Puchheim: Rundum saniert – rundum zufrieden

Ein in die Jahre gekommenes Mehrfamilienhaus im bayerischen Puchheim bei München erstrahlt in neuem Glanz. Nicht nur, dass die Fassade nun freundlich und einladend aussieht – vor allem die Umstellung von Einzelöfen auf eine zentrale Wärmeversorgung verschafft den Eigentümern und Mietern einen großen Gewinn an Wohnkomfort. Dank der Fördermittel von KfW, BAFA und IWO konnten mehrere Sanierungsmaßnahmen gleichzeitig realisiert werden. Neben der Erneuerung der Heizungsanlage sowie der Fenster und Türen wurde auch die Fassade gedämmt. Die Bauzeit betrug insgesamt nur sieben Monate.

Gebäude

„Unser vorrangiges Ziel war eine spürbare Senkung der Energiekosten. Das haben wir durch den Austausch der alten, unwirtschaftlichen Öl-Einzelöfen sowie der undichten Fenster und durch das neue Wärmedämmverbundsystem erreicht. Der verbesserte Wohnkomfort ist natürlich ein willkommener Nebeneffekt“, erklärt Familie Fuksik aus Puchheim.

Heizungsanlage

In dem mehr als 50 Jahre alten Mehrfamilienhaus gab es keine zentrale Wärmeversorgung, sondern einen Öl-Einzelofen für jede Wohneinheit. Aufgrund der hohen Verbrauchswerte war es aus Sicht des Eigentümers höchste Zeit für eine Umstellung auf effiziente Technik: Er entschied sich für ein Öl-Brennwert-Heizmodul mit einer Leistung von 17/23 kW, das in den neuen Schichtenwärmespeicher integriert ist.

Die Wärmeverteilung in den drei Wohnungen des sanierten Gebäudes wird zukünftig individuell über neue Plattenheizkörper geregelt.

Zur Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Heizung wurde eine Solarthermieanlage in das Heizsystem eingebunden. Die Solar-Flachkollektoren haben eine Gesamtfläche von 12,8m² und sind mit einem Neigungswinkel von 38° nach Südwest ausgerichtet. Über ein Solarmodul wird die gewonnene Sonnenwärme in die neuen Pufferspeicher eingespeist. Mit einem Volumen von zwei mal 450 Liter sind sie ausreichend groß dimensioniert.

Mit dem Wechsel von Öl-Einzelöfen zu einer zentralen Wärmeversorgung musste auch die Brennstofflagerung angepasst werden. Die alten Einzeltanks wurden durch einen standortgefertigten Stahltank ersetzt, der mit einem Volumen von 4.600 Litern Volumen eine Heizölbevorratung für rund zweieinhalb Jahre ermöglicht.

Weitere energetische Maßnahmen

Ästhetische und energetische Gründe bewogen den Eigentümer dazu, die zum Teil mit Faserzementplatten und Holz verkleideten Fassaden neu zu gestalten. Alle Außenwände wurden mit einem hochwärmedämmenden Fassadensystem versehen. Die 12 cm starken Hartschaumdämmplatten und der farbige Dämmputz sorgen für einen deutlich geringeren Wärmebedarf und werten das Gebäude optisch auf.

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  • „Unser vorrangiges Ziel war eine spürbare Senkung der Energiekosten. Das haben wir durch den Austausch der alten, unwirtschaftlichen Öl-Einzelöfen sowie der undichten Fenster und durch das neue Wärmedämmverbundsystem erreicht. Der verbesserte Wohnkomfort ist natürlich ein willkommener Nebeneffekt“, erklärt Familie Fuksik aus Puchheim.

     

    „Unser vorrangiges Ziel war eine spürbare Senkung der Energiekosten. Das haben wir durch den Austausch der alten, unwirtschaftlichen Öl-Einzelöfen sowie der undichten Fenster und durch das neue Wärmedämmverbundsystem erreicht. Der verbesserte Wohnkomfort ist natürlich ein willkommener Nebeneffekt“, erklärt Familie Fuksik aus Puchheim.

     

  • In dem mehr als 50 Jahre alten Mehrfamilienhaus gab es keine zentrale Wärmeversorgung, sondern einen Öl-Einzelofen für jede Wohneinheit. Aufgrund der hohen Verbrauchswerte war es aus Sicht des Eigentümers höchste Zeit für eine Umstellung auf effiziente Technik: Er entschied sich für ein Öl-Brennwert-Heizmodul mit einer Leistung von 17/23 kW, das in den neuen Schichtenwärmespeicher integriert ist.

     

    In dem mehr als 50 Jahre alten Mehrfamilienhaus gab es keine zentrale Wärmeversorgung, sondern einen Öl-Einzelofen für jede Wohneinheit. Aufgrund der hohen Verbrauchswerte war es aus Sicht des Eigentümers höchste Zeit für eine Umstellung auf effiziente Technik: Er entschied sich für ein Öl-Brennwert-Heizmodul mit einer Leistung von 17/23 kW, das in den neuen Schichtenwärmespeicher integriert ist.

     

  • Die Wärmeverteilung in den drei Wohnungen des sanierten Gebäudes wird zukünftig individuell über neue Plattenheizkörper geregelt.

     

    Die Wärmeverteilung in den drei Wohnungen des sanierten Gebäudes wird zukünftig individuell über neue Plattenheizkörper geregelt.

     

  • Zur Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Heizung wurde eine Solarthermieanlage in das Heizsystem eingebunden. Die Solar-Flachkollektoren haben eine Gesamtfläche von 12,8m² und sind mit einem Neigungswinkel von 38° nach Südwest ausgerichtet. Über ein Solarmodul wird die gewonnene Sonnenwärme in die neuen Pufferspeicher eingespeist. Mit einem Volumen von zwei mal 450 Liter sind sie ausreichend groß dimensioniert.

     

    Zur Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Heizung wurde eine Solarthermieanlage in das Heizsystem eingebunden. Die Solar-Flachkollektoren haben eine Gesamtfläche von 12,8m² und sind mit einem Neigungswinkel von 38° nach Südwest ausgerichtet. Über ein Solarmodul wird die gewonnene Sonnenwärme in die neuen Pufferspeicher eingespeist. Mit einem Volumen von zwei mal 450 Liter sind sie ausreichend groß dimensioniert.

     

  • Mit dem Wechsel von Öl-Einzelöfen zu einer zentralen Wärmeversorgung musste auch die Brennstofflagerung angepasst werden. Die alten Einzeltanks wurden durch einen standortgefertigten Stahltank ersetzt, der mit einem Volumen von 4.600 Litern Volumen eine Heizölbevorratung für rund zweieinhalb Jahre ermöglicht.

     

    Mit dem Wechsel von Öl-Einzelöfen zu einer zentralen Wärmeversorgung musste auch die Brennstofflagerung angepasst werden. Die alten Einzeltanks wurden durch einen standortgefertigten Stahltank ersetzt, der mit einem Volumen von 4.600 Litern Volumen eine Heizölbevorratung für rund zweieinhalb Jahre ermöglicht.

     

  • Ästhetische und energetische Gründe bewogen den Eigentümer dazu, die zum Teil mit Faserzementplatten und Holz verkleideten Fassaden neu zu gestalten. Alle Außenwände wurden mit einem hochwärmedämmenden Fassadensystem versehen. Die 12 cm starken Hartschaumdämmplatten und der farbige Dämmputz sorgen für einen deutlich geringeren Wärmebedarf und werten das Gebäude optisch auf.

     

    Ästhetische und energetische Gründe bewogen den Eigentümer dazu, die zum Teil mit Faserzementplatten und Holz verkleideten Fassaden neu zu gestalten. Alle Außenwände wurden mit einem hochwärmedämmenden Fassadensystem versehen. Die 12 cm starken Hartschaumdämmplatten und der farbige Dämmputz sorgen für einen deutlich geringeren Wärmebedarf und werten das Gebäude optisch auf.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 285 kWh/(m²a) 92 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 68 %
Investition: 118.014 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 250 m²
Baujahr Gebäude 1960
Anzahl der Bewohner 9 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 12,8 m², 38°, Richtung Südwest
Volumen Wärmespeicher 2 x 450 Liter
Tanktyp Kellergeschweißter Stahltank
Volumen Tank 4.600 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.949 Liter (vorher 5.441 Liter)
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