Kuppenheim: Geringer Aufwand – starkes Ergebnis

Der hohe Heizölverbrauch und gestiegene Energiepreise waren für Familie Harm aus Kuppenheim im Nord-Schwarzwald ausschlaggebend für die Erneuerung der Heizung. Die Wahl fiel auf eine neue Öl-Brennwertheizung mit Solar. Das gute Kosten-Nutzen-Verhältnis dieses Systems überzeugte Hausbesitzer und Mieter. Außerdem wurde die Decke des obersten Geschosses gedämmt – ebenfalls eine besonders wirtschaftliche Einzelmaßnahme. Mit einer Gesamtinvestition von nicht einmal 30.000 Euro konnte der Energiebedarf um fast die Hälfte gesenkt werden. Dank staatlicher Förderung installierten die Hausbesitzer außerdem eine Photovoltaikanlage.

Gebäude

„Für die energetische Teilsanierung unseres Hauses blieb die Investition in einem überschaubaren Rahmen. Aufgrund der kurzen Bauphase gab es für uns und unsere Mieter so gut wie keine Beeinträchtigungen. Die erzielte Energieeinsparung ist allerdings beachtlich“, betont das Ehepaar Harm aus Kuppenheim.

Heizungsanlage

Beim Bau des Hauses im Jahr 1981 wurde ein Öl-Niedertemperaturkessel für die zentrale Wärmeversorgung installiert. Dieser technisch überholte Kessel wurde im Zuge der Sanierung gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Bei der Raumbeheizung und der Warmwasserbereitung unterstützt eine solarthermische Anlage das neue Ölgerät.

Die drei Kunststoffbatterietanks, die seit 1981 in Betrieb sind, erfüllen noch alle sicherheitstechnischen Anforderungen. Sie haben ein Fassungsvermögen von insgesamt 4.500 Litern. Aufgrund des gesunkenen Energieverbrauchs ist nun eine Bevorratung mit Brennstoff für fast zwei Jahre möglich. Der neue Ölmengenzähler gibt zukünftig detailliert Auskunft über die tatsächlich verbrauchte Menge Heizöl.

Neu installiert wurde ein multivalenter Kombispeicher. In ihn speisen Öl-Brennwertkessel und Solaranlage ihre Wärme ein. Die Einbindung weiterer Wärmequellen ist möglich. In den Speicher ist ein Edelstahl-Wellrohr zur Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip integriert. Die Schichtladeeinrichtung ermöglicht außerdem eine temperaturorientierte Einschichtung des durch die Solaranlage erwärmten Wassers.

Weitere energetische Maßnahmen

Die Dämmung der obersten Geschossdecke verringert den Energiebedarf zusätzlich. Im nicht ausgebauten Dachgeschoss wurden trittfeste, 10 cm dicke Hartschaumplatten verlegt.

Durch Dämmung der zugänglichen Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen können ebenfalls Wärmeverluste vermieden werden. Deshalb schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) die nachträgliche Dämmung dieser Leitungen auch für Bestandsbauten vor. Im Keller des Mehrfamilienhauses wurde dies dementsprechend umgesetzt.

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  • „Für die energetische Teilsanierung unseres Hauses blieb die Investition in einem überschaubaren Rahmen. Aufgrund der kurzen Bauphase gab es für uns und unsere Mieter so gut wie keine Beeinträchtigungen. Die erzielte Energieeinsparung ist allerdings beachtlich“, betont das Ehepaar Harm aus Kuppenheim.

     

    „Für die energetische Teilsanierung unseres Hauses blieb die Investition in einem überschaubaren Rahmen. Aufgrund der kurzen Bauphase gab es für uns und unsere Mieter so gut wie keine Beeinträchtigungen. Die erzielte Energieeinsparung ist allerdings beachtlich“, betont das Ehepaar Harm aus Kuppenheim.

     

  • Beim Bau des Hauses im Jahr 1981 wurde ein Öl-Niedertemperaturkessel für die zentrale Wärmeversorgung installiert. Dieser technisch überholte Kessel wurde im Zuge der Sanierung gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Bei der Raumbeheizung und der Warmwasserbereitung unterstützt eine solarthermische Anlage das neue Ölgerät.

     

    Beim Bau des Hauses im Jahr 1981 wurde ein Öl-Niedertemperaturkessel für die zentrale Wärmeversorgung installiert. Dieser technisch überholte Kessel wurde im Zuge der Sanierung gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Bei der Raumbeheizung und der Warmwasserbereitung unterstützt eine solarthermische Anlage das neue Ölgerät.

     

  • Die drei Kunststoffbatterietanks, die seit 1981 in Betrieb sind, erfüllen noch alle sicherheitstechnischen Anforderungen. Sie haben ein Fassungsvermögen von insgesamt 4.500 Litern. Aufgrund des gesunkenen Energieverbrauchs ist nun eine Bevorratung mit Brennstoff für fast zwei Jahre möglich. Der neue Ölmengenzähler gibt zukünftig detailliert Auskunft über die tatsächlich verbrauchte Menge Heizöl.

     

    Die drei Kunststoffbatterietanks, die seit 1981 in Betrieb sind, erfüllen noch alle sicherheitstechnischen Anforderungen. Sie haben ein Fassungsvermögen von insgesamt 4.500 Litern. Aufgrund des gesunkenen Energieverbrauchs ist nun eine Bevorratung mit Brennstoff für fast zwei Jahre möglich. Der neue Ölmengenzähler gibt zukünftig detailliert Auskunft über die tatsächlich verbrauchte Menge Heizöl.

     

  • Neu installiert wurde ein multivalenter Kombispeicher. In ihn speisen Öl-Brennwertkessel und Solaranlage ihre Wärme ein. Die Einbindung weiterer Wärmequellen ist möglich. In den Speicher ist ein Edelstahl-Wellrohr zur Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip integriert. Die Schichtladeeinrichtung ermöglicht außerdem eine temperaturorientierte Einschichtung des durch die Solaranlage erwärmten Wassers.

     

    Neu installiert wurde ein multivalenter Kombispeicher. In ihn speisen Öl-Brennwertkessel und Solaranlage ihre Wärme ein. Die Einbindung weiterer Wärmequellen ist möglich. In den Speicher ist ein Edelstahl-Wellrohr zur Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip integriert. Die Schichtladeeinrichtung ermöglicht außerdem eine temperaturorientierte Einschichtung des durch die Solaranlage erwärmten Wassers.

     

  • Die Dämmung der obersten Geschossdecke verringert den Energiebedarf zusätzlich. Im nicht ausgebauten Dachgeschoss wurden trittfeste, 10 cm dicke Hartschaumplatten verlegt.

     

    Die Dämmung der obersten Geschossdecke verringert den Energiebedarf zusätzlich. Im nicht ausgebauten Dachgeschoss wurden trittfeste, 10 cm dicke Hartschaumplatten verlegt.

     

  • Durch Dämmung der zugänglichen Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen können ebenfalls Wärmeverluste vermieden werden. Deshalb schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) die nachträgliche Dämmung dieser Leitungen auch für Bestandsbauten vor. Im Keller des Mehrfamilienhauses wurde dies dementsprechend umgesetzt.

     

    Durch Dämmung der zugänglichen Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen können ebenfalls Wärmeverluste vermieden werden. Deshalb schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) die nachträgliche Dämmung dieser Leitungen auch für Bestandsbauten vor. Im Keller des Mehrfamilienhauses wurde dies dementsprechend umgesetzt.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 276 kWh/(m²a) 140 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 49 %
Investition: 29.418 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 220 m²
Baujahr Gebäude 1981
Anzahl der Bewohner 6 Personen (vorher 2 Personen)
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 8,6 m², 27°, Richtung Südwest
Volumen Wärmespeicher 750 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietanks
Volumen Tank 3 x 1.500 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 2.613 Liter (vorher 3.769 Liter)
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