Penzberg: Schrittweise zum Niedrigenergiehaus

Im Laufe der letzten 15 Jahre setzte der Projektingenieur Karl Schwarzbeck schon erste Energiesparmaßnahmen an seinem Haus um: 1995 baute er das Dachgeschoss aus und dämmte es. 2005 folgte die Installation einer Photovoltaikanlage für die Stromerzeugung. Mit Hilfe der Aktion Energie-Gewinner konnte die Haussanierung nun abgeschlossen werden. Die veraltete Heiztechnik wurde durch modernste Anlagentechnik ersetzt und die Gebäudedämmung vervollständigt. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen Energieberater, Handwerkern und Bauherr wurde das energetische Modernisierungskonzept in nur vier Monaten realisiert.

Gebäude

„Es war uns bei der Sanierung von Anfang an wichtig, auf modernste Anlagentechnik und hochwertige Produkte zu setzen. Dank des Energieberaters und eines motivierten Handwerkerteams konnten wir alle Maßnahmen im Rahmen des Zeit- und Kostenplans umsetzen. Der Aufwand und die Investitionen haben sich auf jeden Fall gelohnt“, freut sich Familie Schwarzbeck aus Penzberg.

Heizungsanlage

Vor der Sanierung erfolgte die zentrale Wärmeerzeugung und Warmwasserbereitung des Einfamilienhauses mit einem Öl-Gebläsekessel aus dem Jahr 1978.

Um den Heizölverbrauch zu reduzieren, ersetzt jetzt moderne Öl-Brennwerttechnik den veralteten Heizkessel. Mit einer Energieausnutzung von bis zu 97 % setzt die neue Ölheizung den Brennstoff nahezu eins zu eins in Nutzwärme um. Zusätzlich wird das Obergeschoss nach wie vor mit einem Holzkaminofen beheizt, der aber noch nicht in das Heizsystem eingebunden ist.

Ergänzt wird der neue Heizkessel durch eine knapp 13 m² große Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.

Ein 800 Liter fassender Schichtenspeicher bevorratet die solar oder per Ölheizung erzeugte Wärme. Von hier wird sie in den Heizkreislauf abgegeben. Der Speicher ist das eigentliche Herzstück der Heizungsanlage. Er hat mehrere Anschlüsse, damit zukünftig weitere Wärmequellen wie beispielsweise ein Holzkaminofen mit Wassertasche in die Gebäudebeheizung integriert werden können. Ein weiteres wesentliches Element ist die moderne Regelungstechnik. Sie ermöglicht einen besonders effizienten Betrieb des Heizsystems: An warmen, sonnigen Tagen läuft die Wärmeversorgung allein über die Solaranlage. Wenn die Sonne nicht genügend Energie liefert, übernimmt automatisch das Öl-Brennwertgerät.

Weitere energetische Maßnahmen

Das Haus wurde 1995 durch einen Anbau erweitert. Im Zuge dessen erhielt das Dachgeschoss bereits teilweise Fenster mit Wärmeschutzverglasung. Im Rahmen der jetzt umgesetzten Sanierungsmaßnahmen wurden alle übrigen Fenster im Dachgeschoss sowie im Erd- und Kellergeschoss durch Holz-Aluminium-Elemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ersetzt. Die bisher durch den Balkon überdachte Terrasse wurde mit Hilfe von zusätzlichen Fensterelementen zu einem Wintergarten umgebaut.

Die Außenwände aus einem einschaligen, verputzten Bimssteinmauerwerk verfügten vor der Modernisierung über keinen nennenswerten Wärmeschutz. Um die Wärmeverluste zu minimieren, wurden die Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken Fassadendämmplatten und einem 2 cm dicken mineralischen Putz versehen. Die Kellerdecken im alten Gebäudeteil wurden mit 11 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten gedämmt. Der Deckenbereich im Anbau ist mit dem gleichen Material in einer Stärke von 10 cm ausgekleidet. Das Dach des Anbaus wurde bereits bei der Errichtung mit einer 16 cm dicken Aufdachdämmung ausgestattet. Die restlichen Dachflächen erhielten jetzt eine Kombination aus einer 14 cm dicken Zwischensparren- und einer 3 cm dicken Untersparrendämmung.

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  • „Es war uns bei der Sanierung von Anfang an wichtig, auf modernste Anlagentechnik und hochwertige Produkte zu setzen. Dank des Energieberaters und eines motivierten Handwerkerteams konnten wir alle Maßnahmen im Rahmen des Zeit- und Kostenplans umsetzen. Der Aufwand und die Investitionen haben sich auf jeden Fall gelohnt“, freut sich Familie Schwarzbeck aus Penzberg.

     

    „Es war uns bei der Sanierung von Anfang an wichtig, auf modernste Anlagentechnik und hochwertige Produkte zu setzen. Dank des Energieberaters und eines motivierten Handwerkerteams konnten wir alle Maßnahmen im Rahmen des Zeit- und Kostenplans umsetzen. Der Aufwand und die Investitionen haben sich auf jeden Fall gelohnt“, freut sich Familie Schwarzbeck aus Penzberg.

     

  • Vor der Sanierung erfolgte die zentrale Wärmeerzeugung und Warmwasserbereitung des Einfamilienhauses mit einem Öl-Gebläsekessel aus dem Jahr 1978.

     

    Vor der Sanierung erfolgte die zentrale Wärmeerzeugung und Warmwasserbereitung des Einfamilienhauses mit einem Öl-Gebläsekessel aus dem Jahr 1978.

     

  • Um den Heizölverbrauch zu reduzieren, ersetzt jetzt moderne Öl-Brennwerttechnik den veralteten Heizkessel. Mit einer Energieausnutzung von bis zu 97 % setzt die neue Ölheizung den Brennstoff nahezu eins zu eins in Nutzwärme um. Zusätzlich wird das Obergeschoss nach wie vor mit einem Holzkaminofen beheizt, der aber noch nicht in das Heizsystem eingebunden ist.

     

    Um den Heizölverbrauch zu reduzieren, ersetzt jetzt moderne Öl-Brennwerttechnik den veralteten Heizkessel. Mit einer Energieausnutzung von bis zu 97 % setzt die neue Ölheizung den Brennstoff nahezu eins zu eins in Nutzwärme um. Zusätzlich wird das Obergeschoss nach wie vor mit einem Holzkaminofen beheizt, der aber noch nicht in das Heizsystem eingebunden ist.

     

  • Ergänzt wird der neue Heizkessel durch eine knapp 13 m² große Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.

     

    Ergänzt wird der neue Heizkessel durch eine knapp 13 m² große Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.

     

  • Ein 800 Liter fassender Schichtenspeicher bevorratet die solar oder per Ölheizung erzeugte Wärme. Von hier wird sie in den Heizkreislauf abgegeben. Der Speicher ist das eigentliche Herzstück der Heizungsanlage. Er hat mehrere Anschlüsse, damit zukünftig weitere Wärmequellen wie beispielsweise ein Holzkaminofen mit Wassertasche in die Gebäudebeheizung integriert werden können. Ein weiteres wesentliches Element ist die moderne Regelungstechnik. Sie ermöglicht einen besonders effizienten Betrieb des Heizsystems: An warmen, sonnigen Tagen läuft die Wärmeversorgung allein über die Solaranlage. Wenn die Sonne nicht genügend Energie liefert, übernimmt automatisch das Öl-Brennwertgerät.

     

    Ein 800 Liter fassender Schichtenspeicher bevorratet die solar oder per Ölheizung erzeugte Wärme. Von hier wird sie in den Heizkreislauf abgegeben. Der Speicher ist das eigentliche Herzstück der Heizungsanlage. Er hat mehrere Anschlüsse, damit zukünftig weitere Wärmequellen wie beispielsweise ein Holzkaminofen mit Wassertasche in die Gebäudebeheizung integriert werden können. Ein weiteres wesentliches Element ist die moderne Regelungstechnik. Sie ermöglicht einen besonders effizienten Betrieb des Heizsystems: An warmen, sonnigen Tagen läuft die Wärmeversorgung allein über die Solaranlage. Wenn die Sonne nicht genügend Energie liefert, übernimmt automatisch das Öl-Brennwertgerät.

     

  • Das Haus wurde 1995 durch einen Anbau erweitert. Im Zuge dessen erhielt das Dachgeschoss bereits teilweise Fenster mit Wärmeschutzverglasung. Im Rahmen der jetzt umgesetzten Sanierungsmaßnahmen wurden alle übrigen Fenster im Dachgeschoss sowie im Erd- und Kellergeschoss durch Holz-Aluminium-Elemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ersetzt. Die bisher durch den Balkon überdachte Terrasse wurde mit Hilfe von zusätzlichen Fensterelementen zu einem Wintergarten umgebaut.

     

    Das Haus wurde 1995 durch einen Anbau erweitert. Im Zuge dessen erhielt das Dachgeschoss bereits teilweise Fenster mit Wärmeschutzverglasung. Im Rahmen der jetzt umgesetzten Sanierungsmaßnahmen wurden alle übrigen Fenster im Dachgeschoss sowie im Erd- und Kellergeschoss durch Holz-Aluminium-Elemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ersetzt. Die bisher durch den Balkon überdachte Terrasse wurde mit Hilfe von zusätzlichen Fensterelementen zu einem Wintergarten umgebaut.

     

  • Die Außenwände aus einem einschaligen, verputzten Bimssteinmauerwerk verfügten vor der Modernisierung über keinen nennenswerten Wärmeschutz. Um die Wärmeverluste zu minimieren, wurden die Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken Fassadendämmplatten und einem 2 cm dicken mineralischen Putz versehen. Die Kellerdecken im alten Gebäudeteil wurden mit 11 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten gedämmt. Der Deckenbereich im Anbau ist mit dem gleichen Material in einer Stärke von 10 cm ausgekleidet. Das Dach des Anbaus wurde bereits bei der Errichtung mit einer 16 cm dicken Aufdachdämmung ausgestattet. Die restlichen Dachflächen erhielten jetzt eine Kombination aus einer 14 cm dicken Zwischensparren- und einer 3 cm dicken Untersparrendämmung.

     

    Die Außenwände aus einem einschaligen, verputzten Bimssteinmauerwerk verfügten vor der Modernisierung über keinen nennenswerten Wärmeschutz. Um die Wärmeverluste zu minimieren, wurden die Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken Fassadendämmplatten und einem 2 cm dicken mineralischen Putz versehen. Die Kellerdecken im alten Gebäudeteil wurden mit 11 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten gedämmt. Der Deckenbereich im Anbau ist mit dem gleichen Material in einer Stärke von 10 cm ausgekleidet. Das Dach des Anbaus wurde bereits bei der Errichtung mit einer 16 cm dicken Aufdachdämmung ausgestattet. Die restlichen Dachflächen erhielten jetzt eine Kombination aus einer 14 cm dicken Zwischensparren- und einer 3 cm dicken Untersparrendämmung.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 322 kWh/(m²a) 59 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 82 %
Investition: 85.504 Euro
KfW-Effizienhaus 70
Objektdaten
Nutzfläche 162 m²
Baujahr Gebäude 1954
Anzahl der Bewohner 3 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 12,8 m², 45°, Richtung Südwest
Volumen Wärmespeicher 800 Liter
Tanktyp Standortgefertigter Stahltank
Volumen Tank 5.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 6,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 756 Liter (vorher 4.513 Liter)
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