Duisburg: Ökostrom im Ruhrgebiet

Das 1960 erbaute und zuletzt gründlich modernisierte Einfamilienhaus steht im nördlichsten Teil der Stadt Duisburg. Der Erdtank aus dem Baujahr besteht immer noch, die Ölheizung wurde 2009 erneuert, der Warmwasserspeicher 2016. Im selben Jahr folgten neue Heizkörper inklusive Leitungen in Erd- und Obergeschoss, der Austausch aller Fenster mit Doppelverglasung sowie ein neues Dach mit Dämmung nach KfW-Anforderung. Das i-Tüpfelchen ist die Photovoltaik-Anlage, womit die Teilnahme am Feldtest „Öl-PV-Heizung“ von IWO und dem Technologie-Anbieter shine möglich wurde, um selbst erzeugten Solarstrom zum Heizen und für die Trinkwasser-Erwärmung zu nutzen.

Hintergrundinfos, Messdaten sowie Videointerviews zu Modellhäusern finden Sie in unserer interaktiven Reportage.

  • Älteres Haus unter moderner Haube: Die knapp 40 m² große PV-Anlage mit nach Süd-West ausgerichteten Kollektoren und einer Neigung von 35°.
  • Der im Pufferspeicher eingebaute dreistufige 2-kW-Heizstab wird immer dann angesteuert, wenn die PV-Anlage mehr Solarstrom erzeugt, als im Haus für die normalen Stromverbraucher benötigt wird. Statt diesen Strom nun ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen, wird der überschüssige Solarstrom vom Heizstab im Pufferspeicher in Wärme ...
  • Der Energiemanager aktiviert den Heizstab, wenn die Photovoltaik-Anlage des Hauses Überschüsse produziert.

Duisburg

Gebäudetyp

Einfamilienhaus

Postleitzahl

47179

Bundesland, Ort

Nordrhein-Westfalen, Duisburg

Maßnahmen

Power-to-Heat-Nutzung durch Einbau eines Heizstabes

Einsparung Primärenergie

aktuell im Feldtest

Investition

1.200 €

Wohnfläche

173 m²

Gebäude-Baujahr

1960

Anzahl Bewohner

2 Personen

Heizsystem

Ölkessel

PV-Anlage

40 m², Peak-Leistung 6,48 kWp, Inbetriebnahme 12/2016

Heizöltank

10.000 Liter Erdtank

Power-to-Heat-Einbindung

dreistufiger Heizstab (max. 2 kW) in 300-Liter-Wärmespeicher

Regelung

Shine-Energiemanager

Details


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