Gräben: Top saniertes Feriendomizil unter Denkmalschutz

 

In Berlin arbeiten, in Brandenburg ausspannen: 2015 hat das Ärztepaar Seidel diesen Plan verwirklicht und das Eltemhaus von Jutta Seidel in Potsdam-Mittelmark umfangreich saniert. Das Gebäude mit der ehemaligen Wassermühle und dem früher ebenfalls im Familienbesitz befindlichen Sägewerk gehört zu einem Denkmalensemble. Drei Jahre mussten die Seidels auf die Baugenehmigung warten, bis 2013 endlich die Umbauarbeiten beginnen konnten. Inzwischen sind neben einer selbstgenutzten Wohnung eine Ferienwohnung und zwei Ferienappartements fernab vom Großstadttrubel entstanden.

Seit kurzem ist noch eine Neuerung hinzugekommen: Dem klassischen Heizöl wird ein neuer, treibhausgasreduzierter flüssiger Brennstoff, sogenanntes E-Fuel beigemischt.

Gebäude

Die Komplettsanierung wegen Umnutzung des um 1880 herum errichteten und circa 1920/1930 erweiterten Gebäudes erfolgte unter Auflagen des Denkmalschutzes. Das Projekt konnte mit öffentlichen Fördermitteln finanziert werden, dabei waren entsprechende Formalien einzuhalten.

Die Sanierung umfasste zunächst einmal Abriss- und Demontagearbeiten. Es folgten die Erneuerung der Fenster, der Austausch der Haustür und weiterer Eingangstüren sowie die Dämmung von Keller- und Obergeschossdecke.

Heizungsanlage

Das Haus war seit 2006 nur im Sommer sporadisch bewohnt, die Heizung seither im Wesentlichen zum Frostschutz genutzt. Nun wurde der alte Niedertemperaturkessel gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät getauscht und damit ein deutlich teurerer Energieträgerwechsel vermieden.

Im großzügigen Keller des Hauses finden die vier 1.000-Liter-Kunststoff-Batterietanks mit Stahlmantel locker Platz. Der jährliche Heizölbedarf von fast 11.000 Litern hat sich um 44 Prozent auf etwas mehr als 6.000 Liter reduziert.

Die Heizungsmodernisierung beinhaltete die Entfernung aller alten Zentralheizungsrohre und Heizkörper. Im Erdgeschoss wurde eine Fußbodenheizung verlegt, die weiteren Etagen wurden mit Flachheizkörpern ausgestattet.

 

Weitere energetische Maßnahmen

Die alten einfachverglasten Fenster wurden im ganzen Haus durch Holzfenster mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Dabei blieben die Holzrolläden im Erdgeschoss erhalten.

Auch die Haustür und weitere Eingangstüren wurden sowohl nach energetischen wie historischen Maßgaben erneuert.

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  • Die Komplettsanierung wegen Umnutzung des um 1880 herum errichteten und circa 1920/1930 erweiterten Gebäudes erfolgte unter Auflagen des Denkmalschutzes. Das Projekt konnte mit öffentlichen Fördermitteln finanziert werden, dabei waren entsprechende Formalien einzuhalten.

     

    Die Komplettsanierung wegen Umnutzung des um 1880 herum errichteten und circa 1920/1930 erweiterten Gebäudes erfolgte unter Auflagen des Denkmalschutzes. Das Projekt konnte mit öffentlichen Fördermitteln finanziert werden, dabei waren entsprechende Formalien einzuhalten.

     

  • Die Sanierung umfasste zunächst einmal Abriss- und Demontagearbeiten. Es folgten die Erneuerung der Fenster, der Austausch der Haustür und weiterer Eingangstüren sowie die Dämmung von Keller- und Obergeschossdecke.

     

    Die Sanierung umfasste zunächst einmal Abriss- und Demontagearbeiten. Es folgten die Erneuerung der Fenster, der Austausch der Haustür und weiterer Eingangstüren sowie die Dämmung von Keller- und Obergeschossdecke.

     

  • Das Haus war seit 2006 nur im Sommer sporadisch bewohnt, die Heizung seither im Wesentlichen zum Frostschutz genutzt. Nun wurde der alte Niedertemperaturkessel gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät getauscht und damit ein deutlich teurerer Energieträgerwechsel vermieden.

     

    Das Haus war seit 2006 nur im Sommer sporadisch bewohnt, die Heizung seither im Wesentlichen zum Frostschutz genutzt. Nun wurde der alte Niedertemperaturkessel gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät getauscht und damit ein deutlich teurerer Energieträgerwechsel vermieden.

     

  • Im großzügigen Keller des Hauses finden die vier 1.000-Liter-Kunststoff-Batterietanks mit Stahlmantel locker Platz. Der jährliche Heizölbedarf von fast 11.000 Litern hat sich um 44 Prozent auf etwas mehr als 6.000 Liter reduziert.

     

    Im großzügigen Keller des Hauses finden die vier 1.000-Liter-Kunststoff-Batterietanks mit Stahlmantel locker Platz. Der jährliche Heizölbedarf von fast 11.000 Litern hat sich um 44 Prozent auf etwas mehr als 6.000 Liter reduziert.

     

  • Die Heizungsmodernisierung beinhaltete die Entfernung aller alten Zentralheizungsrohre und Heizkörper. Im Erdgeschoss wurde eine Fußbodenheizung verlegt, die weiteren Etagen wurden mit Flachheizkörpern ausgestattet.

     

     

    Die Heizungsmodernisierung beinhaltete die Entfernung aller alten Zentralheizungsrohre und Heizkörper. Im Erdgeschoss wurde eine Fußbodenheizung verlegt, die weiteren Etagen wurden mit Flachheizkörpern ausgestattet.

     

     

  • Die alten einfachverglasten Fenster wurden im ganzen Haus durch Holzfenster mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Dabei blieben die Holzrolläden im Erdgeschoss erhalten.

     

    Die alten einfachverglasten Fenster wurden im ganzen Haus durch Holzfenster mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Dabei blieben die Holzrolläden im Erdgeschoss erhalten.

     

  • Auch die Haustür und weitere Eingangstüren wurden sowohl nach energetischen wie historischen Maßgaben erneuert.

     

    Auch die Haustür und weitere Eingangstüren wurden sowohl nach energetischen wie historischen Maßgaben erneuert.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 294 kWh/(m²a) 196 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 33 %
Investition: 145.441 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 429 m² (Wohnfläche 322,2 m²)
Baujahr Gebäude 1880 (Anbauten ca. 1920-1930)
Anzahl der Bewohner 2 Personen (mit Feriengästen bis zu 8 Personen)
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Holzkaminofen
Tanktyp Kunststoffbatterietank mit Stahlmantel
Volumen Tank 4.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 8 Monate
Heizölbedarf pro Jahr 6.124 Liter (vorher 10.989 Liter)
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