Minden: Altes Fertighaus erstrahlt im neuen Glanz

Das in Fertigbauweise errichtete Elternhaus des heutigen Eigentümers war in die Jahre gekommen. Ein undichtes Dach, asbestbelastete Bauelemente und eine mehr als 20 Jahre alte, unwirtschaftliche Heizungsanlage führten letztlich zu der Entscheidung, das Haus energetisch zu sanieren. Durch die Modernisierung der Heizung, die Dämmung des Dachs und der Fassade sowie die Erneuerung der Fenster konnte der Energiebedarf um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Die Kosten blieben dabei in einem überschaubaren Rahmen.

Gebäude

„Nachdem wir das Haus von den Eltern übernommen hatten, wollten wir mit den noch zur Verfügung stehenden Mitteln die Sanierung finanzieren. Um den Wert der Immobilie zu erhalten, mussten wir den Renovierungsstau dringend auflösen. Mit dem Ergebnis und vor allem mit der Energieeinsparung sind wir sehr zufrieden“, betont Familie Meier aus Minden.

Heizungsanlage

Die Wärmeversorgung mit dem 23 Jahre alten Niedertemperaturkessel erwies sich als unwirtschaftlich. In dem Gebäude mit einer beheizten Nutzfläche von 173 m² wurde deshalb ein neues, effizientes Öl-Brennwertgerät installiert, das in Kombination mit der vorhandenen Solaranlage jetzt effizient für warme Räume und warmes Wasser sorgt.

Bereits vor dieser Sanierung hatten die Vorbesitzer eine solarthermische Anlage mit 5 m² Kollektorfläche für die Trinkwassererwärmung installiert. Die drei Flachkollektoren sind auf dem Garagendach in optimaler Südausrichtung montiert.

Mithilfe von zwei Wärmetauschern gelangt die erzeugte Wärme aus dem Ölgerät und der Solaranlage in den bivalenten Speicher. Nur wenn die Wärme der Solaranlage für die Trinkwasserbereitung nicht ausreicht, wird das Speicherwasser durch das Brennwertgerät nachgeheizt.

Bei der Heizöllagerung gilt immer das Prinzip der doppelten Sicherheit. So auch hier: Die beiden einwandigen Kunststoffbatterietanks stehen in einem öldichten Auffangraum. So ist sichergestellt, dass eventuell austretendes Öl keine Umweltschäden verursachen kann.

Weitere energetische Maßnahmen

Die Gebäudehülle des 1973 errichteten Hauses war nicht ausreichend gedämmt. Dach und Fassaden waren bisher nur mit einer 8 bis 10 cm dicken Dämmschicht versehen. Um die Wärmeverluste über die Außenwände und Dachflächen möglichst umfassend zu minimieren, wurden die Fassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 10 cm dicken Holzfaserdämmplatten versehen. In die Sparrenzwischenräume der Dachflächen wurde von innen eine 10 cm dicke Zellulosedämmung eingebracht. Die Dachdeckung musste dafür nicht entfernt und erneuert werden, es wurden lediglich die Leckagen repariert.

Auch die Kellerdecke wurde mit 8 cm dicken Hartschaumplatten gedämmt.

Die alten Holzfenster und -türen des Gebäudes waren zwar mit einer Doppelverglasung versehen, hatten aber nach heutigen Maßstäben trotzdem keine ausreichenden Wärmeschutzeigenschaften. Die neuen Fenster- und Türenelemente aus Kunststoff beziehungsweise Aluminium und mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung halten die Wärme besser im Haus und tragen damit zur Reduzierung des Energiebedarfs bei.

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  • „Nachdem wir das Haus von den Eltern übernommen hatten, wollten wir mit den noch zur Verfügung stehenden Mitteln die Sanierung finanzieren. Um den Wert der Immobilie zu erhalten, mussten wir den Renovierungsstau dringend auflösen. Mit dem Ergebnis und vor allem mit der Energieeinsparung sind wir sehr zufrieden“, betont Familie Meier aus Minden.

     

    „Nachdem wir das Haus von den Eltern übernommen hatten, wollten wir mit den noch zur Verfügung stehenden Mitteln die Sanierung finanzieren. Um den Wert der Immobilie zu erhalten, mussten wir den Renovierungsstau dringend auflösen. Mit dem Ergebnis und vor allem mit der Energieeinsparung sind wir sehr zufrieden“, betont Familie Meier aus Minden.

     

  • Die Wärmeversorgung mit dem 23 Jahre alten Niedertemperaturkessel erwies sich als unwirtschaftlich. In dem Gebäude mit einer beheizten Nutzfläche von 173 m² wurde deshalb ein neues, effizientes Öl-Brennwertgerät installiert, das in Kombination mit der vorhandenen Solaranlage jetzt effizient für warme Räume und warmes Wasser sorgt.

     

    Die Wärmeversorgung mit dem 23 Jahre alten Niedertemperaturkessel erwies sich als unwirtschaftlich. In dem Gebäude mit einer beheizten Nutzfläche von 173 m² wurde deshalb ein neues, effizientes Öl-Brennwertgerät installiert, das in Kombination mit der vorhandenen Solaranlage jetzt effizient für warme Räume und warmes Wasser sorgt.

     

  • Bereits vor dieser Sanierung hatten die Vorbesitzer eine solarthermische Anlage mit 5 m² Kollektorfläche für die Trinkwassererwärmung installiert. Die drei Flachkollektoren sind auf dem Garagendach in optimaler Südausrichtung montiert.

     

    Bereits vor dieser Sanierung hatten die Vorbesitzer eine solarthermische Anlage mit 5 m² Kollektorfläche für die Trinkwassererwärmung installiert. Die drei Flachkollektoren sind auf dem Garagendach in optimaler Südausrichtung montiert.

     

  • Mithilfe von zwei Wärmetauschern gelangt die erzeugte Wärme aus dem Ölgerät und der Solaranlage in den bivalenten Speicher. Nur wenn die Wärme der Solaranlage für die Trinkwasserbereitung nicht ausreicht, wird das Speicherwasser durch das Brennwertgerät nachgeheizt.

     

    Mithilfe von zwei Wärmetauschern gelangt die erzeugte Wärme aus dem Ölgerät und der Solaranlage in den bivalenten Speicher. Nur wenn die Wärme der Solaranlage für die Trinkwasserbereitung nicht ausreicht, wird das Speicherwasser durch das Brennwertgerät nachgeheizt.

     

  • Bei der Heizöllagerung gilt immer das Prinzip der doppelten Sicherheit. So auch hier: Die beiden einwandigen Kunststoffbatterietanks stehen in einem öldichten Auffangraum. So ist sichergestellt, dass eventuell austretendes Öl keine Umweltschäden verursachen kann.

     

    Bei der Heizöllagerung gilt immer das Prinzip der doppelten Sicherheit. So auch hier: Die beiden einwandigen Kunststoffbatterietanks stehen in einem öldichten Auffangraum. So ist sichergestellt, dass eventuell austretendes Öl keine Umweltschäden verursachen kann.

     

  • Die Gebäudehülle des 1973 errichteten Hauses war nicht ausreichend gedämmt. Dach und Fassaden waren bisher nur mit einer 8 bis 10 cm dicken Dämmschicht versehen. Um die Wärmeverluste über die Außenwände und Dachflächen möglichst umfassend zu minimieren, wurden die Fassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 10 cm dicken Holzfaserdämmplatten versehen. In die Sparrenzwischenräume der Dachflächen wurde von innen eine 10 cm dicke Zellulosedämmung eingebracht. Die Dachdeckung musste dafür nicht entfernt und erneuert werden, es wurden lediglich die Leckagen repariert.

     

    Die Gebäudehülle des 1973 errichteten Hauses war nicht ausreichend gedämmt. Dach und Fassaden waren bisher nur mit einer 8 bis 10 cm dicken Dämmschicht versehen. Um die Wärmeverluste über die Außenwände und Dachflächen möglichst umfassend zu minimieren, wurden die Fassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 10 cm dicken Holzfaserdämmplatten versehen. In die Sparrenzwischenräume der Dachflächen wurde von innen eine 10 cm dicke Zellulosedämmung eingebracht. Die Dachdeckung musste dafür nicht entfernt und erneuert werden, es wurden lediglich die Leckagen repariert.

     

  • Auch die Kellerdecke wurde mit 8 cm dicken Hartschaumplatten gedämmt.

     

    Auch die Kellerdecke wurde mit 8 cm dicken Hartschaumplatten gedämmt.

     

  • Die alten Holzfenster und -türen des Gebäudes waren zwar mit einer Doppelverglasung versehen, hatten aber nach heutigen Maßstäben trotzdem keine ausreichenden Wärmeschutzeigenschaften. Die neuen Fenster- und Türenelemente aus Kunststoff beziehungsweise Aluminium und mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung halten die Wärme besser im Haus und tragen damit zur Reduzierung des Energiebedarfs bei.

     

    Die alten Holzfenster und -türen des Gebäudes waren zwar mit einer Doppelverglasung versehen, hatten aber nach heutigen Maßstäben trotzdem keine ausreichenden Wärmeschutzeigenschaften. Die neuen Fenster- und Türenelemente aus Kunststoff beziehungsweise Aluminium und mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung halten die Wärme besser im Haus und tragen damit zur Reduzierung des Energiebedarfs bei.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 262 kWh/(m²a) 111 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 58 %
Investition: 40.450 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 173 m²
Baujahr Gebäude 1973
Anzahl der Bewohner 3 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 5 m², 45°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 290 Liter
Tanktyp Kunststofftank
Volumen Tank 4.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.603 Liter (vorher 3.958 Liter)
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