Lübeck: Beschaulichkeit trifft moderne Technik

Auf der Suche nach einem neuen, größeren Zuhause stieß das Ehepaar Schmidt in Lübeck auf ein wahres Schmuckstück. In der Hansestadt fand es für sich und seine Kinder ein Siedlungshaus aus dem Jahre 1926. Die ruhige Lage sowie die gut erhaltene Bausubstanz überzeugte es sofort. Mitentscheidend war auch, dass der hinzugezogene Energieberater dem Haus durch eine Sanierung großes Potenzial für Energieeinsparungen bescheinigte. Das gemeinsam entwickelte Modernisierungskonzept versprach ein energetisches Niveau, das heutigen Maßstäben genügt.

Gebäude

„Wir haben aus diesem alten Siedlungshaus ein Zuhause gemacht, das unseren Ansprüchen in jeder Hinsicht gerecht wird – auch in Sachen Energieverbrauch. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Architekten und die schnelle und qualitativ sehr gute Ausführung der Arbeiten durch die Handwerker haben das möglich gemach“, bekundet Familie Schmidt aus Lübeck.

Heizungsanlage

Der 21 Jahre alte Niedertemperaturkessel wurde durch ein neues Öl-Brennwertgerät ersetzt.

Zu dem neuen Heizsystem gehört auch eine neue Solaranlage mit einer Gesamtfläche von circa 9 m² in optimaler Ausrichtung nach Süden. Die Sonnenwärme wird zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung genutzt. Das Vakuumröhrensystem erreicht auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Absorbertemperaturen und damit einen hohen Wirkungsgrad. Kernstück der Öl-Brennwertheizung plus Solaranlage ist ein Wärmespeicher mit einem Volumen von 789 Litern. Darin wird die Wärme aus der Solaranlage und aus dem Öl-Brennwertgerät gespeichert und je nach Bedarf an den Heizkreislauf und das Brauchwasser abgegeben. Die im Speicher integrierte Frischwassereinheit arbeitet nach dem Durchlaufprinzip und vermeidet so Hygieneprobleme bei der Warmwasserbereitung.

Weitere energetische Maßnahmen

Die alten Rippenheizkörper wurden im Zuge der Sanierung gegen moderne Plattenheizkörper ausgetauscht.

Neue Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung verhindern, dass zu viel Wärme verloren geht. Die Bauherren entschieden sich erneut für charakteristische Sprossenfenster, auch im 15 m² großen Anbau. Die alte Hauseingangstür aus Holz blieb erhalten und wurde aufwändig restauriert.

Die Außenwände des über 80 Jahre alten Hauses sind zweischalig aus einem Innenmauerwerk, einer etwa 7 cm dicken Luftschicht und einem Verblendmauerwerk errichtet worden. Die vorhandene Luftschicht wurde durch eine Kerndämmung aus Polystyrol-Partikelschaum-Granulat ersetzt. So konnte ein guter Wärmeschutz erreicht werden und gleichzeitig die typische Rotklinkerfassade erhalten bleiben. Die gewölbte Kellerdecke wurde zwecks Dämmung mit einer Unterkonstruktion versehen, mit Gipsfaserplatten abgehängt und der Zwischenraum mit einer 20 cm dicken Zellulosedämmung ausgeblasen.

Das Dach musste dringend neu eingedeckt werden. Diese Gelegenheit nutzten die Bauherren, um auch gleich die Dachflächen mit einer 24 cm dicken Einblasdämmung aus Zellulose gegen Wärmeverluste zu schützen.

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  • „Wir haben aus diesem alten Siedlungshaus ein Zuhause gemacht, das unseren Ansprüchen in jeder Hinsicht gerecht wird – auch in Sachen Energieverbrauch. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Architekten und die schnelle und qualitativ sehr gute Ausführung der Arbeiten durch die Handwerker haben das möglich gemach“, bekundet Familie Schmidt aus Lübeck.

     

    „Wir haben aus diesem alten Siedlungshaus ein Zuhause gemacht, das unseren Ansprüchen in jeder Hinsicht gerecht wird – auch in Sachen Energieverbrauch. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Architekten und die schnelle und qualitativ sehr gute Ausführung der Arbeiten durch die Handwerker haben das möglich gemach“, bekundet Familie Schmidt aus Lübeck.

     

  • Der 21 Jahre alte Niedertemperaturkessel wurde durch ein neues Öl-Brennwertgerät ersetzt.

     

    Der 21 Jahre alte Niedertemperaturkessel wurde durch ein neues Öl-Brennwertgerät ersetzt.

     

  • Zu dem neuen Heizsystem gehört auch eine neue Solaranlage mit einer Gesamtfläche von circa 9 m² in optimaler Ausrichtung nach Süden. Die Sonnenwärme wird zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung genutzt. Das Vakuumröhrensystem erreicht auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Absorbertemperaturen und damit einen hohen Wirkungsgrad. Kernstück der Öl-Brennwertheizung plus Solaranlage ist ein Wärmespeicher mit einem Volumen von 789 Litern. Darin wird die Wärme aus der Solaranlage und aus dem Öl-Brennwertgerät gespeichert und je nach Bedarf an den Heizkreislauf und das Brauchwasser abgegeben. Die im Speicher integrierte Frischwassereinheit arbeitet nach dem Durchlaufprinzip und vermeidet so Hygieneprobleme bei der Warmwasserbereitung.

     

    Zu dem neuen Heizsystem gehört auch eine neue Solaranlage mit einer Gesamtfläche von circa 9 m² in optimaler Ausrichtung nach Süden. Die Sonnenwärme wird zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung genutzt. Das Vakuumröhrensystem erreicht auch bei geringer Sonneneinstrahlung hohe Absorbertemperaturen und damit einen hohen Wirkungsgrad. Kernstück der Öl-Brennwertheizung plus Solaranlage ist ein Wärmespeicher mit einem Volumen von 789 Litern. Darin wird die Wärme aus der Solaranlage und aus dem Öl-Brennwertgerät gespeichert und je nach Bedarf an den Heizkreislauf und das Brauchwasser abgegeben. Die im Speicher integrierte Frischwassereinheit arbeitet nach dem Durchlaufprinzip und vermeidet so Hygieneprobleme bei der Warmwasserbereitung.

     

  • Die alten Rippenheizkörper wurden im Zuge der Sanierung gegen moderne Plattenheizkörper ausgetauscht.

     

    Die alten Rippenheizkörper wurden im Zuge der Sanierung gegen moderne Plattenheizkörper ausgetauscht.

     

  • Neue Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung verhindern, dass zu viel Wärme verloren geht. Die Bauherren entschieden sich erneut für charakteristische Sprossenfenster, auch im 15 m² großen Anbau. Die alte Hauseingangstür aus Holz blieb erhalten und wurde aufwändig restauriert.

     

    Neue Kunststofffenster mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung verhindern, dass zu viel Wärme verloren geht. Die Bauherren entschieden sich erneut für charakteristische Sprossenfenster, auch im 15 m² großen Anbau. Die alte Hauseingangstür aus Holz blieb erhalten und wurde aufwändig restauriert.

     

  • Die Außenwände des über 80 Jahre alten Hauses sind zweischalig aus einem Innenmauerwerk, einer etwa 7 cm dicken Luftschicht und einem Verblendmauerwerk errichtet worden. Die vorhandene Luftschicht wurde durch eine Kerndämmung aus Polystyrol-Partikelschaum-Granulat ersetzt. So konnte ein guter Wärmeschutz erreicht werden und gleichzeitig die typische Rotklinkerfassade erhalten bleiben. Die gewölbte Kellerdecke wurde zwecks Dämmung mit einer Unterkonstruktion versehen, mit Gipsfaserplatten abgehängt und der Zwischenraum mit einer 20 cm dicken Zellulosedämmung ausgeblasen.

     

    Die Außenwände des über 80 Jahre alten Hauses sind zweischalig aus einem Innenmauerwerk, einer etwa 7 cm dicken Luftschicht und einem Verblendmauerwerk errichtet worden. Die vorhandene Luftschicht wurde durch eine Kerndämmung aus Polystyrol-Partikelschaum-Granulat ersetzt. So konnte ein guter Wärmeschutz erreicht werden und gleichzeitig die typische Rotklinkerfassade erhalten bleiben. Die gewölbte Kellerdecke wurde zwecks Dämmung mit einer Unterkonstruktion versehen, mit Gipsfaserplatten abgehängt und der Zwischenraum mit einer 20 cm dicken Zellulosedämmung ausgeblasen.

     

  • Das Dach musste dringend neu eingedeckt werden. Diese Gelegenheit nutzten die Bauherren, um auch gleich die Dachflächen mit einer 24 cm dicken Einblasdämmung aus Zellulose gegen Wärmeverluste zu schützen.

     

    Das Dach musste dringend neu eingedeckt werden. Diese Gelegenheit nutzten die Bauherren, um auch gleich die Dachflächen mit einer 24 cm dicken Einblasdämmung aus Zellulose gegen Wärmeverluste zu schützen.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 443 kWh/(m²a) 108 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 76 %
Investition: 66.706 Euro
KfW-Effizienhaus 130
Objektdaten
Nutzfläche 198 m² (vorher 173 m²)
Baujahr Gebäude 1926
Anzahl der Bewohner 6 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 9,12 m², 53°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 789 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietank
Volumen Tank 4.500 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.789 Liter (vorher 6.402 Liter)