Neschwitz: Nicht vorgesehen, doch viel gewonnen

Es war wohl Schicksal, dass während eines Gewitters der Blitz in das Haus der Familie Paschke aus Neschwitz in der Oberlausitz einschlug. Denn der entstandene Schaden an der rund 20 Jahre alten Heizungsanlage war so groß, dass eine Reparatur unwirtschaftlich gewesen wäre. So fiel die Entscheidung für die Erneuerung der Heizung eher unfreiwillig. Das moderne Öl-Brennwertgerät und die solarthermische Anlage sparen jedoch so viel Energie ein, dass sich der Blitzschlag geradezu in einen Glücksfall gewandelt hat.

Gebäude

„Die Heizungsmodernisierung kam für uns buchstäblich aus heiterem Himmel. Im Nachhinein sind wir aber froh darüber, denn mit der neuen Heizung brauchen wir sehr viel weniger Energie. Gut gefallen hat uns die professionelle und schnelle Arbeit der beauftragten Handwerker, die fast alle aus unserer Gegend stammen“, sagt Ursula Paschke aus Neschwitz.

Heizungsanlage

Der vorhandene Heizkessel war rund 20 Jahre alt, als der Blitzschlag ihm den Garaus machte. Angepasst an Wärmebedarf und Nutzungsverhalten des Sechs-Personen-Haushalts, wurde nun ein Öl-Brennwertgerät mit 18 beziehungsweise 23 kW Leistung installiert. Zusätzlich wurde eine solarthermische Anlage zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung eingebunden. Nach dem abschließenden hydraulischen Abgleich beläuft sich der jährliche Heizölbedarf nun auf rund 3.000 Liter.

Die In-Dach-Flachkollektoren haben eine Gesamtfläche von 12,5 m² und sind nach Süden ausgerichtet. Die Fläche ist ausreichend für die Warmwassererzeugung und die Heizungsunterstützung. Die gewonnene Sonnenenergie wird durch im Dachraum verlegte, gedämmte Leitungen in den neuen Wärmespeicher eingespeist.

Mit einem Volumen von 850 Litern ermöglicht der Wärmespeicher eine komfortable Heiz- und Brauchwasserversorgung für den Sechs-Personen-Haushalt.

Die vorhandene Tankanlage blieb von dem Gewitterschaden verschont. Da sie allen aktuellen Sicherheitsanforderungen genügt, wird sie weiter betrieben. Eine Tankfüllung reicht dank des gesunkenen Verbrauchs nun für mehr als ein Jahr.

Weitere energetische Maßnahmen

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt auch für Bestandsgebäude die nachträgliche Dämmung von zugänglichen Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen vor. Neben Rohrleitungen sind auch Armaturen, Bögen, Abzweige, T-Stücke und Rohrhalterungen gegen Wärmeverluste zu dämmen. Im Keller der Familie Paschke hat das ortsansässige Heizungsbauunternehmen dies umgesetzt.

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  • „Die Heizungsmodernisierung kam für uns buchstäblich aus heiterem Himmel. Im Nachhinein sind wir aber froh darüber, denn mit der neuen Heizung brauchen wir sehr viel weniger Energie. Gut gefallen hat uns die professionelle und schnelle Arbeit der beauftragten Handwerker, die fast alle aus unserer Gegend stammen“, sagt Ursula Paschke aus Neschwitz.

     

    „Die Heizungsmodernisierung kam für uns buchstäblich aus heiterem Himmel. Im Nachhinein sind wir aber froh darüber, denn mit der neuen Heizung brauchen wir sehr viel weniger Energie. Gut gefallen hat uns die professionelle und schnelle Arbeit der beauftragten Handwerker, die fast alle aus unserer Gegend stammen“, sagt Ursula Paschke aus Neschwitz.

     

  • Der vorhandene Heizkessel war rund 20 Jahre alt, als der Blitzschlag ihm den Garaus machte. Angepasst an Wärmebedarf und Nutzungsverhalten des Sechs-Personen-Haushalts, wurde nun ein Öl-Brennwertgerät mit 18 beziehungsweise 23 kW Leistung installiert. Zusätzlich wurde eine solarthermische Anlage zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung eingebunden. Nach dem abschließenden hydraulischen Abgleich beläuft sich der jährliche Heizölbedarf nun auf rund 3.000 Liter.

     

    Der vorhandene Heizkessel war rund 20 Jahre alt, als der Blitzschlag ihm den Garaus machte. Angepasst an Wärmebedarf und Nutzungsverhalten des Sechs-Personen-Haushalts, wurde nun ein Öl-Brennwertgerät mit 18 beziehungsweise 23 kW Leistung installiert. Zusätzlich wurde eine solarthermische Anlage zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung eingebunden. Nach dem abschließenden hydraulischen Abgleich beläuft sich der jährliche Heizölbedarf nun auf rund 3.000 Liter.

     

  • Die In-Dach-Flachkollektoren haben eine Gesamtfläche von 12,5 m² und sind nach Süden ausgerichtet. Die Fläche ist ausreichend für die Warmwassererzeugung und die Heizungsunterstützung. Die gewonnene Sonnenenergie wird durch im Dachraum verlegte, gedämmte Leitungen in den neuen Wärmespeicher eingespeist.

     

    Die In-Dach-Flachkollektoren haben eine Gesamtfläche von 12,5 m² und sind nach Süden ausgerichtet. Die Fläche ist ausreichend für die Warmwassererzeugung und die Heizungsunterstützung. Die gewonnene Sonnenenergie wird durch im Dachraum verlegte, gedämmte Leitungen in den neuen Wärmespeicher eingespeist.

     

  • Mit einem Volumen von 850 Litern ermöglicht der Wärmespeicher eine komfortable Heiz- und Brauchwasserversorgung für den Sechs-Personen-Haushalt.

     

    Mit einem Volumen von 850 Litern ermöglicht der Wärmespeicher eine komfortable Heiz- und Brauchwasserversorgung für den Sechs-Personen-Haushalt.

     

  • Die vorhandene Tankanlage blieb von dem Gewitterschaden verschont. Da sie allen aktuellen Sicherheitsanforderungen genügt, wird sie weiter betrieben. Eine Tankfüllung reicht dank des gesunkenen Verbrauchs nun für mehr als ein Jahr.

     

    Die vorhandene Tankanlage blieb von dem Gewitterschaden verschont. Da sie allen aktuellen Sicherheitsanforderungen genügt, wird sie weiter betrieben. Eine Tankfüllung reicht dank des gesunkenen Verbrauchs nun für mehr als ein Jahr.

     

  • Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt auch für Bestandsgebäude die nachträgliche Dämmung von zugänglichen Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen vor. Neben Rohrleitungen sind auch Armaturen, Bögen, Abzweige, T-Stücke und Rohrhalterungen gegen Wärmeverluste zu dämmen. Im Keller der Familie Paschke hat das ortsansässige Heizungsbauunternehmen dies umgesetzt.

     

    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt auch für Bestandsgebäude die nachträgliche Dämmung von zugänglichen Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen vor. Neben Rohrleitungen sind auch Armaturen, Bögen, Abzweige, T-Stücke und Rohrhalterungen gegen Wärmeverluste zu dämmen. Im Keller der Familie Paschke hat das ortsansässige Heizungsbauunternehmen dies umgesetzt.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 230 kWh/(m²a) 152 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 34 %
Investition: 18.599 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 263 m²
Baujahr Gebäude 1950
Anzahl der Bewohner 6 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 12,5 m², 45°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 850 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietank
Volumen Tank 3.500 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 1 Jahr
Heizölbedarf pro Jahr 3.007 Liter (vorher 4.832 Liter)
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