heizung eingesetzt. Heizöl kommt immer nur dann zum Einsatz, wenn der Bedarf mit Solarenergie allein nicht abgedeckt werden kann. 

     

  • Mit der modernen Steuerung kann die Heizung einfach und komfortabel aus dem Wohnbereich gesteuert werden. 

     

    Mit der modernen Steuerung kann die Heizung einfach und komfortabel aus dem Wohnbereich gesteuert werden. 

     

  • Der vorhandene kellergeschweisste Stahltank ist extrem langlebig und kann weiterhin genutzt werden. Der große Nutzen der Modernisierung wird insbesondere beim Heizölbedarf deutlich: Vor den Sanierungsmaßnahmen betrug der mehr als 4.000 Liter pro Jahr. Jetzt sind es nur noch knapp über 1.200 Liter. Bei einem Tankvolumen von 5.500 Litern kann die Familie also allein aus dem eigenen Energievorrat das Eigenheim gut vier Jahre lang beheizen.

     

    Der vorhandene kellergeschweisste Stahltank ist extrem langlebig und kann weiterhin genutzt werden. Der große Nutzen der Modernisierung wird insbesondere beim Heizölbedarf deutlich: Vor den Sanierungsmaßnahmen betrug der mehr als 4.000 Liter pro Jahr. Jetzt sind es nur noch knapp über 1.200 Liter. Bei einem Tankvolumen von 5.500 Litern kann die Familie also allein aus dem eigenen Energievorrat das Eigenheim gut vier Jahre lang beheizen.

     

  • Um die Energiebilanz des Gebäudes weiter zu verbessern, wurden Dach und Außenwände gedämmt. Die Dämmung der Wände wurde um knapp 20 cm aufgestockt und in das Steildach wurde rund 16 cm zusätzliche Dämmung eingebracht. 

     

    Um die Energiebilanz des Gebäudes weiter zu verbessern, wurden Dach und Außenwände gedämmt. Die Dämmung der Wände wurde um knapp 20 cm aufgestockt und in das Steildach wurde rund 16 cm zusätzliche Dämmung eingebracht. 

     

  • Neue Fensterelemente und Türen mit Wärmeschutzverglasung sorgen in Verbindung mit der neuen Lüftungsanlage für ein konstant gutes Raumklima im gesamten Gebäude. 

     

    Neue Fensterelemente und Türen mit Wärmeschutzverglasung sorgen in Verbindung mit der neuen Lüftungsanlage für ein konstant gutes Raumklima im gesamten Gebäude. 

     

  • Vor der Sanierung lag der Heizölbedarf des 75 Jahre alten Gebäudes bei 4.000 Litern pro Jahr. Dach und Wände waren ungedämmt, lediglich die Ölheizung war schon mit Brennwerttechnik modernisiert worden.

     

    Vor der Sanierung lag der Heizölbedarf des 75 Jahre alten Gebäudes bei 4.000 Litern pro Jahr. Dach und Wände waren ungedämmt, lediglich die Ölheizung war schon mit Brennwerttechnik modernisiert worden.

     

  • Neben einer umfassenden energetischen Sanierung des Altbaus, planten die neue Besitzer auch einen Anbau als Niedrigenergiebau. Alt und Neu passen nach den umfassenden Maßnahmen in Sachen Optik und Energiebilanz gut zusammen. 

     

    Neben einer umfassenden energetischen Sanierung des Altbaus, planten die neue Besitzer auch einen Anbau als Niedrigenergiebau. Alt und Neu passen nach den umfassenden Maßnahmen in Sachen Optik und Energiebilanz gut zusammen. 

     

  • Nach der Sanierung und dem Anbau verfügt das Zweifamilienhaus über 275 Quadratmeter Wohnfläche und einen energetischen Standard, den viele Neubauten nicht erreichen. 

     

    Nach der Sanierung und dem Anbau verfügt das Zweifamilienhaus über 275 Quadratmeter Wohnfläche und einen energetischen Standard, den viele Neubauten nicht erreichen. 

     

Objektdaten
Nutzfläche 168,6 m² 402,8 m²
Baujahr Gebäude 1939 Anbau 2012
Anzahl der Bewohner 5 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solaranlage
Solarkollektor 8,8 m², 53°, Süd-West
Volumen Wärmespeicher 1.100 Liter
Tanktyp Kellergeschweißter Stahltank
Volumen Tank 5.500 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 4 Jahre
Photovoltaik-Anlage 22 Module mit 4,6 kWp, 53°, Süd-West
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