Remchingen: Sichere Zukunft dank energetischer Sanierung

Nicht nur der Wunsch, Energie einzusparen und damit einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, war der Grund für die energetische Sanierung. Auch die Zukunftssicherung nahmen die Eigentümer eines Zweifamilienhauses in Remchingen zum Anlass, das vom Energieberater vorgeschlagene Sanierungskonzept umsetzen zu lassen. Dank einer Hybridheizung auf Basis der effizienten Öl-Brennwerttechnik, neuen Fenstern und zusätzlichen Dämmmaßnahmen konnte der Energiebedarf um fast drei Viertel gesenkt werden.

Gebäude

„Mit der Sanierung unseres Hauses wollten wir natürlich den Energieverbrauch deutlich senken. Das spart Kosten und leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Genauso wichtig war uns aber, der nächsten Generation eine Grundlage zu schaffen“, erklärt Familie Wilser aus Remchingen.

Heizungsanlage

Mit der Errichtung des Gebäudes im Jahre 1981 wurden ein Öl-Niedertemperaturkessel sowie ein Brechkoksofen zur Erzeugung von Wärme und Warmwasser installiert.

Um die zwei Wohnungen mit insgesamt rund 195 m² Wohnfläche zukünftig wirtschaftlich mit Energie zu versorgen, wurde nun ein modernes Öl-Brennwertgerät mit einer Nennwärmeleistung von 19 kW eingebaut. Der Brechkoksofen blieb erhalten, so dass zu Spitzenlastzeiten die Möglichkeit besteht, die Öl-Brennwertanlage zu unterstützen beziehungsweise den Heizölverbrauch weiter zu reduzieren.

Die vier Solarkollektoren mit einer Gesamtkollektorfläche von 11,2 m² sind nach Südsüdwesten mit 38° Neigung ausgerichtet und dienen der Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Die Flachkollektoren

sind Bestandteil der Hybridanlage, zu der auch das Öl-Brennwertgerät und der Brechkoksofen gehören.

Ein 800 Liter fassender Kombispeicher bevorratet die Wärme, die von dem Öl-Brennwertgerät, dem Brechkoksofen und der Solaranlage bereitgestellt wird. Die bivalente Ausführung des Speichers ermöglicht es, dass an sonnigen Tagen die Wärmeversorgung allein über die Solaranlage erreicht werden kann. Nur bei ungenügender Energieaufnahme der Kollektoren wird das Wasser über das Öl-Brennwertgerät beziehungsweise den Ofen erwärmt.

Weitere energetische Maßnahmen

Die 30 Jahre alten Holzfenster des Zweifamilienhauses wurden im Zuge der energetischen Sanierung durch Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung mit warmer Kante ausgetauscht. Hierbei bestehen die

Abstandhalter zwischen den Glasscheiben aus einem Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit.

Die bestehende Fertighaus-Wandkonstruktion

(Holzständerbauweise) wurde durch eine 10 cm

dicke Holzfaserdämmung (WLG 040) zusätzlich gedämmt.

Teilbereiche der Fassade erhielten darüber hinaus eine

8 cm dicke Innenwanddämmung.

Die bisher unzureichend gedämmten Dachflächen wurden mit einer Zellulose-Einblasdämmung (Zwischensparrendämmung WLG 040) und einer 40 mm Holzfaserdämmplatte versehen. Als unterer Abschluss der Gebäudehülle kam eine Kellerdeckendämmung (EPSPlatten) in 8 und 10 cm dicker Ausführung zum Einsatz.

Die energetischen Sanierungsmaßnahmen wurden zum Anlass genommen, den Grundriss und die Ausstattung des Dachgeschosses neu zu gestalten. So sorgen etwa neue, großzügige Erker in Küche und Badezimmer für eine komfortable

Deckenhöhe und Belichtung.

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  • „Mit der Sanierung unseres Hauses wollten wir natürlich den Energieverbrauch deutlich senken. Das spart Kosten und leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Genauso wichtig war uns aber, der nächsten Generation eine Grundlage zu schaffen“, erklärt Familie Wilser aus Remchingen.

     

    „Mit der Sanierung unseres Hauses wollten wir natürlich den Energieverbrauch deutlich senken. Das spart Kosten und leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Genauso wichtig war uns aber, der nächsten Generation eine Grundlage zu schaffen“, erklärt Familie Wilser aus Remchingen.

     

  • Mit der Errichtung des Gebäudes im Jahre 1981 wurden ein Öl-Niedertemperaturkessel sowie ein Brechkoksofen zur Erzeugung von Wärme und Warmwasser installiert.

     

    Mit der Errichtung des Gebäudes im Jahre 1981 wurden ein Öl-Niedertemperaturkessel sowie ein Brechkoksofen zur Erzeugung von Wärme und Warmwasser installiert.

     

  • Um die zwei Wohnungen mit insgesamt rund 195 m² Wohnfläche zukünftig wirtschaftlich mit Energie zu versorgen, wurde nun ein modernes Öl-Brennwertgerät mit einer Nennwärmeleistung von 19 kW eingebaut. Der Brechkoksofen blieb erhalten, so dass zu Spitzenlastzeiten die Möglichkeit besteht, die Öl-Brennwertanlage zu unterstützen beziehungsweise den Heizölverbrauch weiter zu reduzieren.

     

    Um die zwei Wohnungen mit insgesamt rund 195 m² Wohnfläche zukünftig wirtschaftlich mit Energie zu versorgen, wurde nun ein modernes Öl-Brennwertgerät mit einer Nennwärmeleistung von 19 kW eingebaut. Der Brechkoksofen blieb erhalten, so dass zu Spitzenlastzeiten die Möglichkeit besteht, die Öl-Brennwertanlage zu unterstützen beziehungsweise den Heizölverbrauch weiter zu reduzieren.

     

  • Die vier Solarkollektoren mit einer Gesamtkollektorfläche von 11,2 m² sind nach Südsüdwesten mit 38° Neigung ausgerichtet und dienen der Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Die Flachkollektoren

    sind Bestandteil der Hybridanlage, zu der auch das Öl-Brennwertgerät und der Brechkoksofen gehören.

     

    Die vier Solarkollektoren mit einer Gesamtkollektorfläche von 11,2 m² sind nach Südsüdwesten mit 38° Neigung ausgerichtet und dienen der Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Die Flachkollektoren

    sind Bestandteil der Hybridanlage, zu der auch das Öl-Brennwertgerät und der Brechkoksofen gehören.

     

  • Ein 800 Liter fassender Kombispeicher bevorratet die Wärme, die von dem Öl-Brennwertgerät, dem Brechkoksofen und der Solaranlage bereitgestellt wird. Die bivalente Ausführung des Speichers ermöglicht es, dass an sonnigen Tagen die Wärmeversorgung allein über die Solaranlage erreicht werden kann. Nur bei ungenügender Energieaufnahme der Kollektoren wird das Wasser über das Öl-Brennwertgerät beziehungsweise den Ofen erwärmt.

     

    Ein 800 Liter fassender Kombispeicher bevorratet die Wärme, die von dem Öl-Brennwertgerät, dem Brechkoksofen und der Solaranlage bereitgestellt wird. Die bivalente Ausführung des Speichers ermöglicht es, dass an sonnigen Tagen die Wärmeversorgung allein über die Solaranlage erreicht werden kann. Nur bei ungenügender Energieaufnahme der Kollektoren wird das Wasser über das Öl-Brennwertgerät beziehungsweise den Ofen erwärmt.

     

  • Die 30 Jahre alten Holzfenster des Zweifamilienhauses wurden im Zuge der energetischen Sanierung durch Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung mit warmer Kante ausgetauscht. Hierbei bestehen die

    Abstandhalter zwischen den Glasscheiben aus einem Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit.

     

    Die 30 Jahre alten Holzfenster des Zweifamilienhauses wurden im Zuge der energetischen Sanierung durch Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung mit warmer Kante ausgetauscht. Hierbei bestehen die

    Abstandhalter zwischen den Glasscheiben aus einem Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit.

     

  • Die bestehende Fertighaus-Wandkonstruktion

    (Holzständerbauweise) wurde durch eine 10 cm

    dicke Holzfaserdämmung (WLG 040) zusätzlich gedämmt.

    Teilbereiche der Fassade erhielten darüber hinaus eine

    8 cm dicke Innenwanddämmung.

     

    Die bestehende Fertighaus-Wandkonstruktion

    (Holzständerbauweise) wurde durch eine 10 cm

    dicke Holzfaserdämmung (WLG 040) zusätzlich gedämmt.

    Teilbereiche der Fassade erhielten darüber hinaus eine

    8 cm dicke Innenwanddämmung.

     

  • Die bisher unzureichend gedämmten Dachflächen wurden mit einer Zellulose-Einblasdämmung (Zwischensparrendämmung WLG 040) und einer 40 mm Holzfaserdämmplatte versehen. Als unterer Abschluss der Gebäudehülle kam eine Kellerdeckendämmung (EPSPlatten) in 8 und 10 cm dicker Ausführung zum Einsatz.

     

    Die bisher unzureichend gedämmten Dachflächen wurden mit einer Zellulose-Einblasdämmung (Zwischensparrendämmung WLG 040) und einer 40 mm Holzfaserdämmplatte versehen. Als unterer Abschluss der Gebäudehülle kam eine Kellerdeckendämmung (EPSPlatten) in 8 und 10 cm dicker Ausführung zum Einsatz.

     

  • Die energetischen Sanierungsmaßnahmen wurden zum Anlass genommen, den Grundriss und die Ausstattung des Dachgeschosses neu zu gestalten. So sorgen etwa neue, großzügige Erker in Küche und Badezimmer für eine komfortable

    Deckenhöhe und Belichtung.

     

    Die energetischen Sanierungsmaßnahmen wurden zum Anlass genommen, den Grundriss und die Ausstattung des Dachgeschosses neu zu gestalten. So sorgen etwa neue, großzügige Erker in Küche und Badezimmer für eine komfortable

    Deckenhöhe und Belichtung.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 273 kWh/(m²a) 78 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 72 %
Investition: 153.484 Euro
KfW-Effizienzhaus 100
Objektdaten
Nutzfläche 213 m² (vorher 197 m²)
Baujahr Gebäude 1981
Anzahl der Bewohner 5 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie, Brechkoksofen
Solarkollektor 11,2 m², 38°, Richtung Südsüdwest
Volumen Wärmespeicher 800 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietanks
Volumen Tank 3 x 1.600 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 3,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.344 Liter (vorher 4.628 Liter)
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