Krummesse: Hauptziel Energiesparen erreicht

Die Bauherren aus Krummesse in der Nähe von Lübeck wollten mit der Modernisierung ihres Einfamilienhauses vor allem den Energieverbrauch spürbar senken. Gleichzeitig wollten sie weiterhin von der Unabhängigkeit bei dem Einkauf und der Bevorratung von Heizöl profitieren, denn beides schätzen sie als großen Vorteil. Sein Ziel hat das Ehepaar Pilarski erreicht: Nach der umfassenden Sanierung ist der Heizölbedarf um rund 80 Prozent gesunken. Und das, obwohl die Wohnfläche durch den Ausbau des Dachgeschosses sogar vergrößert wurde.

Gebäude

„Wir haben unser Ziel erreicht, möglichst viel Energie einzusparen. Und im ganzen Haus, vor allem aber im Dachgeschoss, hat sich das Wohnklima spürbar verbessert. In kürzester Zeit wurden alle Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, denn die Zusammenarbeit aller Beteiligten war großartig“, zeigt sich das Ehepaar Pilarski aus Krummesse begeistert.

Heizungsanlage

Vor der Sanierung versorgte ein Öl-Standardkessel aus dem Jahr 1963 das Einfamilienhaus mit Heizwärme und Warmwasser.

Eine der zentralen Maßnahmen zur Verringerung des überhöhten Energieverbrauchs war der Einbau eines Öl-Brennwertgeräts, dessen Nutzungsgrad mit 99 % am physikalischen Limit liegt. Daneben wurde ein 300 Liter fassender Wärmespeicher aufgestellt. Der bivalente Speicher ist durch zwei Wärmeübertrager in den Heizkreislauf eingebunden.

Der erste erhitzt das Brauchwasser mittels der eingefangenen Sonnenwärme. Der zweite Wärmetauscher wird vom Heizkessel versorgt und übernimmt die Warmwasserbereitung, sobald die Sonne nicht ausreichend Wärme liefert. Die Solarthermieanlage dient der Warmwasserbereitung. Dazu genügt eine 5 m² große Solarkollektorfläche in Südwestausrichtung. Die Anlage wurde auf dem neu errichteten Satteldach des Anbaus montiert.

Um in den Wohnräumen im Erdgeschoss eine möglichst gleichmäßige Wärmeverteilung zu erreichen, wurde eine Fußbodenheizung installiert. Die schneckenförmig verlegten Heizungsrohre bestehen aus Polyethylen. Diese Art der Flächenheizung sorgt für niedrige Rücklauftemperaturen und ermöglicht einen besonders effizienten Betrieb der Öl-Brennwertheizung.

Weitere energetische Maßnahmen

Die Fenster waren zwar 1975 schon einmal erneuert worden, entsprachen aber nach 39 Jahren nicht mehr den heutigen Wärmestandards: Sie erwiesen sich auf den Thermografieaufnahmen des Gebäudes als große Wärmelecks. Deshalb wurden im Rahmen der Sanierung neue Kunststofffenster mit Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Da auch durch die Hauseingangstür zu viel Wärme entwich, wurde diese durch eine gedämmte Kunststofftür ersetzt.

Die Außenwände waren Anfang der 50er Jahre als zweischaliges Mauerwerk mit Innenputz ohne jegliche Wärmedämmung errichtet worden. Ein Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten plus 1,5 cm Fassadenputz sorgen jetzt für spürbar weniger Wärmeverluste. Durch den dunkelroten Anstrich passt das modernisierte Haus optisch auch weiterhin in die Rotklinkersiedlung.

Wärme steigt bekanntlich nach oben. Über die zuvor gar nicht oder nur unzureichend gedämmten Dachflächen ging somit viel Wärme verloren. Da das Dachgeschoss als Wohnraum genutzt wird und im Zuge des Umbaus sogar erweitert wurde, war eine Dämmung der Dachschrägen erforderlich. Sie erhielten eine Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle mit einer Gesamtdicke von 20 cm. Die Kellerdecken wurden mit 11 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten ausgekleidet.

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  • „Wir haben unser Ziel erreicht, möglichst viel Energie einzusparen. Und im ganzen Haus, vor allem aber im Dachgeschoss, hat sich das Wohnklima spürbar verbessert. In kürzester Zeit wurden alle Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, denn die Zusammenarbeit aller Beteiligten war großartig“, zeigt sich das Ehepaar Pilarski aus Krummesse begeistert.

     

    „Wir haben unser Ziel erreicht, möglichst viel Energie einzusparen. Und im ganzen Haus, vor allem aber im Dachgeschoss, hat sich das Wohnklima spürbar verbessert. In kürzester Zeit wurden alle Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, denn die Zusammenarbeit aller Beteiligten war großartig“, zeigt sich das Ehepaar Pilarski aus Krummesse begeistert.

     

  • Vor der Sanierung versorgte ein Öl-Standardkessel aus dem Jahr 1963 das Einfamilienhaus mit Heizwärme und Warmwasser.

     

    Vor der Sanierung versorgte ein Öl-Standardkessel aus dem Jahr 1963 das Einfamilienhaus mit Heizwärme und Warmwasser.

     

  • Eine der zentralen Maßnahmen zur Verringerung des überhöhten Energieverbrauchs war der Einbau eines Öl-Brennwertgeräts, dessen Nutzungsgrad mit 99 % am physikalischen Limit liegt. Daneben wurde ein 300 Liter fassender Wärmespeicher aufgestellt. Der bivalente Speicher ist durch zwei Wärmeübertrager in den Heizkreislauf eingebunden.

     

    Eine der zentralen Maßnahmen zur Verringerung des überhöhten Energieverbrauchs war der Einbau eines Öl-Brennwertgeräts, dessen Nutzungsgrad mit 99 % am physikalischen Limit liegt. Daneben wurde ein 300 Liter fassender Wärmespeicher aufgestellt. Der bivalente Speicher ist durch zwei Wärmeübertrager in den Heizkreislauf eingebunden.

     

  • Der erste erhitzt das Brauchwasser mittels der eingefangenen Sonnenwärme. Der zweite Wärmetauscher wird vom Heizkessel versorgt und übernimmt die Warmwasserbereitung, sobald die Sonne nicht ausreichend Wärme liefert. Die Solarthermieanlage dient der Warmwasserbereitung. Dazu genügt eine 5 m² große Solarkollektorfläche in Südwestausrichtung. Die Anlage wurde auf dem neu errichteten Satteldach des Anbaus montiert.

     

    Der erste erhitzt das Brauchwasser mittels der eingefangenen Sonnenwärme. Der zweite Wärmetauscher wird vom Heizkessel versorgt und übernimmt die Warmwasserbereitung, sobald die Sonne nicht ausreichend Wärme liefert. Die Solarthermieanlage dient der Warmwasserbereitung. Dazu genügt eine 5 m² große Solarkollektorfläche in Südwestausrichtung. Die Anlage wurde auf dem neu errichteten Satteldach des Anbaus montiert.

     

  • Um in den Wohnräumen im Erdgeschoss eine möglichst gleichmäßige Wärmeverteilung zu erreichen, wurde eine Fußbodenheizung installiert. Die schneckenförmig verlegten Heizungsrohre bestehen aus Polyethylen. Diese Art der Flächenheizung sorgt für niedrige Rücklauftemperaturen und ermöglicht einen besonders effizienten Betrieb der Öl-Brennwertheizung.

     

    Um in den Wohnräumen im Erdgeschoss eine möglichst gleichmäßige Wärmeverteilung zu erreichen, wurde eine Fußbodenheizung installiert. Die schneckenförmig verlegten Heizungsrohre bestehen aus Polyethylen. Diese Art der Flächenheizung sorgt für niedrige Rücklauftemperaturen und ermöglicht einen besonders effizienten Betrieb der Öl-Brennwertheizung.

     

  • Die Fenster waren zwar 1975 schon einmal erneuert worden, entsprachen aber nach 39 Jahren nicht mehr den heutigen Wärmestandards: Sie erwiesen sich auf den Thermografieaufnahmen des Gebäudes als große Wärmelecks. Deshalb wurden im Rahmen der Sanierung neue Kunststofffenster mit Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Da auch durch die Hauseingangstür zu viel Wärme entwich, wurde diese durch eine gedämmte Kunststofftür ersetzt.

     

    Die Fenster waren zwar 1975 schon einmal erneuert worden, entsprachen aber nach 39 Jahren nicht mehr den heutigen Wärmestandards: Sie erwiesen sich auf den Thermografieaufnahmen des Gebäudes als große Wärmelecks. Deshalb wurden im Rahmen der Sanierung neue Kunststofffenster mit Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Da auch durch die Hauseingangstür zu viel Wärme entwich, wurde diese durch eine gedämmte Kunststofftür ersetzt.

     

  • Die Außenwände waren Anfang der 50er Jahre als zweischaliges Mauerwerk mit Innenputz ohne jegliche Wärmedämmung errichtet worden. Ein Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten plus 1,5 cm Fassadenputz sorgen jetzt für spürbar weniger Wärmeverluste. Durch den dunkelroten Anstrich passt das modernisierte Haus optisch auch weiterhin in die Rotklinkersiedlung.

     

    Die Außenwände waren Anfang der 50er Jahre als zweischaliges Mauerwerk mit Innenputz ohne jegliche Wärmedämmung errichtet worden. Ein Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten plus 1,5 cm Fassadenputz sorgen jetzt für spürbar weniger Wärmeverluste. Durch den dunkelroten Anstrich passt das modernisierte Haus optisch auch weiterhin in die Rotklinkersiedlung.

     

  • Wärme steigt bekanntlich nach oben. Über die zuvor gar nicht oder nur unzureichend gedämmten Dachflächen ging somit viel Wärme verloren. Da das Dachgeschoss als Wohnraum genutzt wird und im Zuge des Umbaus sogar erweitert wurde, war eine Dämmung der Dachschrägen erforderlich. Sie erhielten eine Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle mit einer Gesamtdicke von 20 cm. Die Kellerdecken wurden mit 11 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten ausgekleidet.

     

    Wärme steigt bekanntlich nach oben. Über die zuvor gar nicht oder nur unzureichend gedämmten Dachflächen ging somit viel Wärme verloren. Da das Dachgeschoss als Wohnraum genutzt wird und im Zuge des Umbaus sogar erweitert wurde, war eine Dämmung der Dachschrägen erforderlich. Sie erhielten eine Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle mit einer Gesamtdicke von 20 cm. Die Kellerdecken wurden mit 11 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten ausgekleidet.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 515 kWh/(m²a) 83 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 84 %
Investition: 75.393 Euro
KfW-Effizienzhaus 100
Objektdaten
Nutzfläche 149 m² (vorher 132 m²)
Baujahr Gebäude 1950
Anzahl der Bewohner 2 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 4,7 m², 45°, Richtung Südwest
Volumen Wärmespeicher 286 Liter
Tanktyp Standortgefertigter Stahltank
Volumen Tank 4.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 3,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.086 Liter (vorher 5.926 Liter)