Lübeck: Gut vorbereitet, schnell realisiert

Schon beim Hauskauf stand für Familie Hinz fest, dass sie aus der 40 Jahre alten Wohnimmobilie nach und nach ihr Traumhaus machen würde. Der erste Schritt war die dringend nötige energetische Sanierung, die sie gemeinsam mit einem Energieberater plante. Ziel war es, mit der Modernisierung der Heizung und der Einbindung von Solarthermie sowie umfassenden Verbesserungen an der Gebäudehülle die Energiekosten spürbar zu senken und gleichzeitig die Wohnqualität zu steigern. Nach nur vier Monaten waren alle Arbeiten abgeschlossen und die Hausbesitzer auf ihrem Weg zum Traumhaus einen entscheidenden Schritt vorangekommen.

Gebäude

„Der Aufwand und die Investitionen haben sich wirklich gelohnt. Nach nur vier Monaten war die Sanierung über die Bühne. Seitdem genießen wir nicht nur die Ruhe und die angenehme Wärme im Haus. Wir freuen uns natürlich auch über unsere deutlich niedrigere Heizölrechnung, die verbesserte Bausubstanz und die damit verbundene Wertsteigerung unseres Hauses“, sagt das Ehepaar Hinz aus Lübeck.

Heizungsanlage

Ein Wechselbrandkessel aus Stahl aus dem Jahr 1965 beheizte das Haus seit dessen Errichtung. Mit dieser Technik konnte sowohl Holz als auch Heizöl verfeuert werden. Die Effizienz des Heizkessels lag jedoch weit unter dem heutigen Standard. Deshalb entschied sich die Familie für ein neues Öl-Brennwertgerät mit einer Energieausnutzung von 98 %. Eine Kesselleistung von maximal 18 kW ist wegen der weiteren energetischen Verbesserungen an dem Gebäude ausreichend.

Die Warmwasserbereitung für die sechs Bewohner wird durch eine solarthermische Anlage unterstützt. Die beiden Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 5 m² und einem Neigungswinkel von 35° sind optimal nach Süden ausgerichtet. Ein 300 Liter fassender Wärmespeicher bevorratet die solar erzeugte Wärme und gibt sie je nach Bedarf an das Trinkwasser ab.

Weitere energetische Maßnahmen

Die Holzfenster von 1965 genügten weder in Sachen Dichtigkeit noch hinsichtlich ihrer Wärmedämmfähigkeit den heutigen Ansprüchen. Sie wurden deshalb gegen Fenster mit Wärmeschutzglas und gedämmten Kunststoffrahmen ausgetauscht.

Das zweischalige Mauerwerk in konventioneller Bauweise (2 cm dicker Kalkgipsputz, 24 cm starke Hohlblocksteine, Luftschicht von 3 cm, 11,5 cm starker Klinker) wurde außen mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken EPS-Hartschaumplatten und Fassadenputz (2 cm) verkleidet. Um Wärmebrücken zu vermeiden, ließen die Hausbesitzer den Balkon auf der Rückseite des Gebäudes abreißen. So ist die Fassade nun durchgängig geschützt.

Wie bei vielen älteren Gebäuden ging auch bei diesem Haus viel Wärme durch die unzureichend gedämmten Dachflächen verloren. Da ohnehin eine Neueindeckung geplant war, wurde im Zuge dessen eine 16 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Glaswolle-Dämmrollen und zusätzlich eine 10 cm dicke Aufsparrendämmung aus Steinwolle-Dämmplatten eingebaut.

Zur Verbesserung des Luftaustauschs wurden insgesamt neun dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung in den Außenwänden installiert. Das Prinzip der dezentralen Wohnraumlüftung: Durch einen Teil der Lüfter strömt frische Luft gefiltert und vorgewärmt ein. Gleichzeitig wird in anderen Räumen verbrauchte Luft über die Lüfter abgeführt. Nach 70 Sekunden ändern alle Lüfter die Strömungsrichtung, so dass die Räume im Wechsel be- und entlüftet werden.

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  • „Der Aufwand und die Investitionen haben sich wirklich gelohnt. Nach nur vier Monaten war die Sanierung über die Bühne. Seitdem genießen wir nicht nur die Ruhe und die angenehme Wärme im Haus. Wir freuen uns natürlich auch über unsere deutlich niedrigere Heizölrechnung, die verbesserte Bausubstanz und die damit verbundene Wertsteigerung unseres Hauses“, sagt das Ehepaar Hinz aus Lübeck.

     

    „Der Aufwand und die Investitionen haben sich wirklich gelohnt. Nach nur vier Monaten war die Sanierung über die Bühne. Seitdem genießen wir nicht nur die Ruhe und die angenehme Wärme im Haus. Wir freuen uns natürlich auch über unsere deutlich niedrigere Heizölrechnung, die verbesserte Bausubstanz und die damit verbundene Wertsteigerung unseres Hauses“, sagt das Ehepaar Hinz aus Lübeck.

     

  • Ein Wechselbrandkessel aus Stahl aus dem Jahr 1965 beheizte das Haus seit dessen Errichtung. Mit dieser Technik konnte sowohl Holz als auch Heizöl verfeuert werden. Die Effizienz des Heizkessels lag jedoch weit unter dem heutigen Standard. Deshalb entschied sich die Familie für ein neues Öl-Brennwertgerät mit einer Energieausnutzung von 98 %. Eine Kesselleistung von maximal 18 kW ist wegen der weiteren energetischen Verbesserungen an dem Gebäude ausreichend.

     

    Ein Wechselbrandkessel aus Stahl aus dem Jahr 1965 beheizte das Haus seit dessen Errichtung. Mit dieser Technik konnte sowohl Holz als auch Heizöl verfeuert werden. Die Effizienz des Heizkessels lag jedoch weit unter dem heutigen Standard. Deshalb entschied sich die Familie für ein neues Öl-Brennwertgerät mit einer Energieausnutzung von 98 %. Eine Kesselleistung von maximal 18 kW ist wegen der weiteren energetischen Verbesserungen an dem Gebäude ausreichend.

     

  • Die Warmwasserbereitung für die sechs Bewohner wird durch eine solarthermische Anlage unterstützt. Die beiden Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 5 m² und einem Neigungswinkel von 35° sind optimal nach Süden ausgerichtet. Ein 300 Liter fassender Wärmespeicher bevorratet die solar erzeugte Wärme und gibt sie je nach Bedarf an das Trinkwasser ab.

     

    Die Warmwasserbereitung für die sechs Bewohner wird durch eine solarthermische Anlage unterstützt. Die beiden Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 5 m² und einem Neigungswinkel von 35° sind optimal nach Süden ausgerichtet. Ein 300 Liter fassender Wärmespeicher bevorratet die solar erzeugte Wärme und gibt sie je nach Bedarf an das Trinkwasser ab.

     

  • Die Holzfenster von 1965 genügten weder in Sachen Dichtigkeit noch hinsichtlich ihrer Wärmedämmfähigkeit den heutigen Ansprüchen. Sie wurden deshalb gegen Fenster mit Wärmeschutzglas und gedämmten Kunststoffrahmen ausgetauscht.

     

    Die Holzfenster von 1965 genügten weder in Sachen Dichtigkeit noch hinsichtlich ihrer Wärmedämmfähigkeit den heutigen Ansprüchen. Sie wurden deshalb gegen Fenster mit Wärmeschutzglas und gedämmten Kunststoffrahmen ausgetauscht.

     

  • Das zweischalige Mauerwerk in konventioneller Bauweise (2 cm dicker Kalkgipsputz, 24 cm starke Hohlblocksteine, Luftschicht von 3 cm, 11,5 cm starker Klinker) wurde außen mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken EPS-Hartschaumplatten und Fassadenputz (2 cm) verkleidet. Um Wärmebrücken zu vermeiden, ließen die Hausbesitzer den Balkon auf der Rückseite des Gebäudes abreißen. So ist die Fassade nun durchgängig geschützt.

     

    Das zweischalige Mauerwerk in konventioneller Bauweise (2 cm dicker Kalkgipsputz, 24 cm starke Hohlblocksteine, Luftschicht von 3 cm, 11,5 cm starker Klinker) wurde außen mit einem Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken EPS-Hartschaumplatten und Fassadenputz (2 cm) verkleidet. Um Wärmebrücken zu vermeiden, ließen die Hausbesitzer den Balkon auf der Rückseite des Gebäudes abreißen. So ist die Fassade nun durchgängig geschützt.

     

  • Wie bei vielen älteren Gebäuden ging auch bei diesem Haus viel Wärme durch die unzureichend gedämmten Dachflächen verloren. Da ohnehin eine Neueindeckung geplant war, wurde im Zuge dessen eine 16 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Glaswolle-Dämmrollen und zusätzlich eine 10 cm dicke Aufsparrendämmung aus Steinwolle-Dämmplatten eingebaut.

     

    Wie bei vielen älteren Gebäuden ging auch bei diesem Haus viel Wärme durch die unzureichend gedämmten Dachflächen verloren. Da ohnehin eine Neueindeckung geplant war, wurde im Zuge dessen eine 16 cm dicke Zwischensparrendämmung aus Glaswolle-Dämmrollen und zusätzlich eine 10 cm dicke Aufsparrendämmung aus Steinwolle-Dämmplatten eingebaut.

     

  • Zur Verbesserung des Luftaustauschs wurden insgesamt neun dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung in den Außenwänden installiert. Das Prinzip der dezentralen Wohnraumlüftung: Durch einen Teil der Lüfter strömt frische Luft gefiltert und vorgewärmt ein. Gleichzeitig wird in anderen Räumen verbrauchte Luft über die Lüfter abgeführt. Nach 70 Sekunden ändern alle Lüfter die Strömungsrichtung, so dass die Räume im Wechsel be- und entlüftet werden.

     

    Zur Verbesserung des Luftaustauschs wurden insgesamt neun dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung in den Außenwänden installiert. Das Prinzip der dezentralen Wohnraumlüftung: Durch einen Teil der Lüfter strömt frische Luft gefiltert und vorgewärmt ein. Gleichzeitig wird in anderen Räumen verbrauchte Luft über die Lüfter abgeführt. Nach 70 Sekunden ändern alle Lüfter die Strömungsrichtung, so dass die Räume im Wechsel be- und entlüftet werden.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 236 kWh/(m²a) 63 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 73 %
Investition: 107.877 Euro
KfW-Effizienhaus 130
Objektdaten
Nutzfläche 252 m²
Baujahr Gebäude 1965
Anzahl der Bewohner 6 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 5 m², 35°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 300
Tanktyp Kunststoffbatterietank
Volumen Tank 2.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 1,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.295 Liter (vorher 5.205 Liter)
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