Kirch Mulsow: Mehr Komfort, geringere Kosten

Um ihre Kinder gut betreut unterzubringen, entschieden sich Eltern im Kreis Bad Doberan für die Errichtung einer Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung. Mit dem Kauf des alten Schulgebäudes in Kirch Mulsow und dem 1993 erstellten Erweiterungsbau wurde Platz für 23 Bewohner geschaffen. Doch Probleme mit der alten Heizungsanlage und eine ungenügende Gebäudedämmung machten eine energetische Sanierung notwendig. Durch sie wurde der Wohnkomfort erhöht und der Energieverbrauch deutlich gesenkt.

Gebäude

„Wir sind glücklich, dass wir mit der energetischen Sanierung unserer Wohnstätte den Komfort für die Bewohner steigern und gleichzeitig die Energiekosten senken konnten. Mit Hilfe der dadurch frei werdenden Mittel können wir mittelfristig weitere Renovierungsmaßnahmen, aber auch soziale Projekte realisieren“, erklärt der Vorstand der Lebenshilfe e. V. in Bad Doberan.

Heizungsanlage

Das Gebäudeensemble, bestehend aus Alt- und Neubau mit einer Wohnfläche von 1.024 m², wurde bisher über eine Öl-Niedertemperaturanlage mit 40 kW beheizt und mit Warmwasser versorgt. Nach den erforderlichen partiellen Dämmmaßnahmen am 1993 errichteten Neubau und der Montage eines Wärmedämmverbundsystems am Altbau, konnte der Energiebedarf deutlich reduziert werden.

Zwei in Kaskadenschaltung installierte, effiziente Öl-Brennwertkessel sowie eine Abluftanlage mit Abluftwärmepumpe zur Trinkwassererwärmung garantieren nun einen geringen Heizölbedarf für die Wärme- und Warmwassererzeugung.

Die neu installierten Heizkörper sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung in den Räumen.

Um eine komfortable Warmwasserversorgung der 23 Bewohner sicherzustellen, aber auch aufgrund der baulichen Gegebenheiten, wurden drei Warmwasserspeicher mit einem Gesamtvolumen von 2.370 Litern installiert.

Der Inhalt wird in Schichten über die effiziente Öl-Brennwertanlage sowie die Abluftwärmepumpe erwärmt.

Weitere energetische Maßnahmen

Die im Dachgeschoss installierte Abluftanlage mit Abluftwärmepumpe sorgt nicht nur für den erforderlichen Luftwechsel in den Räumen der Wohnstätte. Die Abluftwärme wird auch zur Erwärmung des Heiz- und Brauchwassers

genutzt.

Ein 10.000 Liter fassender, bereits vorhandener Erdtank ermöglicht auch nach den energetischen Sanierungsmaßnahmen die Bevorratung des schwefelarmen Heizöls für einen Zeitraum von nun nahezu anderthalb Jahren. In Ausführung und Beschaffenheit erfüllt die Tankanlage noch immer die heutigen Anforderungen.

Für die gedämmten Außenwände des 1993 errichteten Erweiterungsbaus wurden keine zusätzlichen Dämmmaßnahmen vorgesehen. Die Fassaden des Altbaus hingegen erhielten ein 12 cm dickes Wärmedämmverbundsystem aus EPS-Platten (WLG 032) mit einer Beschichtung aus armiertem Silikatputz. Dabei wurden die historischen Fassadenelemente an der Giebelseite (Ziegelflächen im Erdgeschossbereich, Faschen) wieder aufgenommen. Vorhandene Lecks in der Steildachdämmung wurden, wo möglich, partiell ausgebessert.

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  • „Wir sind glücklich, dass wir mit der energetischen Sanierung unserer Wohnstätte den Komfort für die Bewohner steigern und gleichzeitig die Energiekosten senken konnten. Mit Hilfe der dadurch frei werdenden Mittel können wir mittelfristig weitere Renovierungsmaßnahmen, aber auch soziale Projekte realisieren“, erklärt der Vorstand der Lebenshilfe e. V. in Bad Doberan.

     

    „Wir sind glücklich, dass wir mit der energetischen Sanierung unserer Wohnstätte den Komfort für die Bewohner steigern und gleichzeitig die Energiekosten senken konnten. Mit Hilfe der dadurch frei werdenden Mittel können wir mittelfristig weitere Renovierungsmaßnahmen, aber auch soziale Projekte realisieren“, erklärt der Vorstand der Lebenshilfe e. V. in Bad Doberan.

     

  • Das Gebäudeensemble, bestehend aus Alt- und Neubau mit einer Wohnfläche von 1.024 m², wurde bisher über eine Öl-Niedertemperaturanlage mit 40 kW beheizt und mit Warmwasser versorgt. Nach den erforderlichen partiellen Dämmmaßnahmen am 1993 errichteten Neubau und der Montage eines Wärmedämmverbundsystems am Altbau, konnte der Energiebedarf deutlich reduziert werden.

     

    Das Gebäudeensemble, bestehend aus Alt- und Neubau mit einer Wohnfläche von 1.024 m², wurde bisher über eine Öl-Niedertemperaturanlage mit 40 kW beheizt und mit Warmwasser versorgt. Nach den erforderlichen partiellen Dämmmaßnahmen am 1993 errichteten Neubau und der Montage eines Wärmedämmverbundsystems am Altbau, konnte der Energiebedarf deutlich reduziert werden.

     

  • Zwei in Kaskadenschaltung installierte, effiziente Öl-Brennwertkessel sowie eine Abluftanlage mit Abluftwärmepumpe zur Trinkwassererwärmung garantieren nun einen geringen Heizölbedarf für die Wärme- und Warmwassererzeugung.

     

    Zwei in Kaskadenschaltung installierte, effiziente Öl-Brennwertkessel sowie eine Abluftanlage mit Abluftwärmepumpe zur Trinkwassererwärmung garantieren nun einen geringen Heizölbedarf für die Wärme- und Warmwassererzeugung.

     

  • Die neu installierten Heizkörper sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung in den Räumen.

     

    Die neu installierten Heizkörper sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung in den Räumen.

     

  • Um eine komfortable Warmwasserversorgung der 23 Bewohner sicherzustellen, aber auch aufgrund der baulichen Gegebenheiten, wurden drei Warmwasserspeicher mit einem Gesamtvolumen von 2.370 Litern installiert.

    Der Inhalt wird in Schichten über die effiziente Öl-Brennwertanlage sowie die Abluftwärmepumpe erwärmt.

     

    Um eine komfortable Warmwasserversorgung der 23 Bewohner sicherzustellen, aber auch aufgrund der baulichen Gegebenheiten, wurden drei Warmwasserspeicher mit einem Gesamtvolumen von 2.370 Litern installiert.

    Der Inhalt wird in Schichten über die effiziente Öl-Brennwertanlage sowie die Abluftwärmepumpe erwärmt.

     

  • Die im Dachgeschoss installierte Abluftanlage mit Abluftwärmepumpe sorgt nicht nur für den erforderlichen Luftwechsel in den Räumen der Wohnstätte. Die Abluftwärme wird auch zur Erwärmung des Heiz- und Brauchwassers

    genutzt.

     

    Die im Dachgeschoss installierte Abluftanlage mit Abluftwärmepumpe sorgt nicht nur für den erforderlichen Luftwechsel in den Räumen der Wohnstätte. Die Abluftwärme wird auch zur Erwärmung des Heiz- und Brauchwassers

    genutzt.

     

  • Ein 10.000 Liter fassender, bereits vorhandener Erdtank ermöglicht auch nach den energetischen Sanierungsmaßnahmen die Bevorratung des schwefelarmen Heizöls für einen Zeitraum von nun nahezu anderthalb Jahren. In Ausführung und Beschaffenheit erfüllt die Tankanlage noch immer die heutigen Anforderungen.

     

    Ein 10.000 Liter fassender, bereits vorhandener Erdtank ermöglicht auch nach den energetischen Sanierungsmaßnahmen die Bevorratung des schwefelarmen Heizöls für einen Zeitraum von nun nahezu anderthalb Jahren. In Ausführung und Beschaffenheit erfüllt die Tankanlage noch immer die heutigen Anforderungen.

     

  • Für die gedämmten Außenwände des 1993 errichteten Erweiterungsbaus wurden keine zusätzlichen Dämmmaßnahmen vorgesehen. Die Fassaden des Altbaus hingegen erhielten ein 12 cm dickes Wärmedämmverbundsystem aus EPS-Platten (WLG 032) mit einer Beschichtung aus armiertem Silikatputz. Dabei wurden die historischen Fassadenelemente an der Giebelseite (Ziegelflächen im Erdgeschossbereich, Faschen) wieder aufgenommen. Vorhandene Lecks in der Steildachdämmung wurden, wo möglich, partiell ausgebessert.

     

    Für die gedämmten Außenwände des 1993 errichteten Erweiterungsbaus wurden keine zusätzlichen Dämmmaßnahmen vorgesehen. Die Fassaden des Altbaus hingegen erhielten ein 12 cm dickes Wärmedämmverbundsystem aus EPS-Platten (WLG 032) mit einer Beschichtung aus armiertem Silikatputz. Dabei wurden die historischen Fassadenelemente an der Giebelseite (Ziegelflächen im Erdgeschossbereich, Faschen) wieder aufgenommen. Vorhandene Lecks in der Steildachdämmung wurden, wo möglich, partiell ausgebessert.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 179 kWh/(m²a) 94 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 48 %
Investition: 183.371 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 1.128 m²
Baujahr Gebäude 1993
Anzahl der Bewohner 23 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät
Volumen Wärmespeicher 2.370 Liter
Tanktyp Erdtank
Volumen Tank 10.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 1,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 7.179 Liter (vorher 17.696 Liter)